Viele Destinationen haben mit Veranstaltungsangeboten zum Tag der Industriekultur am 12. April in Bitterfeld-Wolfen geöffnet.
Der Countdown läuft: In wenigen Tagen präsentieren sich die Ortsteile wieder ganz im Zeichen der Industriekultur. Nachdem Bitterfeld-Wolfen im vergangenen Jahre als „Hauptstadt der Industriekultur“ in Sachsen-Anhalt bezeichnet wurde und die unterschiedlichsten Angebote eine Vielzahl von Besucherinnen und Besuchern aus nah und fern anzogen, ist die Anzahl der angemeldeten Veranstaltung in diesem Jahr weiter gewachsen: Mittlerweile gibt es mehr als 20 Formate in sieben Ortsteilen, die am 12. April die Industriekultur von Bitterfeld-Wolfen erlebbar machen.
Neben bewährten und kurzweiligen Führungen durch das Wolfener Rathaus, das Städtische Kulturhaus oder das Industrie- und Filmmuseum gibt es für Interessierte auch viele neue Entdeckungen. Los geht es bereits am 11. April im Ortsteil Stadt Bitterfeld: Die Künstlerin Franziska Klose organisiert eine Radtour „Chemie – Kohle – Landschaft“, entlang ehemaliger Felder, Tonkuhlen, Industrie- und Tagebaugebiete. Am 12. April folgen dann unter anderem: Erkundung einer historischen Schmiede in Bitterfeld, Brunch mit Fotoausstellung in der Alten Dorfbäckerei in Bobbau, Öffnung der „Kulturkirche“ in Greppin, ein Erzählcafé mit Gemeindeschwester Bärbel in Holzweißig, Konzert in der Kulturscheune in Reuden, ein Hof im Wandel in Thalheim oder historische Fahrzeuge auf dem Wolfener Rathausplatz.
Ein Zeitzeugengespräch mit ehemaligen Kumpeln des Braunkohletagebaus Goitzsche bietet spannende Einblicke in Arbeit, Technik und Gemeinschaft im Revier. Erstmals ermöglicht ein 3D-Blick in den Tagebau Goitzsche und zeigt gewaltigen Dimensionen des ehemaligen Tagebaus. Mit diesem Augmented-Reality-Projekt der WelterbeRegion Anhalt – Dessau – Wittenberg tauchen Sie per Smartphone oder Tablet in die faszinierende Entwicklung der Region ein. Interaktive 3D-Modelle, historische Aufnahmen und spannende Hintergrundinfos lassen Vergangenheit und Gegenwart direkt vor Ort lebendig werden.
Alle aufgeführten Angebote und Führungen sind kostenfrei. Abweichende Erhebungen von Eintrittsgeldern obliegen den Veranstaltern. Für jeden Geschmack wird etwas geboten.
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