„… Kinder im Vorschulalter haben in der Regel eine gut verständliche Umgangssprache, verfügen über einen ausreichenden Wortschatz und verwenden eine weitgehend korrekte Grammatik.
Die Ergebnisse zahlreicher psychologischer und pädagogischer Studien belegen, dass die sprachliche (phonologische) Bewusstheit eine sehr wichtige Voraussetzung zum problemlosen Lesen- und Schreibenlernen ist… “.
(Auszug aus „Hören, Lauschen,Lernen- Sprachspiele für Kinder im Vorschulalter“)
Um die Kinder allseitig sprachlich zu fördern, bieten wir unseren Kindern das Würzburger Trainingsprogramm „Hören, Lauschen, Lernen“ zwanzig Wochen vor Schulbeginn an.
Zum Ablauf:
Wir beginnen mit dem Hören von Lauschspielen und Reimen. Der nächste Abschnitt führt die Kinder zu der Entdeckung, dass das, was gesagt wird, in kleine Einheiten –Sätze und Wörter- aufgeteilt werden kann. Die Silbenbildung ist Inhalt weiterer Bereiche. Wir klatschen gemeinsam Silben, z.B. Wasch- ma- schi- ne und fügen Silben zu einem Wort zusammen. Weiterhin erfassen die Kinder in verschiedenen Spielen, wie man den Anlaut (erster Laut in einem Wort) erkennt.
Im 6. und letzten Abschnitt des Programms hören und benennen die Kinder Laute (nicht Buchstaben) eines Wortes z.B. Schuh: >sch< >u< und fügen gehörte Laute zusammen >sch- a- f< (Schaf). Wer gehörte Laute gedanklich zusammenziehen kann, dem fällt das Lesenlernen in der Schule leichter.
Im Zeitraum von 20 Wochen werden die Übungen täglich für 10- 20 Minuten in einem ruhigen Raum und mit Bildmaterial durchgeführt. Sie bereiten den Kindern ganz viel Freude und animieren sie im Alltag, dem Klang der Zusammensetzung von Wörtern differenziert zu lauschen.
... und außerdem entsteht ein Heidenspaß, wenn die Kinder dann selbst Rätsel stellen:
| - | Bei uns arbeitet eine Erzieherin, die fängt an mit „Llllllllll“. Mein Papa hat gestern was beim Abendbrot gegessen, das war „K----Ä----S----E“. Meine Freundin fängt im Namen genauso an wie ich, mit „Aaaaa“. Ich habe was gefunden, dass ist ein „B-A-L“(Ball). Ich bin vorhin gefallen, auf meinen „P-O.“ |