BU: Die Bilder unter dem Titel „Tradition“ zeigen zum einen bunte Ostereier als Symbol für das christliche Fest (Werk aus Bitterfeld-Wolfen) und zum anderen Objekte, darunter Flachsblumen, Spitze und Faden, die die traditionelle Textil- und Leinenindustrie Kamienna Góras veranschaulichen. Foto: Stab Öffentlichkeitsarbeit / Marketing
Im Rahmen der Kunst- und Kulturwoche ist am 11. September im Kellergewölbe des Bitterfelder Rathauses die Ausstellungseröffnung „Vom Wort zum Bild – deutsch-polnische Perspektiven“ eröffnet worden. Anlass hierfür ist das 20-jährige Städtepartnerschaftsjubiläum zwischen Bitterfeld-Wolfen und der polnischen Partnerstadt Kamienna Góra.
Im Fokus der Ausstellung stand die Interpretation von zehn Begriffen, die für diese deutsch-polnische Städtepartnerschaft und den persönlichen Alltag von Bedeutung sind. Unter den Begriffen waren Worte wie „Tradition“, „Natur“, „Freundschaft“, „Frieden“ oder auch „Zukunft“ zu finden. Jede beteiligte Stadt setzte die vorgegebenen Begriffe künstlerisch um. Dadurch entstanden zu jedem Begriff jeweils zwei Werke. Die Arbeiten aus Bitterfeld-Wolfen wurden von Kindern und Jugendlichen der Jugendkunstschule „Kreativ e. V.“ gefertigt. Die Werke aus Kamienna Góra hingegen stammen von Künstlern, Lehrenden sowie Schülern des dortigen Kulturzentrums und spiegeln damit die Vielfalt der polnischen Kulturschaffenden wider.
Oberbürgermeister Armin Schenk lud die über 30 Gäste dazu ein, die Bilder ganz individuell auf sich wirken zu lassen un danach ins Gespräch zu kommen.
Diese Ausstellung wurde gemeinsam mit der Ausstellung „Ernst Thronicke für Zeitungen“, die in den benachbarten Räumen zu sehen ist, eröffnet. Alle Werke können noch bis Ende Dezember zu den Öffnungszeiten der Stadt- und Tourismusinformation besichtigt werden.
Ein Dank gilt den Künstlerinnen und Künstlern sowie den Städtepartnerschaftsvereinen Wolfen und Bitterfeld, die die Ausstellung und den Eröffnungsabend finanziell unterstützt haben.