Von der Elterninitiative zur festen Größe in der Anklamer Bildungslandschaft – Stadt unterstützt neues Spielgeräteprojekt
Mit einem Campusfest feierte die Evangelische Schule Peeneburg am 1. Juli ihr 20-jähriges Bestehen. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Vertreter*innen des Schulträgers, Wegbegleiter sowie Gäste nutzten die Gelegenheit, gemeinsam auf zwei Jahrzehnte Schulgeschichte und Entwicklung zurückzublicken.
In ihrem Grußwort würdigte die stellvertretende Bürgermeisterin Beatrix Wittmann-Stifft den Weg der Einrichtung. Die Geschichte der Schule begann bereits im Jahr 2005 mit der Gründung eines Fördervereins auf Initiative engagierter Eltern. Aus dem Wunsch heraus, einen besonderen Bildungsort für Kinder in der Stadt zu schaffen, wurde 2006 die Evangelische Schule Peeneburg gegründet. Mit acht Kindern und drei Lehrkräften startete damals der Schulbetrieb.
Die Schule entwickelte sich in den folgenden Jahren kontinuierlich weiter. Ein wichtiger Schritt erfolgte 2009 mit dem Umzug aus dem Haus der Bildung in das heutige Gebäude in der Wollweberstraße. Seit 2010 begleitet die Evangelische Schulstiftung in der Nordkirche als Träger die weitere Entwicklung der Einrichtung. Heute lernen rund 130 Schülerinnen und Schüler an der Schule.
Besonders hervorgehoben wurde die Weiterentwicklung zu einem gemeinsamen Bildungscampus. Mit der Eröffnung der Kindertagesstätte im Jahr 2023 wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. Dadurch entstand ein Ort, an dem Kinder von der Krippe über den Hort bis zum Übergang in die weiterführende Schule begleitet werden.
Das pädagogische Konzept setzt auf individuelles Lernen, Gemeinschaft und gegenseitige Wertschätzung sowie auf die Förderung der Stärken jedes einzelnen Kindes. Ziel sei es, Kinder nicht nur fachlich zu fördern, sondern sie auch in ihrer Persönlichkeit zu stärken und auf ihrem Weg ins Leben zu begleiten.
Gleichzeitig erinnerte Wittmann-Stifft daran, dass die Entwicklung nicht ohne Herausforderungen verlaufen sei. Viele Hürden hätten nur durch gemeinsames Engagement, Ausdauer und gute Zusammenarbeit bewältigt werden können. Sie dankte allen Beteiligten sowie den zahlreichen Partnern und Projekten, die die Arbeit der Schule unterstützen.
Als Zeichen der Anerkennung überreichte die Stadt zum Jubiläum zudem ein Geldgeschenk in Höhe von 100 Euro für ein neues Spielgeräteprojekt. Im Anschluss wartete auf die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Angeboten und Aktionen.