Der Betriebskonsum mit Speisesaal (heute Frankstraße 9).
Das Technikzentrum im Jahre 2017.
Schutzbrücke über die Frankstraße.
Der Firmengründer Hermann Nier mit seiner Gattin Ida Nier, geb. Mendt.
Werbung Villa Theodor 1990.
Speiserestaurant "Zum Theodor" ehemaliges Klubhaus "Klara Zetkin", vormals Villa Bruno Nier.
Ansicht des Kinderhortes im Jahr 1977/78.
Pioniere bei der Lösung der Hausaufgaben im Jahr 1988.
Vorn die Materialwarenhandlung von Willy Otto, links daneben das Lauckner-Haus und oben das Weber-Haus.
Das Wohnhaus (neue Ortsl.-Nr. 22) der Firma Nier & Ehmer (Nironawerke).
Blick 1927 von der Heinrich-Heine-Straße auf die Fabrikgasse (Fröh- lichgasse, heute Straße an der Sturmlaterne) mit dem Betrieb der Firma Hermann Nier. (Foto groß machen)
Bau des neuen Fabrikgebäudes der Firma Hermann Nier an der Hein- rich-Heine-Straße im Jahr 1928.
Die untere Esse im Jahr 1953.
Blick im Jahr 2026 von der Heinrich-Heine-Straße auf die Fabrikgasse (Fröhlichgasse, heute Straße an der Sturmlaterne) mit dem Betrieb der Firma Hermann Nier. (Vgl. mit Foto von 1927) Foto groß machen
Das Messgerätewerk.
Außenansicht der Manotherm GmbH im Jahr 2007.
1917 wurde im neu erbauten Gebäude an der Frankstraße 9 ein Betriebskonsum und ein Speisesaal für Arbeiter und Beamte (Kasino) eingerichtet.
Im Jahre 1937 kaufte die Firma Hermann Nier die Produktionsstätten der Frankonia AG und auch das Gebäude Frankstraße 9. Seit 1938 befand sich im Obergeschoss wieder der Gefolgschaftsraum mit Küche und Essenausgabe für die Belegschaft des Werk II der Metallwarenfabrik “Hermann Nier”. Im Erdgeschoss wurde wieder eine Lebensmittelverkaufsstelle eingerichtet.
Im Jahr 1942 richtete die Firma Unterkünfte für 40 französische Kriegsgefangene ein. Nach Beendigung des 2. Weltkrieges richtete Pfarrer Beyer am 1. August 1945 zunächst im oberen Schützenheim und dann mit Erlaubnis der Firma Nier im Erdgeschoss des Gebäudes Frankstraße 9 einen christlichen Kindergarten ein.
Im Jahr 1948 wurde das Eigentum der Firma Hermann Nier, so auch das Gebäude Frankstraße 9 enteignet. Am 01.12.1948 musste der ins Leben gerufene christliche Kindergarten schließen. Nach der Enteignung der Firma Hermann NierFeuerhandwerk wurde das Gebäude 1948 volkseigen und dem VEB Mewa-Nirona-Feuerhandwerk zu geordnet.
Am 28.09.1950 werden die Räumlichkeiten von Herrn Peukert als Beauftragter der VVB MEWA Zwickau (1) der Gemeinde Beierfeld zur Verfügung gestellt. Die Gemeinde überließ das Gebäude der Schule, so dass dort ab 01.09.1950 ein Pionierzimmer, im Obergeschoss eine Aula (gleichzeitig Speisesaal der Schulküche, ein Raum für Hortarbeit und 1952 ein 93,5 m² großer Turnraum im Erdgeschoss eingerichtet werden konnten. Von 1951 bis 1955 befand sich auch die Klöppelschule im Erdgeschoss des Schulnebengebäudes. 1955 werden die Klöppelschule und das DFD-Zimmer (Zimmer der Massenorganisation „Demokratischer Frauenbund Deutschland“) in Werkräume umgewandelt. Der Turnraum wurde vom Kindergarten als Turnraum noch bis 1984? genutzt und dann stillgelegt. Die 1948 im Obergeschoss errichtete Schulspeisung mit Schulküche wurde 1994 geschlossen.
Im Schulnebengebäude wurden 1995 Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. So befanden sich im Obergeschoss u.a. der Zeichensaal. Im Erdgeschoss waren Werkräume und Technikräume der Oberschule Beierfeld untergebracht. Im Jahre 2003 begann die komplexe Sanierung des Schulnebengebäudes. Die wohl wichtigste Investition der Jahre 2009/10 war der Ausbau des Gebäudes zum Technikzentrum der Mittelschule Beierfeld (gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE 2007-2013) und des Freistaates Sachsen.)
