Die Kreisverwaltung Spree-Neiße plant, sich bis 2030 zu einer modernen, bürgernahen und digital handlungsfähigen Verwaltung zu entwickeln. Mit der offiziellen Übergabe der Digitalisierungsstrategie „Digitale Kreisverwaltung Spree-Neiße 2030“ an Landrat Harald Altekrüger wurde nun ein entscheidender Meilenstein erreicht. Unter Federführung der Koordinierungsstelle für Digitalisierung entstand die Strategie in enger Zusammenarbeit mit allen Fachbereichen, dem Personalrat und politischen Gremien. Sie enthält eine umfassende Bestandsaufnahme, eine klare Vision, sieben strategische Handlungsfelder sowie konkrete Maßnahmen und messbare Ziele bis zum Jahr 2030.
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| Klare Ziele – konkreter Nutzen: | |
| • | Bürgerorientierung stärken: |
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| Verwaltungsleistungen sollen künftig digital, verständlich und barrierearm nutzbar sein – rund um die Uhr, auch mobil. |
| • | Verwaltungsabläufe modernisieren: |
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| Digitale Prozesse sollen Medienbrüche und Bürokratie abbauen und gleichzeitig die Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung verbessern. |
| • | Attraktiver Arbeitgeber werden: |
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| Mit mobilen Arbeitsplätzen, klaren Fortbildungsangeboten und moderner Informationstechnik will die Kreisverwaltung gezielt dem Fachkräftemangel begegnen. |
| • | Digitale Resilienz sichern: |
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| Datenschutz, Informationssicherheit und transparente Steuerung werden systematisch ausgebaut, um auf Krisen vorbereitet zu sein. |
Die Strategie ist eine Antwort auf die Anforderungen aus dem Onlinezugangsgesetz (OZG), der Verwaltungsmodernisierung und dem Strukturwandel in der Lausitz. Mit dem Start der Umsetzungsphase ab 2026 beginnt die praktische Arbeit in allen Bereichen der Verwaltung. Ein Maßnahmenkatalog, regelmäßiges Monitoring und ein verbindliches Controlling stellen sicher, dass Fortschritte messbar und transparent sind.