Titel Logo
Stadtjournal der Stadt Trebsen mit ihren Ortsteilen
Ausgabe 10/2026
Schul-, Vereins- und Kirchennachrichten
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Volkssolidarität Leipziger Land/ Muldental e.V. - Neues aus der Ortsgruppe der VS Neichen

 

Unser Sommerfest

Am 12.08.2026 luden wir unsere lieben Seniorinnen und Senioren zum Sommerfest ein. Bei schönstem Sommerwetter konnten wir wieder viele Gäste begrüßen. Das Sommerfest, fand wie immer, unter freiem Himmel, bzw. gut geschützt durch Sonnenschirme vor dem Gebäude der FFW Neichen statt. Mit Hilfe von Wehrleiter Christian Pfaff wurden die Biertischgarnituren, Stühle und Sonnenschirme aufgestellt. Danke nochmal dafür. Und so konnte pünktlich um 14:30 Uhr Karin nochmals alle Gäste begrüßen und uns allen einen schönen Nachmittag wünschen. Es wurden alle Geburtstagskinder aus den Monaten Mai, Juni, Juli und teilweise August beglückwünscht und wie immer eine kleine Aufmerksamkeit übergeben. Dieses Jahr in Form eines kleinen Glases mit Gewürzsalz und ein paar Süßigkeiten. Wir hoffen, es findet gute Verwendung in Eurer Küche. Und da es so warm war, wurde im wahrsten Sinne des Wortes, nur kalter Kaffee gereicht. Melonenstücke und ein paar Kekse durften natürlich nicht fehlen und dann wurde sich schon wieder rege ausgetauscht. Schließlich hatten wir uns ja seit Mai, zur letzten Veranstaltung, nicht gesehen. Und da gab es nun viel zu berichten, vom Garten, von den Kindern und Enkelkindern oder auch nur das Neueste aus dem Dorfleben. Wie das eben so ist. In ihrer Begrüßungsrede, hatte Karin schon kurz auf eine Überraschung hingewiesen und als dann ein größeres Auto mit Anhänger vorfuhr und am Feuerwehrgebäude anhielt wurde natürlich wild spekuliert. Und als dann noch 4 flauschige Ohren aus dem Anhänger zum Vorschein kamen, war die Aufregung perfekt. Dieses Jahr besuchten uns Norbert und Birgit vom Hof „Muldental Alpakas“ aus Großbardau. Mitgebracht hatten sie uns tierische Verstärkung in Form von zwei Alpakas. Condor und Carlos. Die beiden schauten sich erstmal neugierig um, wo sie denn nun „gelandet“ waren, aber ihre Scheu wechselte schnell zu Neugierde und somit war das gegenseitige Bestaunen von Tier und Mensch im Gange. Birgit brachte die zwei Alpakas hinter das Feuerwehrgebäude wo diese sich genüsslich das noch einiger Maßen grüne Gras schmecken ließen. Dazu erzählte uns Norbert, dass es auf ihrem Hof, wie bei so manch anderen auch, zurzeit nicht an eine grüne Wiese zu denken ist, diese aber den Alpakas immer gut schmecke aber die tägliche Ration Heu noch wichtiger ist. Norbert erzählte uns viel Wissenswertes rund um die Alpakas wie die Herkunft, Zucht und von seinen Reisen nach Peru, einem der Ursprungsländer der Alpakas. Unsere Senioren hörten ganz gespannt zu, vor allem bei den lustigen Anekdoten von Geburtstagsfeiern und Hochzeitsshootings. Alle Fragen wurden von Norbert und Birgit gerne beantwortet, während unsere Steffi derweil als Tiersitter für die zwei Alpakas arbeitete und sichtlich ihre Freude daran hatte. Natürlich durften die Tiere auch gestreichelt werden. Das kurz geschorene Fell war trotzdem weich und kuschelig.

Unsere Seniorinnen und Senioren gesellten sich gerne zu den Tieren auf die Wiese und streichelten die gutmütigen Tiere, die uns mit ihren großen Kulleraugen und den langen Wimpern total verzückten.

