Der Vereinsring Straupitz e.V. hatte geladen und die Resonanz war überwältigend: Rund 100 Straupitzerinnen und Straupitzer füllten die Gaststätte „Zur Byttna“, um gemeinsam auf das neue Jahr zu blicken. Damit hat sich die Woklapnica bereits bei ihrer zweiten Auflage fest im Dorfkalender etabliert und wird zur schönen Tradition.
Wir sind als Organisatoren überglücklich, dass so viele Menschen echtes Interesse an unserem Dorfleben zeigen. Es beweist, wie lebendig und engagiert unsere Gemeinschaft ist! Ein besonderer Gruß erreichte uns per Videobotschaft von Olga und Frank Müller, den neuen Betreibern der „Byttna“, die am 28. März offiziell eröffnen und frischen Wind in unser Traditionsgasthaus bringen.
Projekte und Erfolge im Blick
Manuel Pape, Vorsitzender des Vereinsrings und Gemeindevertreter, berichtete von zahlreichen Initiativen. So zeigt die neue Geschwindigkeitsanzeige in der Lübbener Straße bereits Wirkung: Messungen ergaben, dass sich rund 75 % der Autofahrer an die Vorgaben halten. Auch kleine Gesten zählen: Am Hirsch wurden Weihnachtsbäume gepflanzt und die Rundbank instandgesetzt.
Besonders wichtig ist die Arbeit der AG Friedhof, die langfristig an einem neuen Konzept arbeitet. Erste sichtbare Erfolge werden das reparierte Tor und der neue Handlauf an der Steigung. In Planung ist zudem ein Dorftrödelmarkt sowie die neue Büchertauschbörse in einer alten Telefonzelle, die im Frühjahr mit Straupitzer Motiven beklebt und eingeweiht wird. Ein großes Zukunftsprojekt bleibt die „Alte Schule“: Hier laufen Gespräche mit der Landeskirche, um das Gebäude als Gemeindehaus und Treffpunkt für alle Vereine und Bürger zu reaktivieren. Es wird ein extrem langer und steiniger Weg, aber irgendwo muss man ja anfangen!
Infrastruktur und Ausblick durch den Bürgermeister
Bürgermeister André Urspruch konnte ebenfalls Positives vermelden. Die Gehwege in der Bahnhofstraße und an der Byttna wurden fertiggestellt bzw. instandgesetzt. In der Lübbener Straße (vor der Kirche) sollen neue Bordsteine das Regenwasser ableiten und das Parken auf den Grünstreifen ordnen.
Weitere Schwerpunkte für 2026:
Ein starkes Vereinsleben
Die Berichte der Vereine zeigten die Vielfalt in Straupitz. Während der Sportverein Blau-Weiß sein 75-jähriges Jubiläum feiert und eine neue Flutlichtanlage plant, bereitet der Förderverein der Feuerwehr die Eröffnung eines Feuerwehrmuseums am 1. Mai vor (hierfür werden noch alte Bilder gesucht!). Auch die Trachtengruppe und der Fastnachtsverein (der noch ein Prinzenpaar sucht!) sind bereits aktiv. Angler, Senioren, Kirche, Kornspeicher und HuFvV planen zahlreiche interessante Veranstaltungen.
Kritisch angesprochen wurde das Thema Grundsteuer. Trotz gegenteiliger politischer Versprechen ist die Steuer für viele gestiegen – ein Punkt, der weiterhin auf dem Tisch liegt.
Fazit: Straupitz hat 2026 viel vor. Wir danken allen Helfern, Spendern und engagierten Bürgern, die unser Dorf so lebenswert machen. Auf ein erfolgreiches gemeinsames Jahr!
pape@straupitz.eu, Tel. 0176 70180266