Barth. Am Freitag den 07.11. fand ab 10:00 Uhr im Reifehaus Barth ein besonderer Tag der offenen Tür statt. Eingeladen waren die Unterstützerinnen und Unterstützer, die den Kauf des neuen Fahrzeugs ermöglicht haben, sowie Barths Bürgermeister Friedrich Carl Hellwig. Gemeinsam wurde das neue Auto feierlich präsentiert, das künftig das Leben und Arbeiten in der Wohngruppe erheblich erleichtern wird.
Das Fahrzeug konnte dank der finanziellen Beteiligung mehrerer regionaler Unternehmen über die Plattform Caritiva angeschafft werden. Ihre Logos zieren nun die Fahrzeugoberfläche und machen es zu einem echten Hingucker im Straßenbild von Barth. Einrichtungsleiter Daniel Manzke blickt zufrieden auf den Tag zurück: „Es war ein sehr schöner Austausch in angenehmer Atmosphäre. Besonders gefreut hat mich, wie viel Interesse an unserer Arbeit besteht und wie wertschätzend die Rückmeldungen unserer Unterstützer waren.“ Die Gäste nutzen die Gelegenheit, sich über die Aufgaben und den Alltag des Reifehauses zu informieren. Dabei entstand ein offener Dialog über die Bedeutung sozialer Arbeit und die Herausforderungen, die mit ihr verbunden sind.
Das neue Fahrzeug wird künftig für Arzttermine, Einkäufe, Freizeitaktivitäten, Ausflüge und Ferienfahrten eingesetzt. Es sorgt damit für mehr Flexibilität, Komfort und Unabhängigkeit im Alltag der Wohngruppe. „Schon in den ersten Tagen hat sich gezeigt, wie sehr uns das Auto entlastet. Wir können Ausflüge und Termine spontaner planen und sind insgesamt mobiler“, erklärt Manzke.
Auch die Stadt Barth unterstützt die Einrichtung, indem sie eine kostenlose Parkkarte zur Verfügung stellt. Sie spart täglich Zeit, erleichtert die Organisation und gibt Sicherheit, jederzeit einen Stellplatz in der Nähe zu haben. Das Reifehaus plant auch künftig, die Lebensbedingungen der Kinder und Jugendlichen weiter zu verbessern. Neben laufenden Modernisierungen von Zimmern und Gemeinschaftsräumen steht für 2026 die Anschaffung einer neuen Küche auf der Wunschliste.
Diese Aktion zeigt, wie viel erreicht werden kann, wenn regionale Unternehmen, Stadt und soziale Einrichtungen zusammenarbeiten.