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, insbesondere aufgrund seiner Zwillings- und Drillingsfenster, seiner Schmuckwappen und je einer Frauen- und Knabenkopfplastik. Das Gebäude ist mit dem nebenstehenden Fabrikgebäude Frankstraße 7 durch eine Mauer mit halbrunder Toreinfahrt mit zweiflügeligem Holztor verbunden. Auf der Mauer befindet sich eine Steinskulptur mit Wappen und zwei sitzenden Knaben.
Um den Transport von Material und Fertigerzeugnissen, insbesondere von Heeresartikeln schneller und billiger zu gestalten, ließ die Firma Frankonia AG im Zeitraum 1917 - 1918 eine Drahtseilbahn bauen. Um das Vorhaben voranzutreiben, wurde über die Amtshauptmannschaft Schwarzenberg die Armee eingeschaltet. Im Januar 1917 kam vom kommandierenden General des 2. K.S. Armeekorps, Leipzig, die Anweisung, nach dem Kriegsleistungsgesetz von 1873 die Grundstücke zu verlangen. Außerdem wurde eine Pioniereinheit zum Bahnbau abkommandiert.
Die Seilbahn führte von der Be- und Entladestation Frankonia AG über die Frank- und Bernsbacher Straße, am Sportplatz vorbei zur Be- und Entladestation des Beierfelder Bahnhofs am Bahndamm.
Für seine Verdienste auf sozialem Gebiet sowie auf Grund verschiedener Stiftungen an die Gemeinde wurde Ferdinand Frank, der Generaldirektor des Unternehmens war, am 14 Mai 1918 zum Kommerzienrat ernannt. Von 1919 bis 1921 gehörte Ferdinand Frank auch dem Beierfelder Gemeinderat an.
Durch einen einsetzenden Strukturwandel, der Inflation 1922/24 und er Weltwirtschaftskrise 1928 verminderte sich durch hohe Verluste das Betriebskapital so stark, dass die Frankonia AG 1928 in Konkurs ging und in den folgenden Jahren abgewickelt wurde.
Die Seilbahn wurde nicht mehr benötigt, allerdings erst mit dem Bau des Sportplatzes am Spiegelwald 1934 vollständig abgebaut. Kommerzienrat Ferdinand Frank verließ im Juni 1928 unseren Ort. Er verstarb am 6. Januar 1933 in Berlin im 67. Lebensjahr.
Im Jahr 1902 gründete Hermann Nier die unter seinem Namen schnell zu höherem Ansehen gelangte Spezialfabrik für Sturmlaternen im Wohnhaus mit Werkstattanbau an der August-Bebel-Straße 77. Im Jahr 1905 wurde eine weiteres Werkstattgebäude an der August-Bebel-Straße 77 a errichtet. In den Jahren 1902 bis 1910 produziert die Firma Hermann Nier noch keine eigenen Laternen unter eigener Handelsmarke. Sie stellte für andere Großhändler Laternen her, die diese dann unter ihrem eigenen Namen verkauften.
Ab 1910 produziert die Firma auch unter eigenen Handelsmarken wie Pucca, The Ourbar-Latern und Schildkröte. Die Handelsmarke Feuerhand wurde 1914 eingetragen, das Feuerhandzeichen im Kreis 1920.
Mit 10 Arbeitern im Gebäude an der August-Bebel-Straße 77 beginnend, errichtete die Firma 1909 den Westflügel des großen Fabrikgebäudes an der August-Bebel-Straße 86. 1912 schon beschäftigte sie 180 Mitarbeiter, die im Jahr eine Million Sturmlaternen herstellten.
1912 erwarb die Firma Hermann Nier von Louis Stemmler das Bauerngut und die übrigen Liegenschaften des unteren Halblehngut der 7. Hufe. Das ehemalige Gutsgebäude Ortsl. Nr. 25 (heute Frankstraße 9) wurde nach 1912 abgetragen.
Die Firma Hermann Nier errichtete auf diesem Areal die beiden Längsflügel der Fabrik. So entstand von 1914 bis 1916 der Südflügel und von 1916 - 1918 der Nordflügel mit dem Turm als Wahrzeichen des Ortes. Von 1912 bis 1918 betrieb die Firma im Erdgeschoss des Gebäudes August-Bebel-Straße 77 a eine Zinnerei.
Im Jahr 1917 errichtete man am Südflügel einen Heizschornstein und erbaute 1917 ein neues Zinnereigebäude. Während des 1. Weltkrieges wurden auch Kriegsgüter hergestellt (Stahlhelme, Handgranatentöpfe).
