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Amtsblatt der Stadt Oranienbaum-Wörlitz mit den Ortschaften
Ausgabe 1/2026
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Neues aus dem Rathaus Januar 2026

Liebe Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt Oranienbaum-Wörlitz,

das neue Jahr 2026 hat begonnen. Auch in diesem Jahr steht unsere Stadt Oranienbaum-Wörlitz wieder vor größeren Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Darunter fällt der Umzug aus dem alten Rathaus in der Franzstraße 1 und der Außenstelle in der Dessauer Str. 45 (Teile des Ordnungsamtsamtes) auf den Oranienbaumer Markt sowie die Fertigstellung des Ersatzneubaues der Kita „Leopold“ und die Eröffnung der neuen und modernen Einrichtung im Sommer (zum Kindergartenjahr). Zu nennen sind auch der Beginn der Umsetzung der baulichen Maßnahmen aus den Geldern des so genannten „Sondervermögens für Infrastruktur“, die weitere Entwicklung der Digitalisierung unserer Verwaltung (auch, um viele Dienstleistungen leichter und bürgerfreundlicher anbieten zu können) sowie der Beginn und die Umsetzung der beiden Projekte „Sanierung des Radweges zwischen Oranienbaum und Goltewitz“ und die „Errichtung der Fahrradstation“ am Festplatz in Wörlitz, für welche wir nunmehr nach mehreren Jahren die jeweiligen Fördermittelbescheide erhalten haben. Weitere Baumaßnahmen wurden beantragt, wie z. B. der Radwegebau zwischen dem Sportplatz Oranienbaum und Griesen, die Weiterführung der geförderten Gestaltungs- und Sanierungsmaßnahmen auf dem Friedhof Wörlitz, die Sanierungsarbeiten in den beiden Schulgebäuden und die Weiterführung der schulischen Digitalisierungsmaßnahmen (z. B. digitale Tafeln), weitere geförderte Aufforstungsmaßnahmen in unserem Stadtwald und die Anpflanzung von Bäumen und der Gestaltungen von Freiflächen (z. B. der Platz des abgerissenen alten Konsums in Rehsen).

Veranstaltungsmäßig hoffen wir, dass wir die traditionellen Veranstaltungen wie z. B. das Frühlingserwachen, das Orangenfest, den Kleinkunsttraum, das Picknick bei Franz, die Adventsmärkte und viele kleine Höhepunkte in den einzelnen Ortsteilen weiterhin durchführen wollen und können.

Auch in diesem Jahr werden die eigenständigen Maßnahmen der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz im Rahmen ihres Masterplans für die Objekte wie z. B. Schlossflügel in Oranienbaum und das „Gelbe Haus - Welterbezentrum“ in Wörlitz beginnen.

In Oranienbaum und Rehsen wurden im vergangenen Dezember drei Feuerlöschbrunnen neu gebohrt. Das trägt dazu bei, dass nicht „nur“ genügend Löschwasser im Falle eines Einsatzes der Feuerwehr zur Verfügung steht, sondern auch dafür, dass bauliche Maßnahmen im Umfeld dieser Löschbrunnen genehmigt werden können, da genügend Löschwasserkapazitäten vorgehalten werden.

Herausfordernd bleibt auch immer der Umstand, wie wir mit den permanenten Veränderungen umgehen. Bei sinkenden Einwohnerzahlen, wenigeren Geburten, veränderten Zahlen in den Kitaeinrichtungen und unseren beiden Grundschulen, den nicht ausreichenden finanziellen Handlungsspielräumen und den stetig steigenden Aufgaben und Ansprüchen unserer Verwaltung ist der zu beschreitender Weg nicht einfach. Das Zusammenarbeiten mit Städten wie der Lutherstadt Wittenberg, der Stadt Coswig und dem Landkreis Wittenberg (Bündelung von gemeinsamen Aufgabenerfüllungen), die weitere Digitalisierung und die ständige Überprüfung von eigenen Aufgaben sind hier nur einige Ansätze der effizienteren Verwaltung.

Personell hat sich im neuen Jahr auch einiges verändert. Frau Sybille Grosch (Leiterin der Kasse) haben wir nach über 30 Arbeitsjahren in unserer Kommune in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschieden dürfen (Nachfolgerin ist Frau Liesa-Marie Händler). Da Frau Ilonka Thielicke in den nächsten Wochen ebenfalls ihren Ruhestand antritt, haben wir mit Frau Andrea Kubasik eine neue Mitarbeiterin begrüßt, welche den Bereich von Frau Thielecke – Steuern und Abgaben – zukünftig übernehmen wird.

Im Dezember durfte ich in unserer Stadt Oranienbaum-Wörlitz die Landtagspräsidentin aus Schleswig-Hollstein, Frau Kristina Herbst, zu einem ersten Gespräch begrüßen. Diese Treffen sind nach meiner Auffassung Möglichkeiten, für unsere wunderschöne Welterbe-Landschaft zu werben und hoffen, dass auch durch solche Möglichkeiten mehr Touristen und interessierte Besucher in unsere Heimat reisen.

Ich wünsche Ihnen für das neue Jahr 2026 alles erdenklich Gute, Frieden und viel Erfolg

Ihr
Maik Strömer