Am 07. April 2026 war der Minister für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern, Christian Pegel, im Amtsbereich zu Besuch. Anlass seiner Reise war die Übergabe der Inaussichtstellung für neue Feuerwehrgerätehäuser. Es handelt sich dabei um den ersten Bescheid im Rahmen einer Sonderbedarfszuweisung des Landes. Insgesamt wurden landesweit 58 Musterfeuerwehrgerätehäuser in Aussicht gestellt, vier davon in unserem Amtsbereich.
Das Förderverfahren ist zweistufig aufgebaut. In einem nächsten Schritt sind nun die Gemeinden gefordert, bis zum 31. August 2026 alle erforderlichen Unterlagen einzureichen. Dazu zählen unter anderem die Klärung von Eigentumsfragen, baurechtliche Voraussetzungen sowie die Sicherstellung des gemeindlichen Eigenanteils. Ziel ist es, eines der vorgesehenen Mustergerätehäuser zu erhalten. Diese werden mit bis zu 900.000 Euro bezuschusst und bieten eine moderne und funktionale Ausstattung. Vorgesehen sind unter anderem ein Aufenthaltsraum, getrennte Bereiche für das Ablegen der Privatkleidung und das Anlegen der Einsatzkleidung, Fahrzeugstellplätze sowie sanitäre Anlagen. Die Gebäude sind in drei Varianten verfügbar, sodass die Gemeinden je nach Grundstück und Bedarf eine passende Lösung auswählen können.
Begleitet wurde der Minister an diesem Tag vom Landtagsabgeordneten Thomas Krüger sowie vom amtierenden Kreiswehrführer Jörg Schmidtke. Während seines Besuches dankte der Minister den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren ausdrücklich für ihren ehrenamtlichen Einsatz und hob die Bedeutung des Ehrenamtes für die Gesellschaft hervor.
Erste Station war die Freiwillige Feuerwehr Wildberg. Dort wurde der Minister von Bürgermeisterin Frau Papke, Wehrführer Uwe Pade sowie zahlreichen Kameraden und Mitgliedern der Jugendfeuerwehr empfangen. Frau Papke bedankte sich in diesem Zusammenhang bei dem Landwirt Stefan Barkmeyer, der ein Grundstück für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses zur Verfügung stellen möchte.
Anschließend führte der Besuch zur Freiwilligen Feuerwehr Reinberg. Bürgermeisterin Frau Dorn, Wehrführer Herr Dokter und die Kameraden begrüßten den Minister vor Ort. In Reinberg engagieren sich derzeit mehr als 23 aktive Mitglieder. Eine eigene Jugendabteilung besteht dort bislang nicht. Die Feuerwehr ist aktuell in einem kleinen Gebäude untergebracht und sieht dem geplanten Neubau mit großer Zuversicht entgegen. Ein geeignetes Grundstück ist bereits in Aussicht. Das bisherige Gebäude soll künftig durch die Gemeindearbeiter genutzt werden.
In Letzin wurde der Minister von Bürgermeisterin Frau Delies, Wehrführer Herrn Wascher, Amtswehrführer Gersemann sowie den aktiven Kameradinnen und Kameraden und ortsansässigen Bürgerinnen und Bürgern empfangen. Insgesamt 21 Mitglieder sind dort im Einsatz. Auch hier wurde die Inaussichtstellung mit großer Dankbarkeit aufgenommen.
Den Abschluss bildete ein Besuch in Gültz, den der Minister im Feuerwehrfahrzeug erreichte. Bürgermeister Herr Roll sowie die Kameradinnen und Kameraden begrüßten ihn herzlich. In Gültz engagieren sich 17 aktive Mitglieder sowie 14 Jugendliche in der Feuerwehr, was die erfolgreiche Nachwuchsarbeit vor Ort unterstreicht.
Der Besuch war an allen Stationen von einer positiven und offenen Atmosphäre geprägt. Der Minister nahm sich Zeit für Gespräche und den Austausch mit den Einsatzkräften vor Ort. Die Inaussichtstellung der vier Musterfeuerwehrgerätehäuser wird im gesamten Amtsbereich als wichtiger Schritt für die Zukunft der Feuerwehren und zur weiteren Stärkung des Ehrenamtes wahrgenommen.
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