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Zörbiger Bote – Mitteilungsblatt der Stadt Zörbig mit den Ortsteilen
Ausgabe 9/2026
Interessantes und Berichtenswertes
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Evangelische Gemeinschaftsschule Bitterfeld-Wolfen erhält staatliche Anerkennung

Eingang zur Evangelischen Gemeinschaftsschule Bitterfeld-Wolfen am Tag der offenen Tür im April 2026

Zum neuen Schuljahr 2026/2027 und drei Jahre nach ihrer Gründung ist die Evangelische Gemeinschaftsschule Bitterfeld-Wolfen nun eine staatlich anerkannte Ersatzschule und kann ihren Aufwuchs in den nächsten Jahren weiter fortsetzen. „Die staatliche Anerkennung ist für unsere Schulgemeinschaft ein besonderer Grund zur Freude. Sie bestätigt die hohe Qualität unserer pädagogischen Arbeit und das Engagement aller, die unsere Schule mit Leben füllen“, äußert sich Schulleiter Sascha Werner-Heller direkt nach Erhalt der guten Nachricht. Und ergänzt:

„Wir fühlen uns bestärkt, den begonnenen Weg konsequent weiterzugehen und unseren Schülerinnen und Schülern einen Ort zu bieten, an dem sie ihre Begabungen entfalten, Orientierung finden und zu selbstbewussten, verantwortungsvollen Persönlichkeiten heranwachsen können.“

Das war auch die Zielsetzung beim Start der Schule im Jahr 2023 – mit damals einer fünften Klasse und 16 Kindern und noch am Standort Windmühlenstraße 4 in Wolfen. Wenn nun nach den Sommerferien am 17. August 2026 der Unterricht wieder beginnt, wird die Ev. Gemeinschaftsschule erstmals eine achte Klasse haben und gleich zwei neue fünfte Klassen aufnehmen. Damit lernen dann 111 Kinder und Jugendliche an der Schule, die ihren Standort inzwischen in der Damaschkestraße 4 in Wolfen hat. Für die nächsten Jahre ist ein kontinuierlicher Aufwuchs bis zur kompletten Zweizügigkeit mit dann zwölf Klassen und bis zu 300 Schülerinnen und Schülern geplant.

„Wir freuen uns sehr, dass die Evangelische Gemeinschaftsschule durch die staatliche Anerkennung nun die Sicherheit hat, die sie für ihre Weiterentwicklung braucht! Mit der Evangelischen Gemeinschaftsschule machen wir bewusst ein Angebot, das die fachliche Förderung, die

Praxisorientierung und die frühe Heranführung an mögliche Berufe mit der Vermittlung eines hohen Verantwortungsgefühls für sich, für andere und für die Gesellschaft verknüpft. Die Absolventinnen und Absolventen sollen mit Neugierde, Selbstvertrauen, dem Blick für andere und einem festen

Wertegerüst aus dem Schultor treten“, weist Michael Bartsch, Theologischer Vorstand des Diakonievereins und Schulträgers, auf die sich nun eröffnenden Perspektiven hin. Dem schließt sich auch Patricia Metz, Kaufmännische Vorständin des Diakonievereins, an:

„Die Anerkennung der evangelischen Gemeinschaftsschule ist für uns eine Anerkennung im doppelten Wortsinn. Seit nunmehr schon zwölf Jahren betreiben wir die Evangelische Grundschule Bitterfeld-Wolfen und seit drei Jahren die Gemeinschaftsschule. Es ist eine große und wunderbare Aufgabe, Teil dieses Bildungssystems zu sein und jungen Menschen ein gutes Fundament und Mindset an die Hand zu geben, damit sie später einen guten Job machen können.“

Neben den beiden evangelischen Schulen samt angeschlossenem Schulhort befindet sich auch die Evangelische Kindertagesstätte im Christophorushaus in Wolfen in Trägerschaft des Diakonievereins.

Alle Einrichtungen arbeiten eng zusammen.

Abbildung und Text: Diakonieverein e.V. Bitterfeld-Wolfen-Gräfenhainichen