Martin Zinggl - Reporter, Fotograf und Filmemacher - stellte den Gymnsiasten sein aktuelles Buch „Das ist kein Spaziergang" vor.
Lesen eröffnet den Zugang zu neuen, vielfältigen Welten und schafft Raum für neue Gedanken und Neugier auf das Unbekannte. Auf diesem Ansatz beruht das Projekt „InterLese“, welches seit 1993 erfolgreich durchgeführt wird.
Jedes Jahr im Herbst lädt der Friedrich-Bödecker-Kreis internationale Autorinnen und Autoren nach Sachsen-Anhalt ein. Während der Projektwoche lesen sie an Schulen, Bibliotheken und Kultureinrichtungen für Kinder, Jugendliche und Literatur-Interessierte. Im Mittelpunkt des Festivals stehen Begegnungen und Gespräche über Literatur und persönliche Erfahrungen. Dieser Austausch fördert interkulturelles und demokratisches Verständnis und erweitert Denkmuster.
Die Stadtbibliothek Bitterfeld-Wolfen durfte in diesem Jahr wieder ein Teil davon sein.
Am 24. und 25. September wurden innerhalb der InterLese vier Lesungen angeboten. Anna Dimitrova las am Donnerstag und freitags las Martin Zinggl in beiden Ortsteilbibliotheken.
Anna Dimitrova, in Sofia geboren, zog mit 12 Jahren nach Deutschland. Heute ist Sie Drehbuchautorin und stellte den Sekundarschulen ihren Debütroman „Kanak Kids“ vor, der im nächsten Jahr auch verfilmt werden soll. Das Buch thematisiert Freundschaft, Identität, Vorurteile und Erwachsenwerden.
Martin Zinggl kommt aus Wien und reist als Reporter, Fotograf und Filmemacher durch die Welt. Er stellte sein aktuelles Buch „Das ist kein Spaziergang“ der Gymnasialstufe vor. Es handelt von seiner Reise auf dem „Sultans Trail“, auf dem er zu Fuß von Wien nach Istanbul ging.
Eingeladen dazu waren die Sekundarschule „Helene Lange“ und das Europagymnasium „Walther Rathenau“ aus dem Ortsteil Bitterfeld. Aus dem Ortsteil Stadt Wolfen nahmen die Sekundarschule 1 und das Gymnasium „Heinrich Heine“ das Angebot in Anspruch.
Alle teilnehmenden Klassen waren begeistert. Im Anschluss entstanden zahlreiche interessierte Gespräche, bei denen die Schülerinnen und Schüler viele Fragen stellten und mehr über die Autorin und den Autor sowie deren Arbeit wissen wollten.
Wir bedanken uns noch einmal ausdrücklich beim Friedrich-Bödecker-Kreis in Sachsen-Anhalt e.V., der mit der Durchführung des Festivals diese vielfältigen Begegnungen möglich gemacht hat.