Die Historie des Storchendorfes Lindenthal ist kurz. Nach dem Fehlstart eine jungen Storchenpärchens mit Absturz des Nestes, fanden sich damals Aktivisten wie der Chef der Tischlerei Ehlert, Herr Reuter und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lindenthal zusammen, um einen soliden Unterbau auf den stillgelegten Schornstein der Tischlerei zu montieren. Den stabilen Unterbau spendierte die Tischlerei und die Montage besorgte die Feuerwehr.
In der Historie Lindenthals ist nachweislich kein Storchen-Brutpaar erwähnt.
Im zeitigen Frühjahr 2024 machte sich das junge Pärchen an der Straße „Zum Wald“ an die Arbeit, den jetzt vorhandenen Holzrahmen zum gemütlichen Nest auszubauen. Der Autor und die Fotografin haben von ihrer Terrasse beste Aussicht auf das Storchenfamilienleben. Im ersten Jahr 2024 hatte das junge Pärchen einen Zögling, der mit seinen Eltern im September nach Afrika flog.
Im Frühjahr 2025 war die verliebte Familie Storch wieder da und verteidigte ihr Nest gegen fremde Störche, Raubvögel und Krähen. Man wurde jetzt abenteuerlustig d.h. ständig Besuch im Garten, Trinken in der Wasserwanne und Klopfen mit dem Schnabel an Glastüren, Autoscheinwerfer und alles was glänzt. 2 Storchenkinder waren 2025 zu ernähren.
Die Storchenankunft 2026 verlief wie in den Vorjahren: Nestbau und rechtzeitig an neuem Nachwuchs arbeiten. Es sind jetzt schon erfahrene Eltern, die sich in der Brutpflege ergänzen/abwechseln. Das Nest ist immer bewacht. Aber jetzt haben wir das Problem: Es wird gefüttert und es ist viel Bewegung im Nest. Jedoch das „Wieviel“ bleibt noch ein Geheimnis. Konnten sich die Beiden noch auf 3 Storchenküken steigern? Wir werde es in 3-4 Wochen live von der Terrasse erleben. Interessierte Besucher sind in der Straße „Zum Wald“ gern gesehen und die Attraktion „Familie Storch“ ist dort Tag und Nacht geöffnet.