Fotos: Andrea und Bert Grenz
Klipp Klapp macht die Niedere Mühle in Schönau schon lange nicht mehr.
Dafür traf man in diesem Jahr viele "Klappis"!
Wer in diesem Jahr die Schönauer Mühle besuchte, wunderte sich vielleicht über die vielen historischen Fahrräder.
Aber auch Bekanntes war zu erleben. Mehr als 1500 Besucher zog es am Pfingstmontag in den Ortsteil Schönau.
Manche kamen sogar extra aus Chemnitz, Meißen und Dresden angereist.
Der Rassegeflügelverein und die Niedere Mühle gestalteten den Deutschen Mühlentag mit echtem Volksfestcharakter.
So staunten die Besucher über die riesigen Hühner der Rasse Brahma und die kleinen, flauschigen Seidenhühnchen.
Die Mitglieder des Rassegeflügelvereins waren gefragte Gesprächspartner.
Außerdem versorgten sie die vielen Gäste hervorragend und machten damit die Hitze erträglicher.
Ebenso führte Edzard Schwalbe historisches Spenglerhandwerk vor und in der Mühle gab es wieder viel zu entdecken.
In diesem Jahr haben wir aufgerufen, das alte Klapprad aus der Scheune oder dem Schuppen zu holen und damit zur Mühle zu strampeln.
Diese Idee haben etwa 70 begeisterte Klappi-Besitzer aufgegriffen. Andere erzählten, dass sie ihres noch suchen - es muss noch irgendwo sein.
Hier stand für uns der Spaß im Vordergrund, denn ein Klappi haben noch viele irgendwo stehen, es ist inzwischen ein echtes Kultfahrzeug, Sammlerobjekt und Ausdruck von Freiheit und Ostkultur. Jeder kann es sich leisten und jeder kann es reparieren. In unserer Region war es das erste Treffen dieser Art und ein toller Erfolg.
Der Besitzer des ältesten Klapprades (Baujahr 1971) erhielt als Preis aus der Radiosammlung der Mühle ein Kofferradio "Stern Elite N", natürlich aus dem Jahr 1971.
Es gibt schon neue Ideen für das kommende Jahr - natürlich wieder rund ums Klappi.
An dieser Stelle bedanke ich mich noch einmal sehr für die Geduld, das Verständnis und die Toleranz der Schönauer.
Großer Dank auch an alle Mitwirkenden und Nachbarn, die das alles in ihrer Freizeit gemeistert haben.
Durch euren Einsatz lebt das Dorf.