 

Es wurden jede Menge Fotos mit den Alpakas gemacht. Wer wollte konnte sich auch noch kleine Souvenirs zur Erinnerung kaufen. Nach 2 Stunden hieß es dann leider Abschied nehmen von den flauschigen Freunden.

Denn schließlich wartete schon das Abendessen in Form von leckerem Kartoffelsalat und Buletten mit Schüttelgurken, welche Karin und Kerstin zubereitet hatten. Guten Anklang fanden an diesem Nachmittag auch unsere selbstgemachten Cocktails, in Form eines spritzigen Erdbeer Cocktails und einem süßem Mango Cocktail, natürlich auch in alkoholfreier Variante und bei den warmen Temperaturen taten die tiefgefrorenen Früchte ihr Bestes für Leib und Seele. So klang unser Gartenfest dann auch ganz gemütlich aus und unsere Gäste begaben sich auf den Heimweg. Wir hoffen, es hat wieder allen gefallen und wir sehen uns alle bei bester Gesundheit zur nächsten Veranstaltung wieder! Nähere Informationen zum Beginn der Veranstaltung, wie immer in unserer WhatsApp Gruppe oder telefonisch/persönlich von Karin. Bis dahin, eure Karin, Steffi, Franzi, Kerstin, Sieglinde und Sabine.

Unser Herbstfest

Der Herbst malt wieder die Blätter bunt. Und zum Thema Herbst luden wir, die ehrenamtlichen Helfer der VS OG Neichen, am 12.09.2026 die Seniorinnen und Senioren zum fröhlichen Beisammensein ein.

Der Einladung wurde wieder reichlich gefolgt. Diesmal hatten sich wieder die Kinder der 4. Klasse der Grundschule Trebsen zum Kuchenbasar angekündigt. Wie immer wurden wir mit leckerem Kuchen überrascht. Mandarine-Schmand-Kuchen, Zupfkuchen, Apfelkuchen und noch einige andere Kuchen standen zur Auswahl und so wurde gleich noch das eine oder andere Stück für die Kaffeetafel am Sonntag eingepackt. Hiermit noch mal vielen lieben Dank an alle Bäcker und an die „Verkäufer“ und ihre Helfer.

 

Natürlich wurde auch wieder an alle Geburtstagskinder aus August und September gedacht und nach Begrüßung von Karin und der Kaffeerunde legte unser DJ Willi gleich wieder Tanzmusik auf und das wurde von unseren Seniorinnen und Senioren sofort angenommen und das Tanzbein zu flotter Musik geschwungen. Damit unseren Gästen in der Tanzpause nicht langweilig wurde, stand Franzi als Quizmaster zur Verfügung. Und so mussten einige Rätsel zum Thema Herbst gelöst werden, aber das war keine Schwierigkeit für unsere pfiffigen Senioren. Richtig lustig wurde es beim Pantomime-Spiel. Hier sollten altbekannte Musiktitel per Pantomime von einer Person dargestellt werden und die restlichen durften raten. Manchmal reichte schon eine einzige Geste und der Musiktitel war erraten. So zum Beispiel „Rote Lippen soll man Küssen“ oder „Über den Wolken…“ wir hatten jedenfalls richtig Spaß dabei und haben viel gelacht. Beim Tastspiel musste sich diesmal wirklich angestrengt werden und nicht alles, was in der Tastkiste versteckt war, wurde erraten. Ein Tannenzapfen, ein Stöckchen, eine Kartoffel und eine Muschel galt es zu ertasten. Aber auch wenn nicht alle Antworten richtig waren, hat es Freude gemacht, die Rätselnden zu beobachten und zu sehen, wie rege sich ausgetauscht wurde.

Passend zum Thema Herbst servierten wir zum Abendessen eine kräftige Gemüsesuppe, welche Karin bereits zu Hause vorbereitet hatte und zum Nachtisch gab es diesmal Kartoffelpuffer mit Apfelmuss und Zucker. Da alle Teller leer waren bzw. sich der eine oder andere nochmal Suppe nachholte, gehen wir davon aus, dass es allen geschmeckt hat.

