Philippuskirchgemeinde Lohmen
Dorfstraße 1, 01847 Lohmen
Tel.-Nr.: 03501 / 588 032
e-mail: kg.lohmen@evlks.de
Homepage: www.kirche-lohmen.info
| Donnerstag, 02. April 2026 - Gründonnerstag | |
| 19:00 Uhr | Tischabendmahlsfeier in Dorf Wehlen |
| Freitag, 03. April 2026 - Karfreitag | |
| 10:30 Uhr | Gottesdienst in Rathewalde |
| 15:00 Uhr | Musikalische Andacht zur Sterbestunde in Stadt Wehlen |
| Sonntag, 05. April 2026 - Ostersonntag | |
| 05:00 Uhr | Osternachtsfeier mit Abendmahl und anschließendem Osterfrühstück in Lohmen |
| 10:00 Uhr | Familiengottesdienst in der Kirche Lohmen |
| Montag, 06. April 2026 - Ostermontag | |
| 10:00 Uhr | Gottesdienst mit Abendmahl in Eschdorf |
| Sonntag, 12. April 2026 | |
| 10:00 Uhr | Gottesdienst zur Eröffnung der Saison Radfahrerkirche Stadt Wehlen |
| Sonntag, 19. April 2026 | |
| 09:00 Uhr | Gottesdienst in Liebethal |
| 10:00 Uhr | Andacht mit öffentlicher Probe Chor anima nordika in Rathewalde |
| Sonntag, 26. April 2026 | |
| 10:00 Uhr | Konfirmation mit Abendmahl und Kindergottesdienst in Lohmen |
Elblandia - Einladung zum Konzert in die Kirche Lohmen
am 9. April 2026 um 11:00 Uhr
Jan Vogler Violoncello
Ticketpreise: 32 | 26 | 21 €
mit kunsthistorischem Rahmenprogramm
Programm
Johann Sebastian Bach
Suite Nr. IV Es-Dur BWV 1010
Suite Nr. V c-Moll BWV 1011
Suite Nr. VI D-Dur BWV 1012
Jan Vogler, Foto: Felix Broede
„Zyklen prägen den Weltlauf, unser Leben, das Jahr und den Tag. Zyklen schaffen Ordnung und sorgen für Rhythmus in einer unüberschaubaren Welt“, findet der Leipziger Bachexperte Michael Maul. Auch in der Kunst sei der Zyklus zu Hause, tauche auf „immer dann, wenn ein Künstler möglichst viel ausdrücken möchte, seine Idee Raum zur Entfaltung braucht oder der Umfang seines Werkes schlichtweg einen gliedernden Gedanken benötigt“.
Kaum ein Bereich, wo Johann Sebastian Bach nicht neue kompositorische Maßstäbe setzte. Seine sechs Suiten für Violoncello solo gehören hinein. Vermutlich um 1720 am Hof in Anhalt-Köthen komponiert, zeigen sie Bach als Meister darin, Kontrapunkt, das barocke Prinzip „Note gegen Note“, auf ein einstimmiges Instrument anzuwenden. In ihrer suggestiven Mehrstimmigkeit weisen die Vorspiele (Préludes) und stilisierten Tanzsätze weit über sich hinaus. Welches Genie hier Feder führte, zeigen etwa Lesarten vom Klavier aus, die diese Suiten klingen lassen, als seien sie von Anbeginn für ein Tasteninstrument gedacht gewesen.
Nachdem Jan Vogler im April 2025 die ersten drei Suiten interpretiert hat, kehrt der Cellist nach Lohmen zurück, um die anderen drei Werke des Zyklus folgen zu lassen. Er kennt diesen Bach seit seiner Kindheit. Damals öffnete sich Vogler ein musikalischer Kosmos, den zu durchmessen kein Ende kennt. Kollegen nennen die Suiten „Bibel“ (Mischa Maisky) oder „Quintessenz“ (Pao Casals). Ihnen als Interpret mit eigener Fantasie zu begegnen, sei „überhaupt die größte Herausforderung“, so Vogler, der auf einem mit modernen Stahlsaiten bestückten barocken Stradivari-Cello spielt.
Wir öffnen das Emporenstübchen mit dem Göding-Altaraufsatz der Dorfkirche Lohmen
Rund um das Konzert haben Sie die einzigartige Möglichkeit, den Altaraufsatz von Heinrich Göding aus dem Jahr 1575 aus unmittelbarer Nähe zu betrachten. Dort beantwortet Franziska Wosnitza, Restauratorin dieses Kunstwerkes, gern Ihre Fragen. Der Altaraufsatz wurde vom kurfürstlichen Kammersekretär Johann Jenitz in Auftrag gegeben, verlor mit dem Neubau einer größeren Kirche 1789 allerdings seinen Platz und seine Funktion. 2021 wurde er in Dresden restauriert und kehrte daraufhin in die Lohmener Kirche zurück. Vorab war das Kunstwerk im Dresdner Schloss zu sehen.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. In das Betstübchen, eher eine Stube, passen bis zu zehn Personen.
| • | telefonisch unter +49 3501 4404 536 (Anrufbeantworter) |
| • | per E-Mail an ticket@fekuss.de |
| • | in allen Reservix-Vorverkaufsstellen |
| • | per Post an FestivalKultur Sächsische Schweiz FEKUSS gGmbH, Rottwerndorfer Str. 45 k, 01796 Pirna |
Für Einwohner:innen des jeweiligen Spielortes halten wir ein begrenztes Kontingent an Tickets zum Sonderpreis von 15 € bereit. Diese sind nicht online buchbar. Bitte reservieren Sie stattdessen vorab per E-Mail unter ticket@fekuss.de. Es besteht kein Rechtsanspruch auf diese Ermäßigung.
