Enrico Schlepp, Mitarbeiter im Sachbereich Personal, war am Stand der Stadt Bitterfeld-Wolfen Ansprechpartner für interessierte Rückkehrer und Hierbeiber.
Zwischen den Jahren, als die Weihnachtsfeiertage leiste nachklangen, Silvester schon in der Luft lag und die Zukunftsfragen leise anklopften, erwischte der Rückkehrertag genau den richtigen Moment: Am 29. Dezember verwandelte sich das Halle Leipzig The Style Outlets in einen Treffpunkt für Rückkehrer, Hierbleiber auf der Suche nach neuen Möglichkeiten in der Arbeitswelt. Rund 5.200 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, mit über 50 regionalen Unternehmen ins Gespräch zu kommen, Perspektiven auszuloten und alte, wie neue Verbindungen zur Region Anhalt-Bitterfeld aufleben zu lassen. Offen, persönlich und ohne klassische Messehürden – genau das prägte den Charakter der Veranstaltung. Während andernorts die ersten Silvesterraketen über die Ladentheke gingen, wurden hier Zukunftspläne gezündet: In entspannter Atmosphäre entstanden Gespräche über Jobs, Lebensmodelle und neue Perspektiven. Arbeitgeber präsentierten nicht nur konkrete Stellenangebote, sondern gaben Einblicke in Arbeitsalltag, Entwicklungsmöglichkeiten und das Leben in der Region. Viele Gäste kamen „nur mal schauen“ – und blieben deutlich länger als geplant. Ein besonderes Highlight: Radio SAW begleitete den Rückkehrertag als Medienpartner live vor Ort. Moderator Scholle sorgte mit seiner typischen Mischung aus Charme, Neugier und Nähe für Aufmerksamkeit, spontane Interviews und echte Rückkehrertag-Momente. Auch Sven Schultz, Minister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt, Landrat Andy Grabner und Oberbürgermeister Armin Schenk ließen es sich nicht nehmen, die Geschäftsführer und Mitarbeiter der teilnehmenden Unternehmen zu begrüßen. Auch die Stadt Bittereld-Wolfen war mit einem Stand vertreten, um für sich als Arbeitgeber zu werben.
Organisiert von der EWG Anhalt-Bitterfeld mbH und unterstützt von zahlreichen Partnern, fand der Rückkehrertag in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal statt – und zeigte einmal mehr, wie groß das Interesse an regionalen Perspektiven ist, wenn Austausch auf Augenhöhe möglich wird. Heimat ist für viele kein Blick zurück, sondern ein neuer Gedanke nach vorn – oder zumindest einer, der bleibt. Weitere Einblicke, Arbeitgeberporträts und Perspektiven finden Sie unter www.abi-rueckkehrer.de.