Was heute als liebevoll gestalteter Ort der Ruhe und Erinnerung in Göttnitz sichtbar ist, begann einst als einfache Idee: einen würdevollen Platz zu schaffen, der Gemeinschaft und Gedenken miteinander verbindet. Aus ersten Gesprächen und Überlegungen entwickelte sich Schritt für Schritt ein Projekt, das viele Menschen zusammengeführt hat.
Von der ersten Planung bis zur Fertigstellung war es ein Weg, der von großem Engagement und tatkräftiger Unterstützung geprägt war. Zahlreiche Bürger aus Göttnitz und den umliegenden Ortschaften brachten ihre Ideen ein, halfen bei der Umsetzung und unterstützten das Vorhaben auf vielfältige Weise. Ob beim Ausheben der Fläche, beim Setzen der Fundamente oder bei den Pflasterarbeiten – überall war der starke Zusammenhalt spürbar.
Ein besonderer Dank gilt dem evangelischen Kirchengemeindeverband, der Stadt Zörbig sowie dem Ortschaftsrat Göttnitz für ihre Unterstützung und Begleitung des Projektes. Ebenso möchten wir der Jarschke Elektroanlagenbau GmbH herzlich danken, die mit Gerätschaften und persönlichem Einsatz maßgeblich zur Umsetzung beigetragen haben.
Darüber hinaus gilt der Dank allen engagierten Helfern, die mit körperlichem Einsatz, Sachspenden oder finanzieller Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben.
Am Sonntag, dem 3. Mai 2026, wurde die neue Urnengemeinschaftsanlage im Anschluss an einen Gottesdienst feierlich eingeweiht. In einem würdevollen Rahmen versammelten sich zahlreiche Bürger, um diesen besonderen Moment gemeinsam zu erleben. Mit der Weihe wurde die Anlage offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
Die neu entstandene Anlage steht sinnbildlich für das, was durch gemeinsames Handeln entstehen kann: ein Ort der Würde, der Besinnung und der Begegnung. Sie lädt nicht nur Angehörige ein, sondern auch alle Interessierten, diesen besonderen Platz zu besuchen, innezuhalten und sich selbst ein Bild von dem gelungenen Ergebnis zu machen.
In Göttnitz ist damit etwas gewachsen, das weit über eine bauliche Anlage hinausgeht – ein sichtbares Zeichen lebendiger Gemeinschaft.