Im Jahr 1918 baute die Firma das Gebäude an der August-Bebel-Straße 77 a zu einem Verwaltungsgebäude um. Ab 1920 brachte die Firma neue Modelle in erstklassiger Qualität heraus und eroberte in kürzester Zeit den Weltmarkt. In China und Indien machte er in diesem Artikel das Hauptgeschäft vor allen anderen in- und ausländischen Konkurrenten. Es gelang eine die amerikanischen Modelle an Qualität weit übertreffende Sturmlaterne, welche man aus Stahlblech im Vollbad verzinnt, hergestellte, herauszubringen. Unter der Fabrikmarke ”Feuerhand” waren die Sturmlaternen der Firma ”Hermann Nier” in der ganzen Welt verbreitet und anerkannt. Das Gleiche gilt von den Petroleumkochern und -öfen, die 1910 als Nebenspezialität aufgenommen wurden und bald ebenfalls riesenhaften Absatz fanden.
Bei der Sturmlaternenfertigung kam ihm die Erfindung der Fließbandfertigung im Jahr 1913 durch Henry Ford zugute, die ihm enorme Produktionssteigerungen erlaubten, weil viele Arbeitskräfte ohne hohe Ausbildungskosten eingesetzt werden konnten.
Erinnern wir uns:
Kurz vor dem Tod von Caspar Stiehler (Stüler) baute der Handelsmann Oswald Groschop 1674 ein Mundhaus im Flur des unteren Halblehn der 7. Hufe, das danach der „Meister der Blechverzienerei“ Georg Wapler 1675 für sich erworben hat. Er stammte von Eibenstock. Im Jahre 1682 verkaufte er das Anwesen an seinen Schwager, den Handelsmann Abraham Stüler (Stiehler) superior (2) aus Bernsbach. Derselbe starb 1684 im Alter von 56 Jahren.
Nach mehreren Besitzerwechseln veräußerte der Erbbegüterte Christian Graff 1718 das Haus mit zwei daran gelegenen Gärtchen für 130 Gulden an den Blecharbeiter Gottlieb Ficker. Er war auch Gerichtsbeisitzer und Mitglied der Kantorei. Er starb 1761 im Alter von 83 Jahren. Schon 1743 hatte er das Anwesen für 160 Gulden seinem jüngsten Sohn, dem Blecharbeiter und Kantoreimitglied Gottlieb Ficker jun. überlassen. 1766 wird sein Haus im Missivenbuch gelegentlich der Auffindung eines vor seinem Hause „am Wiedenwege“ plötzlich vom Tode ereilten fremden Mannes erwähnt. Nach Fickers Tode verkauften die Erben das Haus mit beiden Gärten im Jahr 1806 für 200 Thlr. an den Strumpffabrikanten bzw. Hüttenarbeiter Immanuel Traugott Landgraf. Der zum Hause gehörige Brunnen stand, wie bei dieser Gelegenheit betont wurde, auf der „Andräschen Wiese“, das Haus selbst auf dem Gutsareal der Gebrüder Frölich. Landgraf verließ Beierfeld.
Darum verkaufte er 1808 Haus und Gärtchen einschließlich des an das Fröliche Gut zu entrichtenden Erbzinses für insgesamt 210 Thlr. an Christian Gottlieb Lauckner aus Lauter. Das Flurbuch von 1811 bezeichnet ihn als Eigentümer dieses Hauses. Bei der Kriegslastenabschätzung 1815 wurde sein Vermögen auf 250 Thlr. festgesetzt. Im Flurbuch von 1841 ist der Schneidermeister Carl August Friedrich Oeser hier 1841 als Eigentümer eingetragen. Sein Vermögen wurde damals auf 13 000 Thlr. geschätzt. Zum Hause gehörten außer dem Garten noch 82 Quadratruthen Feld. Er ist dann wohl fortgezogen.
Als Eigentümer seines Hauses wurde 1853 im hiesigen Besitzstandbuch sein Bruder der Blecharbeiter und spätere Klempner Christian Friedrich Oeser eingetragen. Er starb 1894 im Alter von 68 Jahren. Inzwischen hatte sich der Grundbesitz durch Zukäufe noch mehr vergrößert, sodass hier eine Bauernwirtschaft entstanden war.
Dieselbe übernahm darnach 1895 der Spediteur und Landwirt Ernst Albert Groß aus Schwarzbach. 1919 tauschte er dieses Besitztum gegen den Gasthof König-Albert Turm an die Sturmlaternenfabrik der Firma Hermann Nier Feuerhand-Werk.
Die Firma ließ das Haus (alte Ortsl.-Nr.: 24, neue Ortsl.-Nr.: 26) 1919 zurückbauen, um Platz für den Bau einer Holztrocknungsanlage und Holzniederlage zu schaffen.
Nach dem Tod des Gründers im Jahre 1921 wurden seine drei Söhne Bruno, Woldemar und Curt sowie seine beiden Töchter Ella Adolph geb. Nier und Helene Proß geb. Nier Inhaber der Firma. Die technische Leitung übernahm Woldemar Nier, die kaufmännische Leitung hatte Bruno Nier. Die Firma war eine OHG (Offene Handelsgesellschaft).
