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Bitterfeld-Wolfener Amtsblatt
Ausgabe 9/2026
Stadtleben
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Holzweißig feiert den Sommer

Inspiriert vom Sandersdorfer Pendant, boten einige deutsche Weingüter, zur „WeinZeit“ in geselliger Runde auf dem Parkplatz am Holzweißiger Rathaus vom 29. bis 30. Mai ihre süffigen Tropfen an.

Sänger und Entertainer Marko Roye stimmte gemeinsam mit dem Stadtoberhaupt, Birgit Kröber vom Förderverein Wehrkirche Holzweißig e. V. und dem Ortsbürgermeister das neu aufgelegte Holzweißiger Lied an.

 

  

 

 

  

 

Mit fünf großen Festen begrüßte der Ortsteil Holzweißig bereits den angebrochenen Sommer. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger feierten mit: am letzten Mai-Wochenende bei der „WeinZeit“ und dem Evangelischen Kulturwochenende, am 6. Juni beim Fischerfest des Anglerverein Holzweißig 2011 e. V., am 13. Juni beim Heimatfest des Heimatvereins Holzweißig e. V. und vom 3. bis 4. Juli beim Bergmannstag.

Bereits letztes Jahr kam die „WeinZeit“, die von Frank Präßler und Sascha Mehlhorn organisiert wurde, sehr gut an.  Die Organisatoren setzen auf Gemütlichkeit unter Freunden und unter freiem Himmel mit Wein-Genuss und leisen Klängen: Liebhaber süßer Weine kamen ebenso auf ihre Kosten wie Genießer trockener Tropfen. Eine Besonderheit des Festes war die offizielle Weinbewertung durch eine Jury. Gewonnen hat die Weinsorte „Bacchus“ des Weingutes Pawis aus Freyburg (Unstrut). Neben Wein sorgen lokale Stände für passende herzhafte Snacks und Spezialitäten. Parallel erwartete Besucherinnen und Besucher der Holzweißiger Wehrkirche ein Wochenende voller Musik, Kultur und Begegnung – bei einem Orgelkonzert, einem Gitarrenkonzert und einer Kinovorstellung.

Mit einem bunten Fest, dem „Bergmannstag“, wurde vom 3. bis 4. Juli an den Braunkohleabbau in der Region erinnert. Zu Zeiten aktiver Braunkohleförderung zog der Bergmannstag viele hundert Menschen an. Ein Muss seit Jahren: Mitglieder des Traditionsvereins Bitterfelder Bergleute e. V. eröffneten mit dem „Steigerlied“ den Bergmannstag. Etliche Mitglieder der Ortsfeuerwehr Holzweißig beköstigten am Samstag ab Mittag die Holzweißiger mit leckerer, hausgemachter Erbsensuppe aus der Gulaschkanone.

Als Fest-Organisator zeichnete sich der Ortschaftsrat verantwortlich. Schirmherr Oberbürgermeister Armin Schenk würdigte den Zusammenhalt der Vereine und des Ortschaftsrates und überreichte an Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Präßler in Vertretung einen Scheck. Vor der Bühne tanzte wie jedes Jahr der Nachwuchs. Der Auftritt der Kita-Kinder „Bergmännchen“ war eines der Zugpferde. Mit ihnen freuten sich viele Familienmitglieder. Auch die Mitglieder der Oldtimergemeinschaft Wolfen e. V. lockten mit ihrem ersten „Drahteseltreffen“ und nostalgischen Rädern als Hingucker.

Erst wurde geschunkelt, dann getanzt – auf Ansage des Tanzwerks Bitterfeld und auch beim nächtlichen Gastspiel von „De Randfichten“. Die deutsche Band aus dem Erzgebirge erlangte mit dem „Holzmichl“ vor 22 Jahren Kultstatus. Wer es moderner mochte, musste warten: Spätabends schlug die Stunde des Lorenz-Büffel-Doubles und der DJs „Scheibe und der Maik“.

 

Stab Öffentlichkeitsarbeit/Marketing