Mit der inzwischen 24. Verkaufsausstellung widmet sich die Ernst Thronicke Stiftung einer besonderen und bislang weniger bekannten Facette im Schaffen von Ernst Thronicke. Unter dem Thema „Zwischen Wort und Bild“ rückt die Ausstellung seine langjährige Tätigkeit für Zeitungen der Region in den Mittelpunkt.
Ernst Thronicke zeichnete für Zeitungen: Viele Bürgerinnen und Bürger kennen Ernst Thronicke vor allem als Künstler, Lehrer und prägenden Heimatmaler. Weniger bekannt ist, dass er über viele Jahre hinweg auch journalistisch tätig war. Für verschiedene Zeitungen verfasste er Texte zur Heimatgeschichte und ergänzte diese mit seinen Zeichnungen.
Bereits in den 1980er-Jahren erschienen erste Beiträge von ihm. Besonders in den 1990er-Jahren entwickelten sich seine heimatgeschichtlichen Artikel zu einer festen Größe für viele Leserinnen und Leser. Woche für Woche nahm er sein Publikum mit auf eine Reise in die Vergangenheit und vermittelte Wissenswertes über Orte, Menschen und historische Entwicklungen.
Dabei beschränkte er sich nicht nur auf Bitterfeld-Wolfen. Auch umliegende Städte und Gemeinden wie Muldenstein, Zörbig oder Raguhn-Jeßnitz fanden Eingang in seine Arbeiten. Mit sicherem Blick für Details hielt er Gebäude, Straßenzüge, Landschaften und geschichtsträchtige Orte zeichnerisch fest und verband diese Darstellungen mit spannend erzählten Geschichten.
Die neue Ausstellung ist vom 8. Juni bis zum 28. August im Frauenzentrum Wolfen zu sehen. Die Ernst-Thronicke-Stiftung lädt alle Interessierten herzlich ein, Ernst Thronicke aus einer neuen Perspektive kennenzulernen und in die Geschichte der Region einzutauchen.