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Spree-Neiße-Kurier
Ausgabe 3/2026
Brand- und Katastrophenschutz sowie Bevölkerungsschutz
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Erfolgreiche Prüfung der Rettungshundestaffeln

Haben mit ihren Vierbeinern die Prüfung erfolgreich bestanden: Nancy Frischke, Olaf Schwarz und Andrea Fischer (v.l.).

Am 18. April 2026 wurden in der Kreisstadt Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca) im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa die Prüfungen der Rettungshundestaffeln abgelegt in den Prüfungsstufen RH1 und RH2, in denen Mensch-Hund-Teams ihr Können unter realitätsnahen Bedingungen unter Beweis stellten. Die Teilnehmenden Rettungshundestaffeln von der Feuerwehr Ludwigsfelde sowie aus dem Landkreis Teltow-Fläming und dem Spree-Neiße-Kreis mussten verschiedene anspruchsvolle Disziplinen absolvieren, die je nach Prüfungsstufe unterschiedliche Anforderungen beinhalteten. Während bei der RH1–Prüfung wurden grundlegende Fähigkeiten, wie Gehorsam, Anzeigeverhalten und einfache Suchaufgaben abgefragte. Bei der RH2-Prüfung wurden komplexe Suchlagen, größere Flächen sowie ein präzises und ausdauerndes Arbeiten der Hunde abgefordert.

Die Prüfungen fanden u. a. auf dem Gelände des Katastrophenschutzes in Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca) sowie im Waldgebiet rund um Jocksdorf statt, um die Hunde unter unterschiedlichen Einsatzszenarien zu testen. Nach erfolgreich bestandener Prüfung dürfen die Hunde offiziell in den Einsatz gehen und bei der Suche nach vermissten Personen unterstützen. Gerade in unübersichtlichem Gelände wie Wäldern oder nach Unglücken können sie in kurzer Zeit große Flächen absuchen.