Wir sehen uns diesmal erst am 28.11.2026 zu unserer Weihnachtsfeier ab 14:00 Uhr auf dem Saal der Feuerwehr in Neichen wieder. Wir freuen uns schon jetzt auf Euch und können schon jetzt verraten, dass die eine oder andere Überraschung ansteht.

Bis dahin wünschen wir Euch eine schöne Zeit bleibt gesund und bis zum letzten Samstag im November 2026 sagen Euch Karin, Steffi, Franzi, Sieglinde und Kerstin

Seebühne Kriebstein – Kulturerlebnis mit Hindernissen

Am Mittwoch, 01. Juli starteten wir bei Sonnenschein mit Liebelt-Reisen zur Seebühne Kriebstein, um uns die „Lustige Witwe“ anzuschauen. Doch in Kriebstein angekommen, wartete etwas Nieselregen auf uns. Das tat der ganzen Sache und Vorfreude auf die Aufführung keinen Abbruch. Jeder fand ein Plätzchen um Kaffee, Bier, Saft usw. zu trinken und etwas Süßes oder Herzhaftes zu essen und sich so für die Veranstaltung um 18:00 Uhr zu stärken.

 

Die Mitwirkenden betraten die neugestaltete Seebühne und die Vorstellung begann mit großem Applaus und dann nach der ersten Viertelstunde kam er, der nicht erwartete und zum ersten Mal bei einer Vorstellung, der Regenschauer. Alle stülpten sich schnell ihre Regencapes über. Mit dem Regenschauer wurde die Pause ca. 20 Minuten vorgezogen. Und wir hatten Glück, bis Ende der Vorstellung wurden wir vom Regen verschont und konnten die Vorstellung trocken genießen. Es war wieder ein tolles Erlebnis und der anhaltende Beifall für die Mitwirkenden bewies es wieder. Wir freuen uns schon auf die Vorstellung in 2027 „Das Land des Lächelns“.

Eine Reise zur Burg Gnandstein

Wenn einer eine Reise unternimmt … dann kann er etwas erzählen: Heinrich und Marion übernahmen das am Mittwoch, 23. September stellvertretend für alle Reisenden:

Ein Tag an dem sich unsere Reisegruppe aufmachte, um für einige Stunden in eine längst vergangene Zeit einzutauchen. Frau Gärtner, die gute Seele aus Neichen, hatte sich für diesen Tag wieder etwas Besonderes einfallen lassen: Unser Reiseziel war die wunderschöne Burg Gnandstein im gleichnamigen Ort nahe Koren-Sahlis.

Gegen 9:30 Uhr ging es in Neichen los. Damit nicht jeder mit seinem eigenen Gefährt anreisen musste, wurden die Mitreisenden in Oelschütz, Nitzschka, Trebsen, Altenhain und Seelingstädt eingesammelt. Unsere moderne „Droschke“ von Liebelt Reisen brachte uns mit Fahrer Erik sicher und zügig unserem Ziel entgegen. Und so saßen schon bald Burgfrauen und Ritter aus unserer Region gemeinsam im Reisebus. Bereits vom Parkplatz in Gnandstein aus konnten wir einen ersten Blick auf das imposante Bauwerk werfen. Und schnell wurde klar: Wer eine mittelalterliche Burg errichtete, der dachte nicht unbedingt an bequeme Spazierwege. Burgen waren schließlich wehrhafte Bollwerke und standen deshalb gern auf Anhöhen. Der Weg hinauf zum Burghof hatte es dann auch ordentlich in sich. Dank der jüngeren und kräftigeren Mitreisenden erreichten aber schließlich alle Burgfrauen und Ritter den Burghof. Dort angekommen ließen wir zunächst unseren Blick über die mächtige Anlage schweifen. Türme, Mauern, Kapelle und Wirtschaftsgebäude vermittelten einen Eindruck davon, wie hier vor Jahrhunderten gelebt und gearbeitet wurde.

