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MB Zwenkau
Ausgabe 2/2026
Vereine
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Programm im KulturKino zwenkau März / April 2026

28.03.2026, 20:00 Uhr Herz an Herz

Aufbruch, Liebe, Loveparade, der erste Kuss, eine Welt voller Abenteuer-Alles scheint möglich in dieser Zeit von Neonfarben, VIVA und Boygroups.

Die Schauspielerin und Moderatorin Henriette Fee Grützner (unter anderem bekannt aus „Einfach Genial“, MDR) lädt euch ein auf eine knallbunte, musikalische Reise zurück in die vibrierende Zeit der 90er Jahre und liest aus ihren geheimen, originalen Tagebüchern. Dazu singt sie live und DJ P. S. (Peter Schmidt) sorgt dafür, dass der Beat euch mitreißt und ihr förmlich eintaucht in die Geschichte: Zu „Saturday Night“ von Whigfield das erste Mal im Club fragt sich Henriette bei Haddaways „What is love“, ob das jetzt Liebe ist und probiert zu einem anderen Knaller-90er aus ihrer BRAVO Hits Playlist, ob ein Kondom auf eine Banane passt.

Mit Humor, Leichtigkeit und dem richtigen Gefühl für Tiefe nehmen euch Henriette Fee Grützner und Peter Schmidt mit in ein Glitzer-Feuerwerk und lassen euch die Magie und den Spirit der 90er Jahre miterleben - eben Herz an Herz.

15.04.2026, 10:00 Uhr Die kluge Bauerntochter

Ein Theaterstück für Kopf und Herz nach dem Märchen der Brüder Grimm

Es ist mal wieder Bittstellertag am Hof. Aber König Maximilian will nur Spaß und keine Klagen hören. Es ist doch alles gut im Land!

Die Bauerntochter Marie sieht das anders… Es folgt ein turbulent-charmanter Schlagabtausch, nach dem am Ende des Tages alle etwas klüger sind. Und die Liebe gewinnt.

Die Inszenierung ist eine Mischung aus Schauspiel und Puppenspiel. Wie üblich bei k a n i n c h e n k a t z e wird das Publikum aktiv eingebunden: mit Marie finden die Zuschauenden Lösungen für Probleme und entwickeln ein Gespür für Ungerechtigkeiten. Gemeinsam wird gerätselt, gesungen und gelacht. Dauer: ca. 60 min

21.04.2026, 18:00 Uhr Ja, Andrei Iwanowitsch

Filmvorführung in Anwesenheit des Protagonisten Andrei Iwanowitsch Moiseenko und des Filmteams

Dokumentation (70 Min.) OmU

Andrei Iwanowitsch Moiseenko ist einer der letzten Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald und der Zwangsarbeit bei der Firma HASAG in Leipzig. Am 01. Mai wird er 100 Jahre alt!

Geboren 1926 in der Ukraine wurde er im Alter von 15 Jahren zur Zwangsarbeit nach Leipzig verschleppt – zur HASAG, dem größten Rüstungsbetrieb Sachsens. Anfangs wurde er dort in der Produktion eingesetzt und ölte Maschinenteile, später ergab sich die Möglichkeit dem Fokus der Aufseher ein wenig zu entkommen und in das Ersatzteillager zu wechseln. Da er verdächtigt wurde, Anführer einer Gruppe junger Aufständischer zu sein, steckte man ihn in ein Gestapo-Gefängnis in Leipzig. Tagsüber wurde er zu Arbeitseinsätzen auf Bauernhöfe gebracht, abends wieder zurück ins Gefängnis. So vergingen ungefähr zwei Monate, ohne dass Andrei erfuhr warum er im Gefängnis gelandet war und wie es mit ihm weitergehen würde. Im Mai 1944 schließlich wurde er in das KZ Buchenwald deportiert. Heute lebt Andrei Iwanowitsch in Minsk, Belarus.

Das Filmteam begleitete Andrei Iwanowitsch über ein Jahr mit der Kamera, erntete mit ihm Honig auf seiner Datscha, saß mit seiner Nachbarin bei Wodka und Wurststullen beisammen, fuhr gemeinsam mit ihm und seinem besten Freund Albert Albertowitsch zum 70. Jahrestag der Befreiung Buchenwalds nach Weimar und filmte Andrei in unzähligen Alltagssituationen.

Der Film zeigt einen Menschen, der nicht mit seinem Schicksal hadert, jedem Tag und jedem Menschen mit Neugier begegnet, leidgeprüft, aber nicht verbittert.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig statt. Der Eintritt ist frei.

25.04.2026, 20:00 Uhr “Berlin: Dorf im Stadtpelz.” Ein Chansonabend mit lola.gelb über die Hauptstadt der Ambivalenzen.

Zu Besuch bei den Ikonen des Chansons im Berlin des letzten Jahrhunderts:

Treffen Sie auf Marlene Dietrich („Allein in einer großen Stadt“) und Hildegard Knef („Das ist Berlin“), machen Sie einen Abstecher ins „Cabaret“ und erleben Sie einen bekannten und unbekannten Friedrich Hollaender und witzig-satirische Anekdoten von Pigor & Eichhorn! Berlin ist immer für eine Überraschung gut!

Das Duo lola.gelb entführt Sie in die vielfältige und widersprüchliche Atmosphäre der pulsierenden Metropole Berlin, die von glamourösen Nächten bis zu den grauen Mauern einer besonderen Vergangenheit reicht. Berlin - wo Ambivalenz eine Kunstform wird. Berlin - eine Stadt, die Gegensätze vereint, wie keine andere.

Als die Sängerin Anika Paulick und die Pianistin Michelle Bernard bei einer Opernproduktion aufeinandertreffen, entdecken sie ihre gemeinsame Liebe zum Chanson. Die beiden klassisch ausgebildeten Musikerinnen haben in der Musikstadt Leipzig studiert und sind abseits von lola.gelb ebenso in der Opern- und Konzertwelt zuhause.

Kinoprogramm

  • 25.03.2026, 15:00 Uhr Mit Liebe und Chansons [KaffeeKino]
  • 26.03.2026, 20:00 Uhr Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
  • 27.03.2026, 10:00 Uhr Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke [KinderwagenKino]
  • 29.03.2026, 15:30 Uhr Der letzte Walsänger
  • 02.04.2026, 20:00 Uhr Die Ältern
  • 09.04.2026, 20:00 Uhr Springsteen: Deliver me from Nowhere
  • 12.04.2026, 15:30 Uhr G. O.A. T. – Bock auf große Sprünge
  • 16.04.2026, 20:00 Uhr Das Beste liegt noch vor uns
  • 19.04.2026, 15:30 Uhr Hoppers
  • 21.04.2026, 18:00 Uhr Ja, Andrei Iwanowitsch [Mit Filmgespräch]
  • 23.04.2020, 20:00 Uhr Monsieur Robert kennt kein Pardon

Regelmäßige Angebote

  • Zwenkauer Bürger:innen-Singen, montags, 17:00 Uhr
  • Strick-Café, dienstags, 17:00 Uhr (14-tägig in den geraden Kalenderwochen)
  • Spieletreff (für alle zw. 10-18 Jahren), mittwochs, 17:30 Uhr (jeder 1. Mittwoch im Monat)

Kartenreservierung für alle Veranstaltungen des KulturKinos: karten@kulturkino-zwenkau.de

Kartentelefon (Anrufbeantworter): 034203 551788

Weitere Informationen zu Programm und Projekten: www.kulturkino-zwenkau.de