Jedes Jahr wird in den 6. Klassen der OS Trebsen der beste Vorleser oder die beste Vorleserin gesucht. In diesem Jahr setzte sich Raik Peterhänsel (6b) im Schulausscheid durch und vertrat die Oberschule hervorragend beim Regionalausscheid am 21.02.2026 im Bürgersaal der Stadt Naunhof. Dort trafen sich die Schulsieger aus unterschiedlichen Schulen im Landkreis, um im direkten Vergleich ihr Können unter Beweis zu stellen. Wieder musste der bzw. die Beste durch eine unabhängige Jury ermittelt werden. Unser Raik behielt die Nerven, trotzte der Aufregung und verzauberte das Publikum und die Jury. Von insgesamt 14 Teilnehmern belegte er den zweiten Platz.
Raik berichtete: „Während des Vorlesens der anderen war ich sehr aufgeregt. Als ich als Neunter auf die Bühne ging, um meinen Text zu präsentieren, waren meine Gedanken nur noch auf die Textstelle aus meinem Buch („Paluten Freedom - Der große Preis von Schmonaco") gerichtet, plötzlich war ich überhaupt nicht mehr nervös." Weiterhin meinte er: „Bei der Siegerehrung wurde die Gewinnerin bekannt gegeben und auch alle anderen Teilnehmer mit einem Applaus verabschiedet. Es war ein sehr schöner und erlebnisreicher Vormittag."
Raik hat sein Können vor einem großen Publikum und einer Fachjury unter Beweis gestellt und die OS Trebsen fantastisch präsentiert. Der diesjährigen Siegerin, die im Bezirksausscheid erneut gegen viele sehr gute Vorleser bzw. Vorleserinnen antreten wird, wünschen wir viel Erfolg.
Die Schüler der Klassen 5, 6 und 7 erlebten Mitte März etwas ganz Besonderes, das Schülerkonzert „Unsere Helden". Nachdem die Schülerinnen und Schüler darüber informiert wurden, wie das Konzert organisiert ist, welche Inhalte auf uns warten und wie man sich während einer Vorstellung verhält, ging es gut gelaunt in die Kulturstätte.
Dort empfing uns das Blechbläserquintett der Sächsischen Bläserphilharmonie und machte sich mit uns auf die Suche nach „Helden" aus Kino, Literatur, Film und Fernsehen.
Das Intro aus dem Film „Superman" wurde von sehr vielen Schülern erkannt. Dann stellten sich die Musiker kurz mit ihren Instrumenten (2 Trompeten, 1 Tuba, 1 Posaune, 1 Waldhorn) vor und spielten ein Motiv auf den Instrumenten. Besonders lustig war, dass der kleinste Musiker im Quintett das größte Instrument, die Tuba, spielte und der größte Musiker das kleinste Instrument, nämlich eine Pikkolotrompete.
Das Stück von Dmitri Schostakowitsch war für alle unbekannt und es klang wirklich ganz schön schief, aber dies war so vom Komponisten gewollt, wie der durch das Programm führende Musiker erklärte. Diese Art zu musizieren war besonders mutig, weil es eine Art Protest war.
Das folgende Medley war spitze, endlich fanden wir unsere Kindheitshelden aus den Kinderfilmen und Serien wieder. Toll war, dass alle mitraten durften. Einige Schüler waren so bei der Sache, dass sie sogar ganz spontan laut mitsangen.
Der nächste Held aus der Literatur war uns total unbekannt. Der Ritter Don Quijote war sehr sonderbar und kämpft im Buch sogar gegen Windmühlen, weil er glaubt, es seien Riesen. Die Musik von Richard Strauss wurde uns dazu vorgestellt. Das war wirklich schwierig und ein Hinweis vorab (Programm) wäre ganz hilfreich gewesen.
Zum Schluss spielten die Musiker den allseits bekannten Hit „Frozen" aus „Die Eiskönigin" vor. Das fanden alle prima. Auch hier sangen wieder einige Schüler eifrig mit.
So war das Konzert nach 45 Minuten zu Ende und alle warteten auf eine Zugabe. Leider verließen die Musiker die Bühne, obwohl wir weiter kräftig klatschten. Darüber waren viele Schüler enttäuscht. Aber eine schöne kulturelle Erfahrung bleibt und wer weiß, vielleicht gibt es beim nächsten Konzert eine Zugabe.