Geboren wurde Erich Mädler am 20. August 1891 als Sohn eines Webers in Räcknitz bei Dresden.
1966 am 15. Mai verstarb Erich Mädler in Stadt Wehlen. Seine Urne wurde auf dem Friedhof in Dresden Tolkewitz beigesetzt.
Der Geograph Gottfried Andreas, der damals zum Vorsitzenden des Arbeitskreises gewählt wurde, erinnerte sich 1991 an seine erste Begegnung mit Mädler geradezu mit Bewunderung: „Die Würde, mit der er die Gäste begrüßte; der Humor, mit dem er die Besprechung einleitete und immer wieder würzte; die Toleranz, mit der der damals 66-Jährige Meinungsverschiedenheiten unter seinen damals jungen Gästen schlichtete; die spielerische Leichtigkeit, mit der er ein Landschaftsbild, ein architektonisches Detail oder ein Signet für den Arbeitskreis skizzierte; die Liebenswürdigkeit, mit der er und seine Frau Gemahlin - in einer gar nicht so leichten Zeit - die Gäste bewirteten…“.
Mädler hat sich in seiner Freizeit stets mit künstlerischen Arbeiten beschäftigt. Seit 1973 befindet sich der künstlerische Nachlass von ca. 500 Arbeiten im Stadtmuseum Pirna. In Stadt Wehlen und Umgebung gab es kaum kulturelle Belange, die sich nicht mit dem Namen Mädler verbanden waren.
Eine ausführliche Biographie kann man in unserer Festbroschüre 100 Jahre Heimatmuseum und Pflanzengarten Stadt Wehlen 2025 „ Eine Offenbarung, der ich so verfiel“ entnehmen. Diese kann man in der Touristinformation Stadt Wehlen erwerben.
Quelle: Festschrift 100 Jahre Heimatmuseum und Pflanzengarten Text Rene Misterek