Fotoausstellung in der Radfahrerkirche Stadt Wehlen
vom 01. April – 30. Juni 2026
Fotografien von Sven Legler - „Zeit im Sandstein“
Die Landschaft der Sächsischen Schweiz ist ein Ort, an dem Zeit sichtbar wird. Sandstein, über Millionen Jahre geformt, erhebt sich in bizarren Türmen, zerfurchten Wänden und stillen Tafelbergen über dem Elbtal. Wind, Wasser und Frost schreiben hier unaufhörlich an einer Geschichte, die weit über menschliche Maßstäbe hinausreicht.
Mit seiner Ausstellung „Zeit im Sandstein“ nähert sich der in Pirna lebende Fotograf Sven Legler dieser Landschaft als einem Raum der Dauer und der Geduld. Seine Bilder zeigen nicht nur spektakuläre Felsformationen und eindrucksvolle Perspektiven – sie lenken den Blick auf das Leise, das Widerständige, das Gewachsene.
Im Zentrum vieler Aufnahmen stehen die sogenannten Riffkiefern. Diese Bäume wachsen auf nährstoffarmen, oft exponierten Standorten direkt auf oder zwischen den Sandsteinfelsen. Ihr Wachstum ist langsam, manchmal kaum wahrnehmbar. Jahrzehnte, mitunter Jahrhunderte vergehen, bis sie jene knorrige, vom Wind gezeichnete Gestalt annehmen, die in den Fotografien sichtbar wird. Höhe ist hier kein Maßstab für Alter. Manche dieser Kiefern sind erstaunlich klein – und zugleich erstaunlich alt.
Sie sind Sinnbilder einer anderen Zeitrechnung: einer Zeit, die nicht beschleunigt, sondern ausharrt. Einer Zeit, die sich im Widerstand gegen karge Böden, Trockenheit und Sturm formt.
Die Fotografien dieser Ausstellung verstehen sich als Einladung zur Entschleunigung. Licht und Schatten modellieren die Felsen, Nebel verhüllt und enthüllt zugleich, Linien aus Stein und Holz treten in einen stillen Dialog. In der Reduktion liegt Kraft: Jeder Ausschnitt verdichtet Landschaft zu einem Moment, in dem sich Erdgeschichte und Gegenwart begegnen.
„Zeit im Sandstein“ ist damit mehr als eine Serie von Landschaftsbildern. Es ist eine Annäherung an das Verhältnis von Dauer und Vergänglichkeit – festgehalten in Stein, verwurzelt im Fels und sichtbar gemacht durch das geduldige Sehen eines Fotografen, der seine Heimat mit wachem Blick und tiefer Verbundenheit erkundet.
Eröffnung der Radfahrersaison 2026 in der Radfahrerkirche Stadt Wehlen
Auch im Jahr 2026 wollen wir die Radfahrersaison traditionell mit einem Gottesdienst und einem anschließenden kleinen Fest am 12. April eröffnen.
Folgendes Programm ist geplant:
10:00 Uhr Gottesdienst mit Posaunenchor
anschließend Eröffnung der Fotoausstellung „Zeit im Sandstein“ mit Sven Legler
ca, 11:30 Uhr Konzert mit der Gruppe
„einfach & So“
Das Leben kann schön sein,
mit Musik, einfach und so…einfach&So.
ca, 13:00 Uhr Puppenspiel mit dem „Lohmener Puppentheater“
im Anschluss daran ist wieder eine kurze „Anradeltour“ nach Rathen geplant.
Für Essen und Trinken wird wie immer gesorgt sein. Hoffen wir auf sonniges Wetter, damit wir unseren schönen Kirchgarten für das Konzert und das Puppenspiel nutzen können. Freuen Sie sich schon jetzt auf unser vielseitiges Programm und unsere gemeinsame Zeit.
Einladung zum Konzert in die Radfahrerkirche Stadt Wehlen
Celloquartett "Ensemble 432"
Bernhard Gruner, Diethard Krause, Ulrich Rüger und Tobias Bäz
Es erklingen Werke von Bach, Barriere, Beethoven,
Wagner, Dvorak, Tschaikowsky und vieles mehr ...
Sonntag, 26. April 2026 um 15:00 Uhr
in der Radfahrerkirche Stadt Wehlen
Eintritt frei, Kollekte erbeten