MUBE, die „Mobile Untersuchungs- und Behandlungseinheit“ wird vom 2. bis 26. November 2026 in Markneukirchen Station machen. Damit können Patienten des Oberen Vogtlands dieses Versorgungsangebot, das Telemedizin mit Mobilität vereint, auch in diesem Herbst wieder nutzen.
Die MUBE ist in Markneukirchen und der Region bereits seit letztem Frühjahr bekannt und wird in der Bevölkerung sehr gut angenommen. Dieses innovative Projekt der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen (KV Sachsen) bietet den Patienten ein neues augenärztliches Versorgungsangebot, welches in Zusammenarbeit mit in Südwestsachsen ansässigen Kliniken umgesetzt wird. Finanziell unterstützt wird dieses Projekt in Markneukirchen durch die umliegenden Kommunen Adorf, Bad Elster, Bad Brambach, Schöneck, Mühlental, Markneukirchen sowie Oelsnitz im Vogtland mit den Verwaltungsgemeinschaften und soll so bis Sommer 2027 fortlaufen.
In der MUBE – einer modern ausgestatteten mobilen Augenarztpraxis – werden augenärztliche Untersuchungen und Befundungen angeboten. Das Versorgungs- und Behandlungsangebot der MUBE richtet sich an Patienten, deren augenärztliche Erkrankungen regelmäßiger Routineuntersuchungen bedürfen. Dazu gehören Makula-Degeneration, Katarakt (Grauer Star), diabetische Retinopathie oder Glaukom (Grüner Star). Für die Patienten können lange Fahrtwege und Wartezeiten vermieden werden.
In der MUBE kommt nur nichtärztliches Personal zum Einsatz, welches routinemäßige Augenuntersuchungen vornimmt. Aus diesem Grund muss zuvor eine Erstuntersuchung bei einem Arzt in einer Praxis erfolgen, der die Schwere des Augenleidens einschätzt und ob die weiterführenden Untersuchungen in der MUBE erfolgen können. Patienten, die keinen Augenarzt haben, erhalten einen Termin für eine Erstuntersuchung bei einem der Kooperationspartner. Dafür kann dieses Registrierungsformular genutzt werden:
↘ www.mube-sachsen.de/termin-vereinbaren
Das Praxispersonal in der MUBE arbeitet eng mit den Kooperationspartnern umliegender Augenarztpraxen und Kliniken zusammen. Dabei kann jederzeit eine Ärztin oder ein Arzt per Video hinzugezogen werden. Die Untersuchungs- und Behandlungskosten der Patienten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen.
Hintergrund ist, dass in der Region Südwestsachsen sich in den vergangenen Jahren die Situation der augenärztlichen Versorgung durch altersbedingte Praxisschließungen zunehmend verschlechtert hatte. Trotz vielfältiger Bemühungen und Förderprogramme konnten zumeist keine Praxisnachfolger für die eigene Niederlassung gefunden werden. Durch die MUBE können die ansässigen augenärztlichen Praxen entlastet werden, sodass neue Kapazitäten für therapiebedürftige Patienten zur Verfügung stehen.
„Wir freuen uns sehr, dass sich die Mobile Untersuchungs- und Behandlungseinheit (MUBE) in unserer Region erfolgreich etabliert hat. Das große Interesse und die positive Resonanz der Bürgerinnen und Bürger zeigen, wie wichtig dieses innovative Versorgungsangebot ist. Gemeinsam mit den beteiligten Städten und Gemeinden sowie unseren Partnern ist es gelungen, die augenärztliche Versorgung im Oberen Vogtland spürbar zu verbessern. Die MUBE ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie interkommunale Zusammenarbeit und moderne Medizin den Menschen direkt vor Ort zugutekommen.“, so die Bürgermeister der Stadt Markneukirchen und der Gemeinden des Oberen Vogtlandes.
Dr. med. Manuela Sipli, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KV Sachsen, sagt: „Für eine zukunftsfähige ambulante Versorgung werden mehr und mehr innovative Ansätze mit an den regionalen Versorgungsbedarf angepassten Maßnahmen notwendig. Mit der MUBE haben wir ein solches augenärztliches Versorgungsangebot geschaffen, das moderne Telemedizin mit persönlicher Betreuung vor Ort verbindet und dort ansetzt, wo augenärztliche Versorgung aufgrund des Fachkräftemangels und altersbedingte Praxisaufgaben zunehmend unter Druck gerät. Dass sich die MUBE in Markneukirchen und der Region erfolgreich etabliert hat und von den Patienten sehr gut angenommen wird, bestätigt den von uns eingeschlagenen Weg. Gemeinsam mit unseren kommunalen und medizinischen Partnern leisten wir so einen wichtigen Beitrag, die augenärztliche Versorgung in Südwestsachsen weiterhin zu sichern.“
Weitere Informationen zur MUBE finden Sie in der Anlage „Fragen & Antworten zur MUBE“ sowie immer aktuell hier:
↘ www.mube-sachsen.de
Das Wort MUBE steht für mobile Untersuchungs- und Behandlungseinheit. Es handelt sich dabei um eine modern ausgestattete mobile Augenarztpraxis in einem eigens dafür konstruierten Container, in dem sich Behandlungsräume und Untersuchungsmöglichkeiten für Patienten befinden. Die Versorgungsidee der MUBE ist, Patienten nach erfolgter Erstdiagnostik an verschiedenen Standorten in der Region Südwestsachsen zu versorgen.