Bruno Nier erbaute sich 1923 eine Landhausvilla (neue Ortsl.-Nr.: 25 Y, heute Frankstraße 27). Nach der Enteignung der Firma Hermann Nier Feuerhandwerk wurde 1948 die Landhausvilla mit dem dazugehörigen Park dem VEB Nirona-Feuerhandwerk (später VEB Sturmlaternenwerk Beierfeld) zugeordnet, der im Gebäude 1948 sein Klubhaus eröffnete. Das Klubhaus entwickelte sich mit dem dazugehörigen Park zu einem kulturellen Zentrum des Ortes. 1969 wurde das Klubhaus dem VEB Waschgerätewerk Schwarzenberg zugeordnet. Das 1974 konzipierte Naherholungszentrum wurde nur in Ansätzen aufgrund fehlender finanzieller und materieller Mittel realisiert. Als Tauschobjekt für die jährliche Kinderferienaktion wurde 1983 ein Kinderferiendorf mit 7 Bungalows errichtet. Nachdem der VEB Waschgerätewerk Schwarzenberg mit seinen Zweigwerken 1990 in Liquidation gehen musste, wurde das Klubhaus privatisiert. Seit 1990 betrieb Gastwirt Rainer Wiesner das Hotel und Restaurant ”Villa Theodor.”
Im ehemaligen Klubhausgelände entstand 2001 ein Wohnpark. Seit 2021 befindet sich das Landhaus in Privatbesitz.
Woldemar Nier erbaute 1923 eine Landhausvilla (neue Ortsl.-Nr.: 25 Z, heute Frankstraße 29. Nach der Enteignung der Firma Hermann Nier Feuerhandwerk wurde 1948 die Landhausvilla von Woldemar Nier dem VEB Nirona-Feuerhandwerk (später VEB Sturmlaternenwerk Beierfeld) zugeordnet. 1949 - 1952 erfolgte die Vermietung an die Sozialversicherung Schwarzenberg als Kindererholungsheim. Von 1953 - 1969, befand sich im Gebäude der Kinderhort des VEB Sturmlaternenwerk Beierfeld. Von 1969 - 1990 wurde der Kinderhort dem VEB Waschgerätewerk Schwarzenberg zugeordnet.
Von 1990 - 1995 wurde er der Gemeinde Beierfeld zugeordnet. Seit 2002 befindet sich die Villa in Privatbesitz.
Erinnern wir uns:
Christian Stiehler verkaufte 1684 von seinem unteren Halblehngut der 7. Hufe eine Baustatt nebst eines am Dorfanger) gelegenen „Gartenstückleins“ an Samuel Göthel (Göttel) für 13 Gulden. Er stammte aus Bernsbach und war Leineweber. Das Haus wurde 1686 (alte Ortsl.-Nr.:21, neue Ortsl.-Nr.: 23) erbaut. Damals hatte Göthel 6 alte Schock als Darlehen bei der hiesigen Kirche aufgenommen. Er verstarb 1695. Schon 1696 verkaufte Samuel Göthels Sohn Johann David Göthel das Haus für 107 Gulden an den Handarbeiter Johann Adam Weißflog aus Raschau. Er hatte mit seiner ledigen Schwägerin einen unehelichen Sohn. Er und seine Familie verschwinden dann, vermutlich infolge Wegzugs, völlig aus den Kirchenbüchern.
Das Anwesen finden wir danach vor 1724 bei dem Blecharbeiter Daniel Ficker. Das Haus mit dem dabei gelegenen Gärtchen verkaufte er noch im selbigen Jahre (1724) für 50 Gulden an seinen Schwager, den Blechhändler Daniel Friedrich. Dieser hatte 5 Kinder. Er starb schon 1731. Das Haus war dann 1731 Eigentum seiner Witwe Johanna später vhl. Richter und ihrer Miterben, die „das Wohnhaus ohne das neue Gebäude, aber mit dem am Hause gelegenen Gärtchen im Jahre 1735 für 100 Thlr. an den Löffelziener Gottfried Espig aus Lauter.
1752 verkaufte Gottfried Espig das Haus samt Schuppen, Ställen und Zinnhaus und einem am Hause gelegenen Gärtchen für 150 Thlr. an den Löffelziener Johann Paul Goldhan. Dieser war der älteste Sohn des Erbbegüterten Johann Paul Goldhan. 1796 ist er gestorben. Bereits 1783 hatte er sein Wohnhaus samt Schuppen, Scheune, Ställen und Zinnhaus für 150 Thlr. an seinen 1760 hier geborenen Sohn Heinrich Traugott Goldhan veräußert, der es aber für 200 Thlr. wieder verkaufte und fortzog.
Käufer war 1797 sein älterer Bruder, der 1757 hier geborene Löffelmacher bzw. Löffelziener Christian Gottlob Goldhan. Derselbe war seit 1789 schon im Besitz des angebauten neuen Hauses (alte Ortsl-Nr.: 19), sollte aber dem Testament seines Vaters gemäß für 850 Thlr. dessen „ganze Wirtschaft“ erhalten, also beide „Häuser, Stall, Schuppen und Wiese“. Dem war durch den Besitzwechsel vom Jahre 1797 also Genüge getan.
