Der Falkensteiner Bürgermeister Marco Siegemund, Vorstandsvorsitzender Geopark (zweiter v.l.) beim Empfang des Zertikats.
Am 18. September 2026 erhielt der Geopark die Zertifizierung im Rahmen einer offiziellen Feierstunde und im Beisein des Landtagsabgeordneten Sören Voigt, der Bürgermeister der Geopark-Kommunen und vieler Partner des Geoparks.
Damit ist das Vogltand der 20. Nationale Geopark Deutschlands und mit einer Fläche von rund 388,4 Quadratkilometern zugleich der kleinste Nationale Geopark Deutschlands.
Unter dem Motto „Edle Schätze und uralte Steine“ macht der Geopark die außergewöhnliche Erd-, Natur- und Kulturgeschichte des südöstlichen Vogtlandes erlebbar. Das Gebiet liegt rund um Falkenstein und reicht bis an die tschechische Grenze. Auf vergleichsweise kleinem Raum treffen unterschiedliche geologische Gesteinseinheiten und Landschaftsformen aufeinander. Dazu gehören unter anderem der Bergener Granit, Phyllite und Tonschiefer sowie der Eibenstocker Granit.
Ein besonderer Höhepunkt ist der Topasfelsen Schneckenstein. Gemeinsam mit dem Vogtländisch-Böhmischen Mineralienzentrum und dem Besucherbergwerk Grube Tannenberg bildet er das geologische Herz des Geoparks. Der Schneckenstein ist insbesondere wegen seines Topasvorkommens von herausragender Bedeutung. Über Jahrhunderte wurde der dort gewonnene Topas unter anderem für den sächsischen und englischen Hof genutzt.
Weitere geologische Besonderheiten sind die markanten Quarzit-Felsformationen sowie der Theumaer Fruchtschiefer, ein durch Kontaktmetamorphose entstandener Naturstein mit besonderer geologischer und wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung.
Die Idee für einen Geopark im Vogtland entstand bereits in der Förderperiode 2014 bis 2020. 2017 wurde eine wissenschaftliche Studie zur Umsetzung in Auftrag gegeben. 2020 nahm das Geopark-
Management seine Arbeit auf. In den folgenden Jahren wurden unter anderem wissenschaftliche Kooperationen aufgebaut, Geotope dokumentiert, Bildungsangebote entwickelt und das touristische Angebot erweitert.
2025 kamen nach zweijähriger Ausbildung erstmals die Geo-Ranger zum Einsatz. Im Jahr 2026 folgte schließlich die Auszeichnung als Nationaler Geopark.
Die Zertifizierung würdigt dabei nicht nur die geologische Ausstattung des Gebietes. Voraussetzung sind unter anderem eine tragfähige Organisation, erschlossene und vermittelte Geotope, Informationsangebote, Veranstaltungen sowie Möglichkeiten, die geowissenschaftlichen Besonderheiten für Besucherinnen und Besucher zugänglich zu machen.
Die vergleichsweise geringe Größe ist eine besondere Stärke des Geoparks: Auf knapp 400 Quadratkilometern lassen sich zahlreiche unterschiedliche geologische und landschaftliche Erscheinungsformen entdecken. Hinzu kommen Zeugnisse der Bergbaugeschichte, historische
Management seine Arbeit auf. In den folgenden Jahren wurden unter anderem wissenschaftliche Kooperationen aufgebaut, Geotope dokumentiert, Bildungsangebote entwickelt und das touristische Angebot erweitert.
2025 kamen nach zweijähriger Ausbildung erstmals die Geo-Ranger zum Einsatz. Im Jahr 2026 folgte schließlich die Auszeichnung als Nationaler Geopark.
Die Zertifizierung würdigt dabei nicht nur die geologische Ausstattung des Gebietes. Voraussetzung sind unter anderem eine tragfähige Organisation, erschlossene und vermittelte Geotope, Informationsangebote, Veranstaltungen sowie Möglichkeiten, die geowissenschaftlichen Besonderheiten für Besucherinnen und Besucher zugänglich zu machen.
Wer mehr zur Arbeit und Veranstaltungen im Geopark wissen möchte –