Blumen erzählen Geschichten, noch bevor ein Wort gesprochen wird. Sie empfangen, trösten, feiern und verbinden Menschen miteinander. Im Blumenhaus Altentreptow ist das jeden Tag spürbar: Schon beim Eintreten liegt der Duft frischer Blumen in der Luft, Farben füllen den Raum, freundliche Mitarbeiterinnen begrüßen die Kundschaft. Dieser Ort ist seit 1938 Teil unserer kleinen Stadt. Gewachsen aus einer einstigen Gärtnerei hin zu einem festen Anlaufpunkt für viele. Mitten in diesem Blütenmeer steht Björn Nakosky, ruhig, zugewandt und mit einem Lächeln auf den Lippen.
Seit 2006 führt er das Blumenhaus Altentreptow. Dass er einmal hier landen würde, war kein lang gehegter Plan, sondern ein Zufall. Als der damalige Inhaber einen Nachfolger suchte, stellte ein gemeinsamer Steuerberater den Kontakt her. Was sich zunächst unscheinbar ergab, wurde schnell zu einer Aufgabe, die Herr Nakosky mit Überzeugung ausfüllt. Er fühlt sich wohl an diesem Ort, schätzt die Menschen, das Miteinander und die Offenheit, die ihm hier täglich begegnet.
Geboren in Neubrandenburg, wuchs Björn Nakosky in der Gärtnerei seines Vaters in Burg Stargard auf. Trotzdem schlug er zunächst einen anderen Weg ein: Er lernte den Beruf eines Betriebs-, Meß-, Steuer- und Regeltechnikers und träumte davon, zur See zu fahren. Die Technik ist bis heute ein Teil von ihm geblieben. Im Blumenhaus zeigt sich das vor allem hinter den Kulissen. Herr Nakosky hält die Strukturen zusammen, organisiert Abläufe und kümmert sich um das Technische und Kaufmännische, wie den 24/7-Blumenautomaten, während er die kreative Arbeit mit den Blumen ganz bewusst seinen 3 Mitarbeiterinnen anvertraut.
Björn Nakosky ist Vater von zwei Töchtern und lebt am Rand von Neubrandenburg. Doch in unserer Stadt ist er seit Jahrzehnten zuhause. Bereits seit 1990 ist er ein bekanntes Gesicht. Viele erinnern sich an ihn von den Markttagen dienstags und donnerstags, wo er stets ein offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger hatte. Diese Zugewandtheit hat sich nie geändert. Er nimmt sich Zeit und begegnet jedem Anliegen mit Freundlichkeit. Seit der Übernahme des Blumenhauses ist er montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 12 Uhr vor Ort, an einem festen Platz in der Schulstraße 15, mit immer offener Tür.
Wenn Herr Nakosky einmal nicht von Blumen umgeben ist, findet man ihn meist auf oder am Wasser. Segeln ist eine seiner großen Leidenschaften, ebenso Stand-up-Paddeln oder Fahrradfahren. Die Tollense hat er paddelnd bislang noch nicht erkundet – ein Vorhaben, das bisher am Rücktransport scheiterte und ihn selbst schmunzeln lässt.
Unsere Stadt beschreibt er als eine rustikale Sonnenblume: fröhlich und freundlich, ländlich, ein wenig rau, aber mit viel Charme. Besonders bekannt ist er für seine Ecuadorrosen: Fairtrade-zertifiziert, mit außergewöhnlich großen Blüten und einer beeindruckenden Frische. Nur 36 Stunden liegen zwischen der Ernte in Ecuador und dem Verkauf im Blumenhaus Altentreptow. Auch hier zeigt sich sein Gespür für Qualität und Abläufe. Viele Menschen in unserer Stadt überraschte er schon mit schönen Sträußen von lieben Verwandten und Freunden aus der Ferne über den angebotenen FLEUROP-Lieferservice. Seine Technikaffinität führte in der Corona-Zeit außerdem zur Einführung eines 24/7-Blumenautomaten vor dem Eingang. Jederzeit zugänglich, ganz im Sinne der Menschen.
Herr Nakosky ist kein lauter Mittelpunkt, sondern eine konstante Präsenz. Wie eine verlässliche Pflanze, die Jahr für Jahr wieder blüht, gehört er zum Stadtbild dazu. Und genau das macht ihn zu einem Gesicht unserer Stadt.
Zur Person: Björn Nakosky, 53 Jahre, 2 Kinder
Zuhause in: südlich von Neubrandenburg
Mein Herz schlägt für Altentreptow, weil…
…die Menschen hier freundlich, herzlich und dankbar miteinander umgehen.
Engagement lohnt sich, weil…
… man dadurch etwas bewirken kann und am Ende zufrieden nach Hause geht.
3 Dinge, die man in Altentreptow gesehen haben muss:
1. Blumenhaus Altentreptow
2. Unsere Tollense
3. Der Große Stein
Eine Baustelle, um die man sich kümmern muss:
Momentan gibt es keine.
Meine Bitte an die Menschen der Stadt:
Bewahrt eure Herzlichkeit und Offenheit.