Ein kraftvoller Auftakt: Das Wolfener Ballett-Ensemble eröffnete den Neujahrsempfang der Stadt Bitterfeld-Wolfen und der kommunalen Familie mit Ausdruck, Eleganz und spürbarer Leidenschaft für Kunst und Kultur.
(1) Gemeinsam Verantwortung tragen: Oberbürgermeister Armin Schenk, Bürgermeisterin Heike Krauel, Stadtratsvorsitzender Henning Dornack sowie die Geschäftsführerin und die Geschäftsführer der kommunalen Familie beim Neujahrsempfang im Städtischen Kulturhaus.
(2) Verbindender Humor: Stargast Jörg Hammerschmidt begeistert mit pointierten Parodien und trifft den Nerv des Publikums – politisch, gesellschaftlich und mitten aus dem städtischen Alltag.
(3) Wenn Bewegung Geschichten erzählt: Die tänzerischen Beiträge des Wolfener-Ballett-Ensembles machten die Vielfalt und Ausdruckskraft der Kulturlandschaft in Bitterfeld-Wolfen eindrucksvoll sichtbar.
(4) Große Bühne für junge Stimmen: Die Nachwuchskünstler Liam und Luc überzeugten mit starken Beiträgen und zeigten, welches kreative Potenzial in der Stadt heranwächst.
(5) Rückblick und Ausblick: Oberbürgermeister Armin Schenk richtete in seiner Ansprache den Blick auf das vergangene Jahr und die gemeinsamen Aufgaben der Zukunft.
(6) Ein Moment voller Würde: „Anni“ Wischner trug sich in das Goldene Buch der Stadt Bitterfeld-Wolfen ein – als Zeichen des Dankes für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement.
(7) Kunst braucht Gesichter: Jana Respondek wurde zur Kunst- und Kulturbotschafterin der Stadt Bitterfeld-Wolfen für das Jahr 2026 ernannt.
(8) Ein gelungenes Zusammenspiel: Tobias Köppe und Nachwuchsmoderator Till Geschke führten gemeinsam durch den Abend – erfahren, frisch und mit Gespür für den Moment.
(9) Ein Abend, der verband: Künstlerinnen und Künstler, Moderation und Gäste feierten gemeinsam einen Neujahrsempfang voller Wertschätzung, Kultur und Zusammenhalt.
Mit einem feierlichen Neujahrsempfang im Städtischen Kulturhaus sind die Stadt Bitterfeld-Wolfen und die kommunale Familie gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Ehrenamt, Kultur und Stadtgesellschaft in das Jahr 2026 gestartet. Der Abend bot Raum für Begegnung, Rückblick und Ausblick – und für besondere Momente der Anerkennung.
Bereits in der Wandelhalle begrüßten Oberbürgermeister Armin Schenk, Bürgermeisterin Heike Krauel, Stadtratsvorsitzender Henning Dornack sowie die Geschäftsführerin und die Geschäftsführer der kommunalen Familie die knapp 600 Gäste persönlich. In festlicher Atmosphäre entwickelte sich ein reger Austausch, der den Neujahrsempfang seit jeher als wichtigen Treffpunkt zum Jahresbeginn auszeichnet.
Das anschließende Bühnenprogramm im Großen Saal spannte einen abwechslungsreichen roten Faden zwischen musikalischen Beiträgen, künstlerischen Impulsen und inhaltlichen Höhepunkten. Gerade im Jahr der fünften Kunst- und Kulturwoche der Stadt Bitterfeld-Wolfen war es ein besonderes Anliegen, die Vielfalt des kulturellen Lebens sichtbar zu machen. Das Programm zeigte eindrucksvoll, wie engagiert, lebendig und facettenreich Kunst und Kultur in Bitterfeld-Wolfen sind.
Einen besonderen Stellenwert nahm dabei die Förderung des künstlerischen Nachwuchses ein. Sowohl das Wolfener Ballett-Ensemble als auch die beiden Nachwuchskünstler Liam und Luc lieferten überzeugende Beiträge und machten das kreative Potenzial sichtbar, das in der Stadt heranwächst. Die bewusst abgestimmte Abfolge von Tanz und Musik unterstrich den professionellen Anspruch des Programms und bot zugleich jungen Talenten eine angemessene Bühne.
Auch in der Moderation setzte die Stadt ein klares Zeichen für kulturelle Nachwuchsförderung. Mit Tobias Köppe führte ein erfahrener Moderator durch den Abend, dem mit Till Geschke erstmals ein Nachwuchsmoderator zur Seite gestellt wurde. Till Geschke, ursprünglich aus dem Amateurtheater Wolfen hervorgegangen, brachte frische Impulse ein und zeigte, wie erfolgreich der Übergang von kultureller Nachwuchsarbeit in verantwortungsvolle Rollen gelingen kann.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Auftritt des Stargastes Jörg Hammerschmidt. In seinem rund halbstündigen Programm begeisterte er das Publikum mit pointierten Parodien bekannter Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und dem öffentlichen Leben. Mit viel Feingefühl und Humor zog er immer wieder Parallelen zum städtischen Alltag und nahm auch kommunale Themen augenzwinkernd in den Blick. Ob als Angela Merkel, Udo Lindenberg, Horst Schlämmer oder Otto – er brachte den Großen Saal gleichermaßen zum Lachen und zum Mitsingen und verlieh dem Neujahrsempfang eine spürbare Leichtigkeit.
