Titel Logo
Amtsblatt der Stadt Trebsen mit ihren Ortsteilen
Ausgabe 4/2024
Schul-, Vereins- und Kirchennachrichten
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Schul-, Vereins- und Kirchennachrichten

Geschichtenwettbewerb

Schreib-weiter-Geschichte

1. Finde eine passende Überschrift!

2. Wie könnte die Geschichte weitergehen? Schreibe sie fertig!

Ein Junge hatte immer große Angst, wenn er nachts allein in der Wohnung sein musste. Seine Eltern gingen oft am Abend fort. Dann konnte der Junge vor Angst nicht einschlafen. Er hörte etwas rauschen und es war, als ob jemand im Zimmer atmete. Er hörte ein Rascheln und ein Knacken und das war, als ob jemand sich unter seinem Bett bewegte. Aber viel schlimmer war der Nachtvogel. Der Junge sah ihn immer ganz still draußen auf der Fensterbank sitzen und wenn unten ein Auto vorüber fuhr, schlug der Vogel mit den Flügeln und der Junge sah den riesigen Schatten von den Flügeln an der Zimmerdecke. Der Junge erzählte seinen Eltern von der Angst. Aber sie sagten nur: „Stell dich doch nicht an! Du bildest dir alles nur ein.“ Und sie gingen immer wieder am Abend fort, weil sie den Vogel nicht sehen konnten und alles nicht glaubten. Einmal war der Junge wieder allein und es läutete an der Wohnungstür ...

Der Nachtvogel – weitergeschrieben von Greta Kaltofen:

Der Junge zitterte vor Angst. Mit schwitzigen Fingern öffnete er die Tür. Ein großer Schatten war zu sehen. Erschrocken knallte der Junge die Tür wieder zu. Er zitterte immer noch und traute sich nicht, sich zu bewegen. So stand er dann an der Tür als plötzlich jemand rief: „Hey, lass mich doch rein! Ich bin`s, Klaus.“

Klaus war der nette Nachbar von der Familie. Aber was war, wenn das Monster sich bloß als Klaus vorstellte? Voller Angst öffnete er noch einmal die Tür. Der Junge atmete aus. Es war Klaus. „Hallo, deine Eltern haben gesagt, dass ich mal nach dir gucken soll. Nur so natürlich ...“, brummte er. Der Junge nickte noch immer ganz blass. „Ich dachte, du wärst das Monster, das immer unter meinem Bett schläft“, flüsterte er heiser. Klaus lachte laut: „Aber es gibt doch gar keine Monster!“ „Das sagen Mama und Papa auch immer“, meinte der Junge ängstlich. „Komm, ich zeig dir, was das alles zu bedeuten hat“, sagte Klaus. So gingen sie mit Taschenlampen bewaffnet nach draußen. Klaus ging um den alten Apfelbaum. „Guck mal, das Rauschen kommt von den Blättern, die im Wind flattern!“ Er zeigte auf den Baum. Sie liefen weiter. „Und das Knacken kommt von den Küken, die in ihrem Nest umherzappeln“, erklärte er. „Also alles ganz natürlich.“ „Und was ist mit dem Nachtvogel?“, fragte der Junge mittlerweile nicht mehr ganz so ängstlich. „Das kann ich dir sagen“, meinte Klaus. „Komm mal mit.“ Vor einem großen Baum blieben sie stehen. Er war alt und knochig. Der Junge bekam Angst. Jeden Moment würde der Nachtvogel kommen und ihn schnappen. „Es gibt keinen geheimnisvollen Nachtvogel“, lachte Klaus. „Die Schatten an der Wand, das ist eine Eule, die auf Futtersuche ist. Sie sitzt auch nicht auf deiner Fensterbank, sondern auf dem Ast da.“ Er deutete auf einen dicken Zweig. „Wenn ein Auto vorbeifährt, hat es Scheinwerfer an und Eulen mögen kein Licht. Deswegen ist sie auch nur nachts zu sehen“, flüsterte er in die Nacht hinein. „Und jetzt ab ins Bett“, sagte Klaus. Als der Junge wieder im Bett lag, hörte er wieder das Knacken und das Rauschen. Doch er hatte keine Angst mehr davor. So konnte der Junge von diesem Tag an jede Nacht beruhigt schlafen.

Platzierungen

Kl. 4

1. Greta Kaltofen

2. Greta Jene

3. Lorideen Müller

Kl. 3

1. Ella Jäckel

2. Martin Fischbach

3. Ariana Greb & Paula Petzold

Kl. 2

Jasmin Hessel, Paula Otto, Lea Schulz

weitere Teilnehmer waren:

Kl. 4:

Karl Czerwinka, Finja Rößger

Kl. 3:

Leo Birke, Emilia Ernst, Anna-Sophie Richter, Jonathan Schierz, Lene Schlodder

A. Rackwitz
Schulleiterin