Kennen Sie, liebe Leserinnen und Leser, die Geschichte von Albert Schweitzer? Er lebte von 1875 bis 1965 und war nicht nur Theologe, sondern auch Musikwissenschaftler, ein begnadeter Organist, Philosoph und Arzt. Erst mit 30 Jahren begann er Medizin zu studieren. Er wurde Arzt, weil er nach Afrika wollte, um Menschen dort zu helfen, wo die medizinische Versorgung aus seiner Sicht völlig unzureichend war.
Jahrelang sammelte Schweitzer Geld, um Ausrüstung und Medikamente für den Aufbau eines Spitals im afrikanischen Gabun, anschaffen zu können. Dies tat er mit großer Ausdauer und viel Engagement von Menschen, die dieses Anliegen mit Geldspenden, Sachspenden und durch Fürsprache unterstützten. Anfang 1913 packte er mit ehrenamtlichen Helfern alle Anschaffungen zusammen und verließ Deutschland in Richtung Westafrika. Dort baute er das berühmte Urwaldspital LAMBARENE auf, wo er bis zu seinem Tod lebte und unermüdlich als Arzt arbeitete.
Die Geschichte von Albert Schweitzer wurde zur Erfolgsgeschichte, weil sich Menschen einbrachten und sein Vorhaben unterstützten.
Manches im Klinikalltag bedarf auch heute noch solcher Unterstützung. Die Asklepios Klinik in Weißenfels bietet Klinikseelsorge. Dies ist ein Angebot, was nicht von den Kassen bezahlt wird und doch so wichtig ist. Es richtet sich an Patientinnen und Patienten, deren Angehörige, aber auch an Mitarbeitende der Klinik, unabhängig von der Konfession.
Ungefähr 1200 Gespräche führt die Klinikseelsorgerin Gabriele Schaller jährlich in der Asklepios Klinik Weißenfels. Zuhören, so sagt sie, ist das Wichtigste – den Menschen wahrnehmen, ganz bei ihm sein. Das stärkt in der Ausnahmesituation, die ein Klinikaufenthalt bedeutet und auch im fordernden Arbeitsalltag der Mitarbeitenden.
Der Kirchenkreis Merseburg und die Landeskirche finanzieren gemeinsam seit drei Jahren die Klinikseelsorge in Weißenfels. Ab September 2024 fallen die Fördergelder der Landeskirche weg. Um die Klinikseelsorge weiterhin aufrecht zu erhalten und in den nächsten 3 Jahren einen stabilen ehrenamtlichen Besuchsdienst aufzubauen, sind Spendengelder notwendig.
Wenn Sie diese wichtige Arbeit in Ihrer Stadt, in Ihrer Klinik unterstützen möchten, dann spenden Sie unter der Bankverbindung (KD Bank, IBAN: DE41350601901550105051; Verwendungszweck: Kirchenkreis Merseburg, Klinikseelsorge WSF). Wenn Sie Interesse an der Mitarbeit im ehrenamtlichen Besuchsdienst haben, melden Sie sich gern bei: Klinikseelsorgerin Gabriele Schaller, Telefon: 0175 9451312.