während Sie diese Zeilen lesen, bin ich bereits seit 2 Wochen Ihr neuer Bürgermeister. Am 19. Januar 2026 erfolgte die Übergabe der Amtsgeschäfte und mit dem darauffolgenden Tag begann meine Amtszeit.
Dieser Tag war ein besonderer Tag – für mich persönlich, aber auch für unsere Stadt. Ich danke allen von Herzen für das Vertrauen, das Sie mir in der Wahl entgegengebracht haben. Dieses Vertrauen ist für mich Ansporn und Verpflichtung zugleich.
Ich trete dieses Amt mit großem Respekt vor der Verantwortung an, die es mit sich bringt. Bürgermeister zu sein bedeutet, sich jeden Tag für das Wohl aller einzusetzen – unabhängig vom Alter, der Herkunft oder politischer Einstellung.
Ich weiß, vor uns liegen Aufgaben, die Mut verlangen. Wir werden auch nicht immer einer Meinung sein. Ich verspreche Ihnen aber: Ich werde zuhören. Ich werde offen und ehrlich handeln. Und ich werde alles daran setzen, dass wir stolz auf unsere Stadt sein können.
Seit dem 1. Januar 2026 befindet sich unsere Stadt in der sogenannten vorläufigen Haushaltsführung. Deswegen war es mir, wie bereits im Wahlkampf formuliert, ein sehr wichtiges Anliegen, die seit 11 Monaten vakante Stelle der Kämmerin wieder zu besetzen. Dies ist mir inzwischen gelungen, ich begrüße Frau Sandig zurück in Vetschau. Ihr Team sowie die gesamte Verwaltung arbeiten gerade an dem längst überfälligen Doppelhaushalt 2026/2027 und den dazu benötigten Jahresabschlüssen. Als ambitioniertes Ziel wurde hier das erste Halbjahr 2026 genannt.
Die aktuelle Lage zeigt, dass die kommenden Jahre für Vetschau - ebenso wie für alle anderen Kommunen - nicht leichter werden. Die an uns übertragenen Aufgaben nehmen stetig zu, sie belasten Haushalt, Angestellte und Freiwillige gleichermaßen. Um so mehr gilt es, sich stetig dafür einzusetzen, dass Vetschau eine lebenswerte, moderne Stadt und auch attraktiver Arbeitgeber wird bzw. bleibt.
Mir ist bewusst, dass dies immense Herausforderungen sind, aber ich bin überzeugt:
Wenn wir als Gemeinschaft an einem Strang ziehen, können wir viel erreichen.
Ich möchte alle Bürgerinnen und Bürger einladen, sich einzubringen. Politik funktioniert nur, wenn sie gemeinsam gestaltet wird – im Dialog, mit Respekt und mit Herz.
An dieser Stelle möchte ich auch meinem Vorgänger für seine Amtszeit danken. Sechzehn Jahre sind eine beachtliche Zeitspanne, in der Herr Kanzler die Geschicke der Stadt begleitet und gelenkt hat. Für die geleistete Arbeit danke ich ihm und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute und viel Gesundheit.
Es grüßt Sie herzlich