Einen besonders würdigen Moment bildete die Eintragung von „Anni“ Wischner in das Goldene Buch der Stadt Bitterfeld-Wolfen. Mit dieser hohen Auszeichnung würdigte die Stadt ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement für die Pflege von Kultur, Heimatgeschichte und gesellschaftlichem Zusammenhalt, insbesondere im Rahmen der Sudetendeutschen Landsmannschaft. Die Ehrung steht stellvertretend für gelebte Verantwortung, Kontinuität und bürgerschaftlichen Einsatz.
Ein weiterer inhaltlicher Höhepunkt war die Ernennung der Kunst- und Kulturbotschafterin der Stadt Bitterfeld-Wolfen für das Jahr 2026. In einem feierlichen Akt wurde Jana Respondek in diese Rolle berufen. Als Kunst- und Kulturbotschafterin wird sie die im September stattfindende, stadtweit angelegte Kunst- und Kulturwoche repräsentieren und aktiv mitgestalten. Die Ernennung unterstreicht die Bedeutung von Kunst und Kultur als verbindendes Element in allen Ortsteilen der Stadt.
In seiner Ansprache dankte Oberbürgermeister Armin Schenk allen Mitwirkenden, Engagierten und Unterstützenden für ihren Einsatz. Zugleich warf er einen Blick zurück auf das vergangene Jahr und richtete den Fokus auf die kommenden Aufgaben und Herausforderungen. Dabei wurde deutlich, dass die positive Entwicklung der Stadt auf gemeinsamen Leistungen aufbaut und zugleich von einem zuversichtlichen Blick nach vorn getragen wird.
Schenk betonte: „Die umgesetzten, begonnenen oder geplanten Strukturwandelprojekte werden das Gesicht einer Stadt im Wandel weiter verändern: Nachdem die Deutsche Bahn das neue Empfangsgebäude in Bitterfeld Mitte vergangenen Jahres offiziell eröffnet hat, beginnt die Stadt nun damit, das Umfeld zu qualifizieren. Wir wollen in diesem Jahr den Park- & Ride-Platz, und damit weitere 123 Parkplätze in der unmittelbaren Umgebung des Bahnhofs, in die Ausschreibung bringen und realisieren.“
Er sagte weiter: „Die Aufwertung des Eingangsbereichs von Bitterfeld wird durch das neue Mitteldeutsche Bildungszentrum komplettiert werden. Das gesamte Investitionsvolumen beläuft sich auf 75 Millionen Euro. Bis 2031 entsteht eine überbetriebliche Ausbildungsstätte mit Kapazitäten für mehr als 250 Auszubildende pro Jahrgang. Damit schaffen wir eine moderne Infrastruktur für die betriebliche Ausbildung und sichern langfristig die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. In diesem Jahr wird außerdem nach Vorlage eines Zuwendungsbescheids die Ausschreibungen für die Planungen des Kulturpalast-Umbaus erfolgen. Auch in Wolfen können und werden wir weiter Akzente setzen: Um die Wohnattraktivität und die Aufwertung des Angebots für Familien zu erhöhen, entwickelt die Bäder- und Servicegesellschaft Bitterfeld-Wolfen mbH ein generationsübergreifendes Lehr-, Schwimm- und Vitalzentrum an der Fuhneaue für netto knapp 9,7 Millionen Euro. Alleine für diese herausragenden und zukunftsweisenden Vorhaben werden Dank der Fördermittel in den kommenden Jahren knapp 130 Millionen Euro in die Entwicklung unserer gemeinsamen Stadt investiert. Ich denke, damit wird deutlich: Bitterfeld-Wolfen bleibt ein Motor des Strukturwandels.“
Im Anschluss an das Festprogramm hatten die Gäste die Möglichkeit, im gesamten Städtischen Kulturhaus zu verweilen und den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen. Für das leibliche Wohl sorgte das Catering der Firma Carlico. Erstmals wurde zudem eine Discolounge mit Live-DJ angeboten, die Anklang fand und dem Neujahrsempfang einen modernen, geselligen Rahmen verlieh. Bei persönlichen Gesprächen nutzten viele Gäste die Gelegenheit zum Austausch, zum Wiedersehen und zum Knüpfen neuer Kontakte. Der Abend machte dabei eindrucksvoll deutlich: Bitterfeld-Wolfen startet mit Zuversicht, Wertschätzung und einem starken Zusammenhalt ins neue Jahr.