1805 veräußerte er das alte Haus für 148 Thlr. an Christiane Friederike vhl. Ficker, die es aber schon 1809 für 167 Thlr. an den Löffelmacher August Friedrich Schmidt aus Bermsgrün weitergab. Bei der Kriegslastenabschätzung 1815 betrug sein Vermögen 400 Thlr. Er ist 1860 im Alter von 81 Jahren gestorben. Das Flurbuch von 1841 nennt um 1841 als Eigentümer seines Hauses den Handarbeiter Johann Christoph Göthel. Damals gehörten 84 Quadratruthen Feld dazu. Göthel starb 1861.
Im Besitzstandbuch wurde sodann im Jahre 1874 als Eigentümer der Klempner August Friedrich Baumann eingetragen. Er hat 1888 bis1899 auch noch das an der Oberen Viehtrift 15 vorhandene Haus besessen. Nach dem Tode seiner Ehefrau ist er fortgezogen.
Inzwischen hatte er aber schon 1900 das Haus an den Glasermeister Christian Louis Lauckner verkauft. Er hatte keine Kinder, weshalb er sein Haus während des 1. Weltkrieges an die Firma Hermann Nier verkaufte. Diese vermietete es zunächst einige Jahre hindurch an Werksangehörige und legte es im Jahr 1927 nieder, um für ihren Erweiterungsbau Platz zu schaffen.
Der Blecharbeiter Daniel Ficker, errichtete 1724 als Anbau ein Mundhaus, das sog. Weberhaus (alte Ortsl.-Nr.: Nr. 19, neue Ortsl.-Nr. 21.) Wegen seiner Übersiedlung nach Obersachsenfeld, wo er sich wiederum ansässig machte, verkaufte er 1731 das Haus an den hiesigen Ludimoderator (Schullehrer und Organist) Johann Heinrich Lenk für 199 Gulden.
Da Lenk aber noch im selben Jahr starb übernahm seine Witwe Marie Dorothea geb. Nef aus Schönheiderhammer das Haus und verkaufte es erst im Jahr 1753 für 91 Thlr. 21 gr. an ihren Schwiegersohn, den vornehmen Spitzenhändler Johann David Rumer (Ruhmer) aus Lautenhofen (Bezirk Zwickau.)
Da seine Ehe kinderlos blieb, verkaufte er 1760 das Haus für 170 Thlr. an den Löffelziener und Handelsmann Gottfried Espig (Espich.) Lenk übernahm dafür das Haus an der Bernsbacher Straße 2.
1789 verkaufte Espig, der als nahezu 90-jähriger 1791 hier starb, das Haus für 170 Thlr. an den Sohn seiner Nachbarn, den Löffelmacher (Löffelziener) Christian Gottlob Goldhan. Derselbe erwarb dann Im Jahr 1797 von seinem Bruder auch noch das angebaute väterliche Haus, veräußerte es aber 1805 wieder. Das Flurbuch von 1811 bezeichnet sein Anwesen als „Gartenhaus.“ Es bestand damals aus „Wohnhaus und Stall unter einem Dache, einer Scheune (hinter dem Grundstück alte Ortsl-Nr. 22), einem Garten vor den Fenstern, Kommunlaßgarten unterhalb des erblichen Gartens und desgleichen über (=oberhalb) der Kirchschule (heute Pfarrweg 3.) Goldhans Vermögen wurde bei der Kriegslastenabschätzung 1815 auf 350 Thlr. berechnet, das Vermögen des bei ihm wohnenden Löffelfabrikanten Christian Friedrich Barth auf 275 Thlr.
Nach Goldhans Tod heiratete seine Witwe 1815 den Löffelfabrikanten Christian Friedrich Barth jun., der bis dahin das Haus an der Heinrich-Heine-Straße 14 besaß. Dieses veräußerte er 1814, um das Goldhansche Haus 1815 zu übernehmen.
Barth starb 1828, worauf sein ältester Stiefsohn der Löffelfabrikant Christian Gottlob Goldhahn jun. das ehemals seinem Vater gehörige Anwesen 1828 erwarb. 1846 starb er. Darauf erwarb 1846 sein Schwiegersohn der Zeug-, Leinen- und Wollenwebermeister Christian Friedrich August Eiselt das Anwesen. Er starb hier 1871.
Danach brachte der aus Markersbach stammende Maurer Friedrich Luis Weber das Haus 1871 an sich. Er starb 1909, worauf sein 1897 hier geborener Sohn, der Klempner Curt Gustav Weber 1909 Hauseigentümer wurde. Dieser fiel während des 1. Weltkrieges am 20. Oktober 1914 bei Frelinghien in Nordfrankreich.
