Rund um das diesjährige Herbstfest bot der Kunst-und Heimatverein Wiederitzsch e.V. ganz verschiedene, interessante und letztendlich deshalb auch sehr gut besuchte Veranstaltungen an.
Zwischen 2007 und 2011 reiste das Ehepaar Dr. Arnold nach Ecuador, Peru und Chile.
Mit einer unbeschreiblichen Fülle an Eindrücken und Fotos kehrte es jeweils nach Hause zurück.
Nun durften am Donnerstag, d. 10.09.26 die vielen interessierten Anwesenden zwei Stunden lang einem fesselnden Reisebericht, vorüber an Vulkanen, Gletschern und Wüsten, durch unterschiedliche Regionen Südamerikas folgen.
Von Kartoffeln, Alexander von Humboldt, Pelikanen, Panama-Hüten, dem Titicacasee, Santiago, Kakteen, Blumen aus Holz, reichlich deutschen Beschilderungen u.v.m. war nicht nur die Rede, sondern alles wurde großartig bebildert.
Die liebevollen Tieraufnahmen regten auch manchmal zum Schmunzeln an.
Danke für diesen gelungenen Auftakt des Herbstfestes 2026!
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Zwei Tage später, am Samstagvormittag,trafen sich die Wiederitzscher Kunstinteressierten und eine Vielzahl an Gästen zu einem ganz besonderen Ereignis im Rathaussaal.
Zur Erinnerung an Armin Zoll ( 1934-2021) präsentierte seine sympathische, junggebliebene und temperamentvolle Frau Gabriele eine Ausstellung noch nie vorher gezeigter Arbeiten.
Diese Vernissage wurde vom Ortschaftsrat Wiederitzsch organisiert und unser Ortsvorsteher Herr Stefan Artmann und seine rührige und festerprobte Crew sorgten nicht nur für Getränke, Blumen und Dankesworte, sondern für eine dem Anlass angemessene und angenehme Atmosphäre.
Der Kunst-und Heimatverein des Ortes umrahmte mit frischen und festlichen musikalischen Auftritten von Felicitas Kern, Augustin Johann Erices und Madoka Ito diese Veranstaltung.
Im Zentrum stand die von Frau Uta Sander gehaltene Laudatio, die nicht nur auf Grund allerbester Recherchen, vor allem auch wegen freundschaftlicher Verbindungen zum Ehepaar Zoll, zur „Punktlandung“ werden konnte.
Der in Schlesien geborenen Armin Zoll lernte bereits während seiner Lehrzeit in Lauchhammer und Umgebung bestimmte Materialien kennen und lieben. die er in seinen so vielseitigen Werken gern verarbeitete: Holz, Metall und Glas.
Aber auch als Grafiker und Buchillustrator war er erfolgreich tätig. Insgesamt ist die Bezeichnung „angewandter Künstler“ für ihn rundum passend.
Uta Sander zeichnete seinen aktiven Lebensweg vom Abitur in Dresden, über das Studium in Leipzig bei namhaften Professoren wie Mattheuer, Pruggmaier, Wagner und Gerhard Kurt Müller nach.
Armin Zoll schloss sein Studium als Diplomgrafiker ab, arbeitete zunächst als Design-Formgestalter beim Progress-Film-Verlag, doch bereits ab 1963 freiberuflich.
Auffallend oft taucht die Eule in verschiedenen Werken auf.
„Die Eule als Symbol der Weisheit, der Gelehrsamkeit...fasziniert seit Jahrtausenden und ist in vielen Kulturen Glückssymbol, aber auch ...Bote von Unglück und Tod“, betonte die Laudatorin.
In Wiederitzsch erinnert vor allem das hölzerne Wappen im Neuen Saal an den beliebten Künstler Armin Zoll.
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Mit stehenden Ovationen endete das Abschlusskonzert des diesjährigen Herbstfestes “Große Oper und zwei Klaviere“.
Eingebettet in wunderschöne Arien aus bekannten Opern von Mozart, Rossini, Meyerbeer, Bizet und Lehar, gesungen von der stimmgewaltigen, ausdrucksstarken und mitreißenden Mezzosopranistin Simone Grundmann,
erklang das instrumentale „Filetstück“, das Klavierkonzert Nr.6 B-Dur KV 238 aus der Feder Wolfgang Amadeus Mozarts, das Karine Terterian und Jia-Hwa Wang an zwei Klavieren virtuos vortrugen.
Doch die Zugabe, bei der dann auch mal die Instrumente und Rollen getauscht wurden, war der absolute Höhepunkt, eben die Überraschung des Abends.
Die große Freude aller Mitwirkenden am Musizieren erfasste das Publikum und es ließ sich gern zum Mitsingen und Mitmachen animieren.
Trotz des mehrtägigen Dauereinsatzes schenkten unser Ortsvorsteher und seine freundlichen Mitarbeiterinnen danach den Gästen noch ein Glas zum Anstoßen ein, was dem Abend einen würdigen Ausklang verlieh.
Zum Schluss bleibt nur noch ein DANKESCHÖN an unsere Vereinsvorsitzende Frau Prof. Gudrun Franke auszusprechen, ohne sie wären diese hochwertigen musikalischen Programme, diese Verbindungen zu jungen und gestandenen Künstlern,gar nicht möglich.
Und ihre Moderationen vermitteln uns immer wieder sehr Wissenswertes und Unterhaltsames.