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Anklam StadtZeitung
Ausgabe 3/2026
Kultur
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Osterfeuer in der Hansestadt: Tradition pflegen und Sicherheit bewahren

Ein Brauchtumsfeuer dient der Geselligkeit und ist ausdrücklich kein Entsorgungsplatz für Abfälle.

Daher darf ausschließlich naturbelassenes, trockenes und unbehandeltes Holz verwendet werden.

Das Verbrennen von behandeltem Holz wie Laminat oder Sperrholz sowie von Gartenabfällen, Kunststoffen oder gar Müll ist streng untersagt.

Für die Sicherheit vor Ort ist entscheidend, dass stets ein ausreichender Mindestabstand zu umliegenden Gebäuden, Zäunen und Bäumen eingehalten wird. Zudem müssen während der gesamten Dauer geeignete Löschmittel wie Wasserbehälter, Feuerlöscher oder Feuerpatschen griffbereit zur Verfügung stehen. Eine ständige Aufsicht, bis das Feuer vollständig erloschen ist, muss jederzeit gewährleistet sein. Sollten die Wetterbedingungen durch starken Wind oder extreme Trockenheit ein Risiko darstellen, muss im Sinne der allgemeinen Sicherheit auf das Entzünden verzichtet werden, um gefährlichen Funkenflug zu vermeiden.

Ein besonderes Augenmerk gilt auch dem Schutz unserer Tierwelt. Da aufgeschichtete Holzhaufen beliebte Rückzugsorte für Igel, Vögel und andere Kleintiere sind, sollte das Brennmaterial idealerweise erst am Tag des Entzündens aufgeschichtet oder kurz vorher noch einmal vorsichtig umgeschichtet werden. Abschließend erinnert das Ordnungsamt daran, dass jedes Brauchtumsfeuer rechtzeitig bei der Hansestadt Anklam in der Burgstraße 15, Zimmer 10, angezeigt werden muss.