Das Anwesen besaß dann für einige Jahre der Materialwarenhändler Willy Otto, unter dem das bescheidene Häuschen den stolzen Namen „Warenzentrale“ führte. Im Jahr 1928 wurde es abgebrochen, um dem Erweiterungsbau der Fabrik von Hermann Nier Platz zu machen.
Die Gemeinde erlangte ein Grundstück, welches sie 1804 an den Hüttenarbeiter Carl Friedrich Schwarz aus Bernsbach lt. Flurbuch von 1811 verkaufte. Das Anwesen wurde damals als „Wohnhaus ohne einige Eingebäude“ bezeichnet. Schwarz zog dann nach Sachsenfeld, wo er gleichfalls ansässig wurde und dort 1843 starb.
Das Haus befand sich aber schon vor 1841 in Besitz der Hüttenarbeiters Friedrich Gottlob Ficker aus Bernsbach. Er wohnte 1809 noch in Grünhain und war dort als Handarbeiter tätig. Um 1811 war das Ehepaar aber nach Beierfeld gezogen. Im Flurbuch von 1841 wird Ficker als Eigentümer des Hauses genannt. 1848 starb er. Darauf kaufte 1848 das Haus der Hütten- und Arsenikarbeiter Carl Friedrich Singer aus Sachsenfeld. 1872 starb er. Schon um 1870 hatte sein 1841 hier geborener einziger Sohn, der Handelsmann Carl Eduard Singer das Haus übernommen.
1891 erwarb seine Schwester Friederike Auguste vhl. Rudolph das Anwesen. Dieses gelangte 1902 an ihren 1878 hier geborenen Sohn, den Klempnermeister Max Woldemar Rudolph, der sich 1911 ein neues Haus an der Heinrich-Heine-Straße 12 erbaute. Das Anwesen Alte Ortsl.-Nr.: 20, neue Ortsl.-Nr.: 22 übernahm die Firma Nier & Ehmer (Nironawerke.)
Vorn ist die Brandstelle des 1918 abgebrannten „Wendlergutes“ auf der 10. Hufe zu sehen. Bereits 1883 hatte, wie das Besitzstandsbuch angibt, Gustav Emil Wendler das Anwesen übernommen. 1907 kaufte es dessen Sohn Paul Cletus Wendler.
Dieser verkaufte es im April 1918 – das Gut hatte damals elfdreiviertel ha. Erntefläche an den Metallwarenfabrikanten Gustav Stiehler. Am 26. September 1918 brannte das Gut der 10. Hufe (Gustav Stiehler) völlig ab. Unter der Heinrich-Heine-Straße befindet sich unser Dorfbach, der im Gemeindehain entspringt und in das Schwarzwasser fließt. Links am Weg befindet sich vorne der als Laden „Warenzentrale Otto“ ausgebaute Schuppen, links daneben ist das Lauckner-Haus und dahinter das Weberhaus zu sehen. Rechts vom Weg befindet sich ein Wohnhaus der Firma Hermann Nier, dahinter das Kantinenhaus der Firma Nirona und dahinter befindet sich das „Wendlerhaus“, das eigentliche Stammhaus der Fa. Hermann Nier (siehe Teil 1, abgetragen 1928.
1928 erfolgte die Erweiterung der Zinnerei u.a. mit 2 Schornsteinen. Die zuerst gebaute 52 m hohe Esse diente der Ableitung von Rauchgasen und Flugasche. Die andere 60 m hohe Esse an der Heinrich-Heine-Straße leitete nur die in der Zinnerei entstehenden Dämpfe und sonstigen Gase ab. Mit Hilfe dieser Esse konnten die Verzinnereiabdämpfe teilweise wieder zum Verzinnen verwendet werden.
Zur Verpackung wurde eine eigene Kistenbauerei betrieben. Anfang der 1930er Jahre kämpfte auch das Hermann Nier Feuerhandwerk mit den Folgen der Weltwirtschaftskrise und musste Produktionskapazitäten abbauen. 1931 ging die Produktion auf 3 Mio. Stück zurück, so dass die vorhandene Kapazität nur mit 17 % ausgelastet wurde. Hohe Erwerbslosigkeit war die Folge. Viele Beierfelder Fabrikanten erhofften sich von der Machtergreifung der Nationalsozialisten eine Besserung der wirtschaftlichen Lage.
Nach Erholung der Weltwirtschaft und durch die Entwicklung weiter Modelle konnte die Sturmlaternenproduktion bis 1937 nunmehr auf ca. 12 Mio. Stück erhöht werden.
Die Produktpalette umfasste neben Sturmlaternen noch Fahrradfelgen, Frostschutzscheiben, Schneeketten, Fahrradlampen, Gieß- und Ölkannen, Wärmflaschen, Spring- und Backformen, Fruchtpressen Essenträger und Petroleumkocher.
