wenn Sie diese Zeilen lesen, ist das Feuerwerk, das den Barther Himmel zum Jahreswechsel erleuchtet hat, längst verklungen. Die letzten Raketen sind verglüht, der Sekt ist getrunken, und der Alltag hat uns wieder eingeholt. So ist es oft: Momente der Freude ziehen vorbei – und schon steht das Nächste vor der Tür.
Wir alle kennen das. Aus dem eigenen Leben, aus der Familie, aus dem Beruf. Und glauben Sie mir: Auch im politischen Alltag ist es nicht anders. Entscheidungen, Hoffnungen, Diskussionen – manches trägt, anderes fordert uns heraus. Die Zeit ist schnell, manchmal zu schnell. Und was gestern noch Zuversicht gab, kann morgen schon Zweifel wecken.
Gerade deshalb wünschen wir uns Verlässlichkeit, Menschen, auf die man zählen kann. Doch gleichzeitig verlangt unsere Zeit von uns, mit Veränderungen umzugehen, mit Unsicherheiten, mit Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt. Was bringt das Jahr 2026? Was kommt auf uns zu – hier in Barth, ganz konkret?
Eine Kristallkugel bekommt man als Bürgermeister leider nicht ausgehändigt. Aber eines habe ich in den vergangenen Jahren gelernt – und das meine ich aus tiefster Überzeugung:
Die wichtigsten Antworten liegen nicht in Aktenordnern oder Sitzungsräumen. Sie liegen bei Ihnen. Bei den Menschen dieser Stadt.
Denn egal, was morgen oder übermorgen geschieht – ich weiß, dass Sie da sein werden:
Sie alle sind es, die Barth zu dem machen, was diese Stadt ist: lebens- und liebenswert. Nicht perfekt. Aber echt. Und getragen von einem starken Miteinander.
Darum gilt für mich – heute mehr denn je:
Nur zusammen sind wir nicht allein.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen – und uns allen – Gesundheit, Zuversicht und Kraft. Möge das Jahr 2026 uns viele gute Gespräche, gemeinsame Erlebnisse und Momente schenken, die zeigen: Barth hält zusammen.
Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen.