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Zörbiger Bote – Mitteilungsblatt der Stadt Zörbig mit den Ortsteilen
Ausgabe 10/2026
Aus den Ortschaften
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Seniorentreff Salzfurtkapelle/Wadendorf September 2026

Am 22.September traf sich unsere Seniorengruppe im Vereinshaus in Salzfurtkapelle. Entsprechend unseres Motto´s des Monats und der Einladung zum „Kleinen Oktoberfest“, hatten sich verschiedene Teilnehmer auch fesch und im bayrischen Stil eingekleidet. Der Seniorenbeauftragte, Herr Klaus Pahl, gab zu Beginn auch einige aktuelle Fakten zu dem größten Volksfest der Welt zum Besten. Eröffnet wurde das Oktoberfest auf der Theresienwiese ja bereits am 19. September und läuft noch bis zum 4. Oktober. Bemerkenswert ist auch, dass ein Liter Tafelwasser in manchen Zelten teurer als ein Maß Bier verkauft wird. Wer den klassischen Wiesn-Abend mit zwei Maß Bier und einem halben Hendl plant, sollte zwischen 47 und 55 Euro pro Person einkalkulieren – Trinkgelder und Fahrgeschäfte nicht eingerechnet. Da sind wir doch bei unserem „Kleinem Oktoberfest“ doch wesentlich moderater dabei. Dennoch wurde in unserer Runde nicht auf ein zünftiges Oktoberfest- und Weißbier verzichtet.

Nach diesen ersten einstimmenden Ausführungen wurde aber erst einmal das reichlich gedeckte Kuchenbuffet eröffnet. Die Auswahl war Dank unserer fleißigen Bäckersfrauen wieder üppig und abwechslungsreich. Danach wurde bei lockeren Gesprächen und lustiger Stimmungsmusik der Nachmittag verbracht. Als kleine zusätzliche Stimmungsaufheller wurden der originale Blutwurzel-Likör und ein leckerer Obstler gereicht. Mit Spannung wurde schon die Lösung der heutigen Rätselfrage erwartet: Was gibt es denn heut als Abendsnack? Zur Auflösung machte Herr Pahl dann ein paar Ausführungen zur traditionellen Weißwurst. Der Legende nach hat der Moser Sepp, ein Metzger und Wirt aus München schon 1857 diese Idee aus der Not heraus geboren. In der „Original Münchner Weißwurst“ muss mindestens 51 % Kalbsfleisch enthalten sein, ansonsten ist es nicht das Original. Nun musste noch geklärt werden, wie die Weißwurst essen – mit oder ohne „zuzeln“. Nach unabhängigen Recherchen machen dies aber nur noch ganz wenige Ur-Bayern. Somit war die Entscheidung für Messer und Gabel gefallen. Serviert mit frischem Laugengebäck und süßem bayrischen Senf, waren die 50 Weißwürste im nu verspeist. Da in der heutigen Zeit die Würste bereits vorgebrüht und nicht mehr roh verkauft werden, mussten wir uns auch nicht mehr wie früher an die Regel des Weißwurstessens bis zum Mittag halten. So klang der Abend gemütlich und stimmungsvoll aus.

Erwartungsvoll wird schon auf unser nächstes Treffen, am 27. Oktober geblickt und wie immer heißt es „schön neugierig bleiben“.

Klaus Pahl
SB Salzf./Wadend.