Patienten, die schon länger auf einen Termin warten, erhalten durch die MUBE die Möglichkeit einer augenärztlichen Kontrolle ohne lange Wartezeiten. Durch den Einsatz an drei Standorten können Sie auswählen, welcher für Sie am besten zu erreichen ist. Sie müssen keine weiten Strecken und lange Fahrtzeiten auf sich nehmen.
Viele Routineuntersuchungen können schnell und einfach durch nichtärztliches Personal durchgeführt werden. Damit werden die Kapazitäten der umliegenden Praxen zusätzlich entlastet.
Die MUBE steht Patienten mit Diagnosen, die regelmäßiger Routinekontrollen bedürfen, zur Verfügung. Diese sind Makula-Degeneration (Netzhautverkalkung), Katarakt (Grauer Star), diabetische Retinopathie (diabetische Netzhauterkrankung) oder Glaukom (Grüner Star).
1. Anfrage für einen Termin über das Registrierungsformular
oder Weitervermittlung über einen Augenarzt:
Nutzen Sie für Ihre Anfrage unser Registrierungsformular:
https://www.mube-sachsen.de/termin-vereinbaren
2. Folgeuntersuchung in der MUBE:
Das speziell geschulte Praxispersonal betreut Sie in der MUBE und führt mit Ihnen die gängigen augenmedizinischen Untersuchungen nach geltenden Qualitäts- und Sicherheitsstandards durch.
Die Ergebnisse Ihrer Untersuchung werden digital an einen Augenarzt zur Befundung übertragen. Die Auswertung und ggf. weitere erforderliche Behandlungsmaßnahmen erfolgen durch den Arzt per Video. Ihre Daten sind jederzeit geschützt.
3. Ihr nächster Termin:
Nach Abschluss der Untersuchung erhalten Sie wie gewohnt einen Folgetermin für Ihre nächste regelmäßige Kontrolluntersuchung in der MUBE.
Bei auffallenden Befunden wird durch das Praxispersonal in der MUBE die Weiterbehandlung bei Ihrem bisherigen Augenarzt oder einem Kooperationspartner der MUBE in Ihrer näheren Umgebung veranlasst.
In der MUBE kommt nur nichtärztliches Personal zum Einsatz, welches bei Ihnen routinemäßige Augenuntersuchungen vornimmt. Aus diesem Grund muss eine Erstuntersuchung bei einem Arzt zuvor in einer Praxis erfolgen, der die Schwere Ihres Augenleidens einschätzt und ob die weiterführenden Untersuchungen in der MUBE erfolgen können. Oftmals handelt es sich um Routineuntersuchungen, die schnell zu bewältigen sind und durch nichtärztliches Personal ausgeführt werden.
Sollten Sie keinen Augenarzt haben, erhalten Sie einen Termin für eine Erstuntersuchung bei einem unserer Kooperationspartner. Nutzen Sie dafür unser Registrierungsformular:
↘ →www.mube-sachsen.de/termin-vereinbaren
Grundsätzlich sind die Untersuchungen eine Leistung aller gesetzlichen Krankenkassen. Somit fallen keine Kosten für die Patienten an. Zusätzlich werden Vorsorgeuntersuchungen auf Eigenleistung angeboten. Für Privatversicherte werden die Leistungen nach Gebührenordnung in Rechnung gestellt.
Musikhalle Markneukirchen, An der Musikhalle 16, 08258 Markneukirchen:
- 2. bis 26. November 2026
Standorte und Zeiträume sind immer aktuell auf der Internetseite zu finden:
https://www.mube-sachsen.de/#c14130
Die MUBE ist neben Markneukirchen auch regelmäßig in Auerbach und Schwarzenberg zu finden.
Die Internetpräsenz der MUBE bietet jederzeit aktuelle Informationen und Antworten zu wichtigen Fragen rund um die MUBE:
↘ www.mube-sachsen.de