Aus aktuellem Anlass möchte ich Sie in dieser und den darauffolgenden Ausgaben nochmals auf verschiedene Betrugsmaschen, welche immer wieder aktuell sind hinweisen und sensibilisieren.
Gerade in der jüngsten Zeit ist wieder zu beobachten das vermehrt Betrugsversuche, mittels Schockanrufe aber auch falsche Gewinnversprechen im Anlagebetrug zur Anzeige gebracht werden. In dieser und den nächsten Ausgaben versuche ich Sie zu dem „Modus Operandi“ der einzelnen Delikte aufzuklären bzw. zu sensibilisieren.
„Schockanruf“ – Wie funktioniert die Betrugsmasche?
Bei einem Schockanruf geben sich die Betrüger als ein nahestehender Angehöriger, häufig aber auch als Polizeibeamte, Staatsanwälte, Richter oder Ärzte aus und täuschen eine dramatische Notsituation vor. Zwei gängige Lügengeschichten werden den Opfern dabei erzählt:
Variante: Verkehrsunfall
Eine nahestehende Person (z. B. Ihr Kind oder Enkelkind) habe einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem eine oder mehrere Personen schwer verletzt oder gar tödlich verunglückt seien. Um eine anstehende Haftstrafe abzuwenden, müsse dringend eine Kaution (Bargeld oder Wertsachen) hinterlegt werden.
Am Telefon meldet sich häufig völlig aufgelöst und mit weinerlicher Stimme Ihr vermeintlicher Angehöriger. Die weinerliche Stimme ist ein bewusster Trick der Betrüger, Sie in Angst und Sorge um Ihren Angehörigen zu versetzen, sodass Sie ohne nachzudenken bereit sind, das geforderte Geld aufzubringen.
Variante: Schwere Erkrankung oder Verletzung
Der Anrufer gibt sich als Arzt oder Krankenhauspersonal aus und berichtet, ein Familienmitglied oder enger Freund von Ihnen liege schwer verletzt oder lebensbedrohlich erkrankt im Krankenhaus. Zur Behandlung müsse sofort ein lebensrettendes Medikament aus dem Ausland beschafft werden. Hierfür müssten Sie dringend einen hohen Geldbetrag zahlen.
Welche Tricks wenden die Täter an?
Woran erkenne ich einen Betrugsversuch?
Wie schütze ich mich?
Bleiben Sie wachsam …
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