Die Firma Hermann Nier veranstaltete besonders in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts Betriebsfeiern, Konzerte und bunte Abende. Auch Berufskünstler wurden verpflichtet. Kulturell betätigten sich eine Werkfrauengruppe (Näharbeiten), ein Singechor, ein Spielchor (erzgebirgische Mundart), ein Blasmusikzug und eine Tanzkapelle. Die Firma besaß eine Werksbücherei, einen Ausleihdienst für Koffer, Fotoapparate und Ferngläser und eine Kraft durch Freude-Unterstützungskasse (KdF). An den Reisekosten der KdF beteiligte sich die Firma zu 50 %.
Im Jahr 1937 kam es zu einer Wende in der Wirtschaftspolitik des ”Dritten Reiches”. Die unmittelbare Kriegsvorbereitung stand nunmehr im Mittelpunkt des Handelns. Viele Firmen sollten zur Rüstungsproduktion veranlasst werden.
Vor dem 2.Weltkrieg waren die Anteile am Weltgeschäft ”Sturmlaterne” bezogen auf den Durchschnitt im Zeitraum 1929 bis 1939 in Stück wie folgt verteilt:
Firma bzw. Land → Produktions- → Durchschnittl. Stückzahl
→ Anteil → aus den Jahren 1929 bis 1939
Firma Hermann Nier → ca. 69 % →→ 6,0 Mio.
Übrige deutsche Firmen → ca. 17 % →→ 1,5 Mio.
USA (Firma Dietz New York) ca. 9 % →→ 0,8 Mio.
Übrige Länder → ca. 5 % →→ 0,4 Mio. →
Im Zeitraum 1938 bis 1939 werden im Kellergeschoss des Werkes I Luftschutzräume eingerichtet. Schon am 18. Januar 1939 wurde durch die Filmprüfstelle Berlin die öffentliche Vorführung des Schmalfilms ”Hermann Nier – Metallwarenfabrik Beierfeld - der Welt größte Sturmlaternen-Fabrik verboten. Bis zum 3. September 1939 lagen keine Kriegsaufträge vor.
Nach Kriegsausbruch musste auch das Hermann Nier Feuerhandwerk, wie viele andere Firmen Rüstungsaufträge der Wehrmacht übernehmen, um die Belegschaft weiter beschäftigen zu können. Der Kriegsbeginn brachte einen starken Rückgang der Produktionsziffern und des Ausfuhranteils an Sturmlaternen. Während 1937 ca. 12 Mio. Stück Sturmlaternen zu 94 % exportiert wurden, stellte man 1940 nur noch 3,5 Mio. Stück Sturmlaternen mit einem Exportanteil von 30 % her. Neben Sturmlaternen, erfolgte nunmehr die Produktion von Essenträgern, Konservendosen und Filtereinsätze für Gasmasken.
Im Zeitraum zwischen 1941 und 1943 erfolgte der Bau eines 87 m langen Transporttunnels zwischen dem Werk I und Werk II durch Kriegsgefangene. Der Tunnel führte vom Werk I über die Hauptstraße über das Grundstück an der August-Bebel-Straße 73, der Werkstrasse entlang zum Werk II. Der Tunnel konnte jedoch nicht fertiggestellt werden und diente seit 1943 als Kartoffellager, Luftschutzdeckungsgraben und Luftschutzbefehlsstelle.
Seit Dezember 1942 musste sich die Firma unter ernsten Drohungen des Reichs-Rüstungs-Ministeriums bereitfinden Munition, besonders Blechhülsen für Handgranaten und später auch Blechteile für die Panzerfaust herzustellen. Essensträger wurden als Anlass-Kraftstoffbehälter umkonstruiert. Die Laternenproduktion wurde 1943 eingestellt. Das Verzinnen wurde eingestellt und in der Zinnerei ein Kriegsgefangenenlager errichtet. 1944 musste die Firma auch Zubehörteile für V-Waffen fertigen. Für die neuen Aufträge wurden durch die gleiche Stelle über das Arbeitsamt ausländische hauptsächlich Ostarbeiter zugewiesen. Die Belegschaft stieg bis zum Dezember 1944 auf 1622 Personen, darunter 655 Ausländer in der Hauptsache Ostarbeiter. Die Ostarbeiter unterstanden direkt der Gestapo Plauen.
Nach dem 2. Weltkrieg steht die Firma wegen ihrer Rüstungsproduktion unter Reparationsverpflichtung. Bis 1946 wurden alle Produktionslinien abgebaut und leitendes Personal deportiert. Es verblieben 26 Maschinen und 90 Mitarbeiter. Der Firmeninhaber wurde jedoch erst 1948 enteignet.
