am 1. Juni. stand ein besonderes Datum im Kalender. Der internationale Kindertag. Gewöhnlich wird an diesem Tag das Sommerbad eröffnet und ein großes Fest gefeiert.
In diesem Jahr ist alles ein wenig anders. Die Eröffnung wird am 3. Juni stattfinden.
Die große Party zum Kindertag fällt nicht gänzlich aus. Da wir keinen Haushalt hatten, war es nicht möglich das Kinderfest durchzuführen. Inzwischen steht der Haushalt und das Kinderfest wird am 10. Juli im Sommerbad mit einer großen Party nachgeholt. Hierzu sind alle Kinder herzlich eingeladen.
Das Sommerbad wird täglich von Mittwoch bis Sonntag geöffnet sein und auch der beliebte Eiswagen wird uns die Saison wieder begleiten. Auch am Gräbendorfer See wird es in dieser Saison zwei Eiswagen und das „Café am See“ geben.
Ganz im Sinne der Kinder und Jugendlichen, fand meine erste Bürgermeistersprechstunde statt. Am 5. Mai traf ich mich mit Interessierten, im Kinder- und Jugendfreizeithaus Vetschau. Was soll ich sagen, die Teilnehmer waren besser vorbereitet als manch anderer auf der großen politischen Bühne. Es fand eine rege Unterhaltung in lockerer Runde statt, bei welcher auch unbequeme Dinge angesprochen wurden. Ich glaube, nein, ich weiß, dass dieser Termin allen geholfen hat um viele Dinge besser verstehen zu können.
So zum Beispiel verstehen jetzt einige, warum es in der Politik und Verwaltung öfter länger dauert als in der freien Wirtschaft. Oder warum sich eine Kommune mit ihrem (Steuer-) Geld nicht so einfach Wünsche erfüllen kann, wie es zuhause jeder mit seinem Taschengeld könnte.
Einige Dinge aus der Bürgermeistersprechstunde befinden sich bereits in der Umsetzung. Die defekte Straßenlaterne vor dem Freizeithaus wurde beauftragt und ist inzwischen eventuell schon repariert. Der große „Laub“Haufen unter den Pappeln wird im Juni beräumt. Die Seilbahn wird genauer überprüft und die neue Website der Stadt Vetschau wird in der Rubrik Veranstaltungen einen Filter (z. Bsp. Kinder & Jugendliche) bekommen. Das Projekt Wasserspielplatz im Hort wird derzeit genauer betrachtet und die Verwaltung ist um eine einvernehmliche Lösung bemüht.
Es kamen aber auch unangenehme Dinge wie der zunehmende Vandalismus, beispielsweise durch Sticker aus der Fanszene oder die vermehrt auftretenden Graffiti-„Kunstwerke“, zur Sprache. Es ist schade, dass unser Stadtbild zunehmend verschandelt wird und dadurch auch enorme finanzielle Ressourcen unseres Haushaltes in Anspruch genommen werden müssen. Ein Bauhofmitarbeiter benötigt bis zu zwei Stunden um ein Verkehrszeichen zu reinigen. Wir könnten 10 zusätzliche Mitarbeiter beschäftigen und würden dennoch weder alle Schilder, geschweige denn, die gesamte Stadt sauberbekommen.
Aber nun zurück zu Dingen, die das Leben in der Stadt lebenswerter machen. Die Um- und Neugestaltung des Skaterplatzes ist abgeschlossen. Die Spreeakademie hat es mit vielen freiwilligen Helfern, ortsansässigen Unternehmen, Sponsoren und dem Bauhof geschafft, diesen Ort zu einer kleinen Oase der besonderen Art machen. Am 7. Juli um 10:00 Uhr ist die offizielle Eröffnung geplant. Der Skaterplatz erregt auch überregional Aufsehen und wurde für den Berlin-Brandenburgischen Landschaftsarchitektur-Preis nominiert. Die Jury hat 21 Projekte aus insgesamt 65 Einreichungen ausgewählt und nun geht es um die Platzierungen.
Ich weiß aber auch, dass die Spreeakademie die Maßnahme als noch nicht abgeschlossen betrachtet und bereits über weitere Maßnahmen nachdenkt.
Eine besondere Überraschung hatte die Spreewaldbank zu einem gemeinsamen Termin im Gepäck. Mir wurde ein Scheck über 500,00 € zur Vereinsförderung übergeben. Die Frage, welchem Verein dieser übergeben werden soll, war schnell beantwortet. Seit dem 18. Mai gibt es nach vielen Jahren wieder einen Förderverein im Schulzentrum. Da bekanntlich aller (Neu-)Anfang schwer ist, soll die Finanzspritze den Start des neu gegründeten „Förderverein Schulzentrum Albert Schweitzer e.V.“ erleichtern.
Ich wünsche allen einen tollen Start in den Sommer, genießen Sie das Wetter und bleiben Sie gesund.