Freitag, 13. Februar 2026 - 19.30 Uhr – Barther Boddenbühne
Freitag, 13. Februar 2026 - 19.30 Uhr – Barther Boddenbühne
Samstag, 28. Februar 2026 - 19.30 Uhr – das gelbe Theater „Die Blechbüchse“, Zinnowitz
Die Blechtrommel
Noch im Mutterleib erkennt Oskar Matzerath die Welt als universales Desaster, in die er gar nicht erst hineingeboren werden möchte. Einzig die von seiner Mutter zum dritten Geburtstag versprochene Blechtrommel eröffnet ihm eine akzeptable Überlebensperspektive: ein Leben als Künstler. So beschließt Oskar mit drei Jahren, nicht mehr zu wachsen, sondern zu beobachten und zu trommeln. Aus der Froschperspektive schildert er das Aufziehen des Faschismus, verknüpft Privatgeschichte mit Zeitgeschichte.
Wir danken dem Anklamer Knabenchor unter der Leitung von Mike Hartmann, sowie Leopold Peter und Michael Rappold für die freundliche Unterstützung.
Mittwoch, 11. Februar 2026 - 19.30 Uhr – das gelbe Theater „Die Blechbüchse“, Zinnowitz
Donnerstag, 19. Februar 2026 - 15.00 Uhr – Theater Anklam, Anklam
Freitag, 27. Februar 2026 - 19.30 Uhr – Barther Boddenbühne
Es war die Lerche
Romeo und Julia leben – und streiten.
Was, wenn die tragischste Liebesgeschichte aller Zeiten gar kein tragisches Ende gehabt hätte?
Das berühmteste Paar der Weltliteratur findet sich nicht tot in Verona, sondern lebendig in einem bürgerlichen Alltag, Jahrzehnte nach ihrem vermeintlich tragischen Ende wieder. Romeo ist ein müder Beamter, Julia eine frustrierte Ehefrau, und Tochter Lucretia bringt frischen Wind – und reichlich Chaos – in die verstaubte Ehe. Doch dann taucht auch noch William Shakespeare höchstpersönlich auf, um sich über den eigenwilligen Fortgang seines Stücks zu beschweren…
Ein spritziger Schlagabtausch über Liebe, Alltag und Ehewahnsinn.
Freitag, 13. Februar 2026 - 10.15 Uhr – das gelbe Theater „Die Blechbüchse“, Zinnowitz
Des Kaisers neue Kleider
Fast uneigennützig wirft sich der Kaiser in immer neue Gewänder, um seinem Volk etwas Schönes präsentieren zu können. Aber Prinzessin Sophie findet, dass man das Geld wesentlich besser investieren könnte, zum Beispiel in Bildung. So heckt sie mithilfe des Praktikanten Jacob einen Plan aus, um ihren Vater auf den richtigen Pfad zu führen und ganz nebenbei die Loyalität seines Ministers auf die Probe zu stellen.
Mittwoch, 25. Februar 2026 - 19.30 Uhr – das gelbe Theater „die Blechbüchse“, Zinnowitz
Gott
Frau Gärtner hat nur noch den einen Wunsch: Sie will sterben! Ihr geliebter Ehemann ist vor Jahren an Krebs gestorben und ohnehin macht das Leben keinen Sinn mehr für sie.
Ein Medikament, welches es ihr erlaubt, selbstbestimmt in den Tod zu gehen, wird verwehrt.
Jetzt soll vor dem Ethikrat grundsätzlich über ihren Fall entschieden werden. Juristische, medizinische und theologische Sachverständige streiten leidenschaftlich über die Frage: Hat der Mensch ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben? Dürfen Ärzt*innen beim Suizid helfen? Und wem gehört eigentlich unser Leben? Uns? Dem Staat? Gott? Wie wollen wir leben? Und wie wollen wir sterben? Der Wunsch, in vertrauter Umgebung schmerzfrei aus der Welt zu scheiden – wir alle kennen ihn. Doch wie oft geht er in Erfüllung? Was dürfen wir hoffen?
Wir wollen in Würde sterben. Aber Krankheiten, Unfälle, Kriege, Hunger, Verzweiflung – biologische oder äußere Anlässe können uns die Würde, die wir für die letzten Stunden erhoffen, nehmen. Was aber wäre, wenn wir selbst über das Ende unseres Lebens entscheiden könnten?
Bezahlt wird nicht
Endlose Preiserhöhungen bringen die Freundinnen Anna und Fiona mit vielen anderen Frauen dazu, sämtliche Supermärkte zu plündern und ihre Einkäufe anschließend nach Hause zu tragen, denn: “Bezahlt wird nicht!” Zu Hause haben die beiden Probleme, ihr Diebesgut zu verstecken – denn nicht nur fürchten sie die Hausdurchsuchungen der Polizei, sondern vielmehr Annas ahnungslosen und gesetzestreuen Ehemann George. So entsteht ein fulminantes Verwirrspiel voller absurder Ideen von erfundenen Schwangerschaften oder angeblich verstorbenen Polizisten …
Eine hochkomische sozialkritische Farce über explodierende Inflationsraten, Wirtschaftskrisen und Politikerlügen und das Aufbegehren eines jeden Einzelnen.