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Mitteilungs- und Amtsblatt der Gemeinde Struppen und der Ortsteile
Ausgabe 8/2026
Vereinsnachrichten
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Weinabend

Zu schade, dass man Wein nicht streicheln kann, bemerkte bereits Kurt Tucholsky! Wie verzückt dieser Herr von der „goldenen Flüssigkeit“ im Glase war, lässt dieser Ausspruch schon mal erahnen.

Bereits am Ortseingang erinnert ein nicht zu übersehender Aushang daran, dass jeden 1. Donnerstag des Monats der Schlossverein Struppen e.V. zu einer tatsächlich weinseligen Runde einlädt. So geschehen auch wieder am Donnerstag, den 03.08. auf der Schloss-Wiese. Wie auf der Einladung versprochen, hatte man perfektes Wetter dafür bestellt und das war es auch. Schon beim „Ansteuern“ der einladenden Schlosswiese mit den gediegenen Sonnenschirmen und liebevoll gedeckten Tischen, auf denen tatsächlich ein kleines Sträußlein selbstgepflückter Blümchen stand, machten Lust auf mehr. Leises Stimmengewirr, hier und da schon mal ein zartes Gläserklingen wirkte wie Balsam und versprach einen ganz wunderbaren Sommerabend. Und dieser hielt sein Versprechen – ganz nach dem Motto: Nichts muss – alles kann. Je weiter dieser herrliche Sommerabend fortschritt, umso mehr Gäste hatten das gleiche Anliegen wie wir – nämlich ganz in Ruhe ein Glas vom guten Wein zu genießen (oder auch zwei oder gern auch mehr …) und in angenehmer Gesellschaft zu sein. Und nein, nicht etwa begleitet von Rambazamba-Musik, sondern nur vom angenehmen Gemurmel der sich in kleinen Grüppchen zusammengefundenen Weinliebhabern. Wie angenehm ist das denn! Man lehnt sich zurück, lässt seinen Blick wohlwollend über dieses herrliche Ambiente schweifen, nickt dem einen oder anderen Bekannten freundlich zu, und vergisst dabei natürlich nicht, immer mal wieder ein kleines Schlückchen vom „Goldenen“ zu schlürfen. Für uns, dem ehemaligen Elternaktiv, bestehend aus den Fam. Ullrich, Wehner, Scholz und Ingrid Zeibe ein rundum gelungener Sommerabend, verbunden mit einem „Herzlichen Danke“ an die Organisatoren und fleißigen Helfer. Neben der kostenlosen Schlossführung und dem Angebot von kleinen Snacks sollten eigentlich keine Wünsche offen bleiben, auch wenn man vielleicht mal etwas Geduld aufbringen muss beim Kauf des Rebensaftes. Ja, mein Gott – da man sich kennt, darf man ruhig auch mal ein kleines Gespräch auf den Plan bringen – mit dem Vorder- oder Hintermann oder -frau! Somit, wir sehen uns – am 03. September zum nächsten Weinkellerabend, an dem der Schlosswinzer zu Proschwitz behauptet: „Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken!“ Recht hat er!

Liebe Grüße von V. Scholz – die nur zu gern auch der vorzüglichen Bowle den Vortritt gibt.