Als Erstes erwartete uns eine Führung. Zwei orts- und burgkundige Damen nahmen uns in zwei Gruppen mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte von Burg Gnandstein. Ohne uns mit endlosen Zahlen und Jahreszahlen zu überschütten, führten sie uns durch die verschiedenen Bereiche der Burg und erzählten, wie sich aus den Anfängen der mittelalterlichen Festung über die Jahrhunderte dieser beeindruckende Gebäudekomplex entwickelte. Besonders beeindruckend war für uns die Vorstellung, dass all diese mächtigen Mauern und Gebäude einst mit einfachsten Hilfsmitteln errichtet wurden – vom Turm bis hin zur Kapelle. Doch Geschichte macht bekanntlich hungrig. Und so erwartete uns anschließend im Rittersaal ein zünftiges Ritteressen. Der „Burgvogt“ persönlich begrüßte uns auf herrschaftliche Weise. Mit seinen Worten und Ausdrucksweise sorgte er gleich zu Beginn für so manchen herzhaften Lacher. Nachdem er die Tafel freigegeben hatte, durften wir uns über den mittelalterlich angehauchten Tafelschmaus hermachen. Und der hatte es in sich: Suppe im gebackenen Brot, Huhn, Schwein, Rippchen, Salate und Pellkartoffeln dazu Getränke, die von den dienstbaren Mägden gereicht wurden. So manchem Ritter und mancher Burgfrau soll nach dem Mahl vernommen worden sein: „Ich bin satt. Ich kann nicht mehr. Wenn ich noch mehr esse, platze ich!“

Doch für unsere tapferen Recken war damit der Tag noch lange nicht beendet. Geführt von einem Vasallen des Burgvogts ging es zum Turnier. Dort warteten bereits Armbrüste auf unsere Burgfrauen und Ritter. Nun sollte sich zeigen, ob man auch mit gefülltem Wanst noch über die nötige Treffsicherheit verfügte. Der Waffenmeister reichte nacheinander die Armbrüste aus. Was dann geschah, wollen wir an dieser Stelle lieber nicht im Einzelnen auswerten. Nur so viel sei gesagt: Wäre dies eine echte Jagd gewesen, hätten die lieblichen Tiere vermutlich eher vor Lachen das Weite gesucht, als dass sie von einem Bolzen getroffen auf dem Küchentisch gelandet wären. Nach dieser heißen Schießerei ging es zurück in den Rittersaal. Dort wartete bereits die nächste Versuchung: knusprige Quarkkeulchen. Obwohl die meisten Ritter und Burgfrauen gerade erst verkündet hatten, wirklich keinen Bissen mehr zu schaffen, sorgte allein der Duft dafür, dass so mancher gute Vorsatz schnell vergessen war. Nach dieser neuerlichen Völlerei hieß es schließlich Abschied nehmen von Burg Gnandstein.

Hinunter zum Parkplatz, zurück zu unserer modernen Droschke und hinein in die bequemen Sitze. Fahrer Erik stellte den Kompass auf „Heimat“ und brachte uns sicher wieder zurück.

Ein herzliches Dankeschön gilt Frau Gärtner für die Organisation und die vielen Stunden, die hinter einer solcher Fahrt an Vorbereitungen stecken. Ebenso bedanken wir uns bei Liebelt Reisen und unserem Fahrer Erik für den hervorragenden Service. Und eines hat diese Fahrt wieder einmal gezeigt:

Wer immer nur im Sessel sitzt, verpasst das Leben. Also: Raus aus dem Sessel – hinein ins Leben!

Denn eines ist sicher: So eine Reise wäre viel zu schade gewesen, um sie nur vom Sessel aus zu erleben.

 

Anmerkung von mir:

Wer denkt, dass der beste Schütze den größten Preis beim Armbrustschießen erhielt, - eine Flasche Sekt vom Schloss Wackerbart - hat sich gewaltig geirrt. Ein Looser wars und das hat er sich so richtig verdient.

Bis zum nächsten Mal am 4. Dezember zum „Musikhotel Jeßnitz“ wünschen wir allen Reisegästen alles Gute und vor allem beste Gesundheit.

Eure Karin