Am 1.Juli 1948 wurde aus Hermann Nier Feuerhandwerk und Nirona-Werke Nier und Ehmer Metallwarenfabrik der VEB Mewa-Nirona-Feuerhandwerke. In der Nachkriegszeit wurde unter schwierigen Bedingungen wieder produziert Bleche, Holzbetten, Erzkisten, Holzschränke, Schaufelstiele, später wieder Essenträger, Milchkannen, Fahrradfelgen, Wirtschaftswannen, Schneeketten, Schachtkappen, Erztransportgefäße und Wetterlutten für die SDAG Wismut und Kanister. Ab Frühjahr 1949 konnten wieder Sturmlaternen produziert werden unter der Handelsmarke BAT-Fledermaus.
Am 1. Januar 1952 wurden der Betrieb als VEB Sturmlaternenwerk Beierfeld geführt und mit Betrieben anderer Standorte vereinigt.
1963 wurde das zum VEB Sturmlaternenwerk Beierfeld gehörige Wohnhaus an der Heinrich-Heine-Straße 5 (alte Ortsl.-Nr.: 20, neue Ortsl.-Nr.: 22, vormals Firma Nier & Ehmer) zurückgebaut und eine Hochdruck-Azetylen-Erzeugungsanlage errichtet.
Am 1. April 1969 wurde der VEB Sturmlaternenwerk mit dem VEB Waschgerätewerk Schwarzenberg vereinigt. Die Produktion erweiterte sich auf Gießereihilfsmaterial, Werkzeugkästen, Lagerregale, Schalldämpfer für das Motorradwerk Zschopau und luftdichte Verpackung für die Nationale Volksarmee. In den 1980er Jahren wurde die Produktion von Waschvollautomaten eingerichtet.
1983 wurde die Heizung des Waschgerätewerkes, BT Beierfeld über den vorhandenen unterirdischen Tunnel an die Heizung des VEB Messgerätewerk angeschlossen und die beiden Schornsteine des Waschgerätewerkes BT Beierfeld stillgelegt.
Der VEB Waschgerätewerk Schwarzenberg ging 1990 ebenfalls in Liquidation und stellte die Produktion ein. 1994 wurde die Gebäudesubstanz von der Treuhand Chemnitz an die ARS GmbH Beierfeld übergeben und weiterverkauft, um einen Gewerbepark zu errichten. Der ARS-Gewerbepark GmbH Beierfeld oblag die Vermarktung der zwei Gebäudekomplexe der August-Bebel-Straße 86 mit ca. 1,5 ha nutzbarer Fläche.
Im Gebäude 1 an der Straßenfront August-Bebel-Straße zog 1992 die Kabeljournal GmbH ein. Im Rahmen des Abrisses des Zinnereigebäudes und dem Ausbau der „Fröhlichgasse“ zu einer öffentlichen Straße begann der Abriss der beiden Schornsteine am 11.02.2002 und anschließend die Rekultivierung der Flächen.
Seit 2025 ist im Gebäude 1 neben der KabelJournal GmbH und der km3 teledienst GmbH der Sendernetz e.V., der Montageservice Weiß und eine private Autowerkstatt ansässig.
1948 wurde die ehemalige Frankonia AG bzw. später Betriebsteil 2 der Firma ”Hermann Nier Feuerhandwerk” der SDAG Wismut unterstellt und zu Wohnzwecken für Bergarbeiter genutzt, später aber wieder aufgegeben. Von 1951-1956 zog eine Garnision der Roten Armee ein.
Auf dem Betriebsgelände wurde am 1. September 1957 als juristisch selbständiger Betrieb der VEB Messgerätewerk Beierfeld gegründet. 1958 begann die Produktion von Manometern und Thermometern und Tachometern, später Kühlwasserthermometer, Öldruckmessgeräte und Kombinationsanzeigegeräte für Wassertemperatur und Treibstoffverbrauch. Die Belegschaft umfasste ca. 1.200 Mitarbeiter, die bis 1987 auf 1.900 anwuchs.
Mit dem Ende der DDR 1989 kam auch die Produktion im VEB Messgerätewerk Beierfeld zum Erliegen, der Betrieb ging am 13.12.1990 in Konkurs. Für einen Neuanfang wurden 2 Mio DM Wirtschaftsförderung bereitgestellt, um neue Investoren zu finden. Am 1.4.1991 startete die Firma Manotherm Beierfeld GmbH auf einer gemieteten Fläche von 5000 m² als Tochterfirma der Armaturenbau GmbH aus Wesel-Ginderich am Niederrhein gegründet.
Die Armaturenbau GmbH aus Wesel-Ginderich (gegr. 1903) ist ein mittelständiges Unternehmen mit ca. 150 Mitarbeitern, welche Qualitätsmanometer nach DIN und in Sonderausführung herstellt. Im August 2018 verschmolzen die Armaturenbau GmbH und Manotherm Beierfeld GmbH zur Armano Messtechnik GmbH und stellen in Kleinserien Manometer und Thermometer her.