Die Partnerschaftsvereinbarung zur 2. Etappe des grenzüberschreitenden Bürgerbeteiligungsverfahrens „Gemeinsam stärker 2.0! Grenzüberschreitende Bürgerbeteiligung in der deutsch-polnischen Grenzregion“ wurde am 20. Januar 2026 in der Geschäftsstelle der Euroregion in Guben durch Spree-Neiße-Landrat Harald Altekrüger, Anna Januszkiewicz, Landrätin des Landkreises Krośnieński, Czesław Fiedorowicz, Präsident der Euroregion Sprewa-Nysa-Bóbr, sowie von Prof. Dr. Patalas-Maliszewska, Prorektorin der Universität Zielona Góra, und Carsten Jacob, Geschäftsführer der Euroregion Spree-Neiße-Bober unterzeichnet. Das Vorhaben wird im Rahmen des Förderprogramms „Common Ground“ von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert.
Von Oktober 2022 bis Sommer 2025 setzten die Projektpartner erfolgreich das erste Bürgerbeteiligungsprojekt „Gemeinsam stärker! Gemeinsame Krisenbewältigung in der deutsch-polnischen Grenzregion“ um. Es kamen deutsche und polnische Bürgerinnen und Bürger zusammen, um Demokratie und partizipative Prozesse aktiv zu stärken. Parallel zu fünf Bürgerdialogen wurde ein deutsch-polnischer Bürgerbeirat aus neun engagierten Mitgliedern beider Länder mit unterschiedlichen Fachgebieten gegründet, der den Beteiligungsprozess beratend begleitete. Ziel ist es eine nachhaltige, grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern und Beteiligungsprozesse langfristig zu stärken.
Ende September 2025 erhielt die Euroregion Spree-Neiße-Bober als Leadpartner die Förderzusage für das Folgeprojekt „Gemeinsam stärker 2.0“. In den Jahren 2026 und 2027 soll der Beteiligungsprozess inhaltlich vertieft und organisatorisch verstetigt werden. Geplant sind weitere vier deutsch-polnische Bürgerdialoge. Die Auftaktveranstaltung findet am 19. Mai 2026 in Guben in der Alten Färberei statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.
Weitere Informationen gibt es auf der Website der Euroregion oder direkt bei den Projektverantwortlichen in der Euroregionsgeschäftsstelle Kathleen Markus und Piotr Firfas.