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Barther Boddenblick
Ausgabe 4/2026
Nichtamtlicher Teil
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Achtung Bauarbeiten!

Liebe Bartherinnen und Barther,

wer in diesen Tagen unser Rathaus betritt, merkt schnell: Hier wird nicht nur verwaltet – hier wird auch ordentlich gewerkelt. Und ja, ich gebe zu: Ein Rathaus im Umbau ist ungefähr so angenehm wie Zahnschmerzen am Wochenende. Es bohrt und schleift hier und da – aber am Ende wird es besser. Versprochen.

Die Frage „Muss das denn sein?" höre ich natürlich auch. Und die ehrliche Antwort lautet: Ja, es muss. Denn unser Rathaus ist kein Museum – sondern ein Ort, an dem täglich viele Menschen ein- und ausgehen. Und genau für diese Menschen wollen wir es moderner, barrierefreier und schlicht angenehmer machen.

Besonders im Einwohnermeldeamt, wo bekanntermaßen auch gewartet werden muss, schaffen wir künftig bessere Abläufe und einen Wartebereich, der diesen Namen auch verdient. Moderne Technik hält Einzug – nicht, um zu beeindrucken, sondern um Ihnen Zeit zu sparen.

Und keine Sorge: Das Rathaus bleibt geöffnet. Verwaltung funktioniert also weiterhin – auch zwischen Werkzeug, Kabeln und der einen oder anderen improvisierten Lösung. Ich finde: Das hat fast schon etwas von Improvisationstheater – nur ohne Applaus, dafür mit Bauplan.

Ein Punkt, der mir besonders wichtig ist: Wir investieren hier nicht leichtfertig. Rund 90 % der Kosten werden durch Fördermittel des Landes Mecklenburg-Vorpommern getragen. Das ist eine große Chance für unsere Stadt, die wir nutzen. Denn solche Mittel gibt es nicht jeden Tag – und wenn sie da sind, sollten wir sie klug einsetzen.

Bis Mitte Mai sollen die Arbeiten im Inneren abgeschlossen sein, draußen wird es noch ein wenig länger dauern. Dann erwarten Sie nicht nur neue Sanitäranlagen, sondern auch eine barrierefreie Zuwegung, bessere Beleuchtung und die notwendigen Behindertenparkplätze – also ein Rathaus, das wirklich für alle zugänglich ist.

Mein besonderer Dank gilt schon jetzt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rathaus, die den Betrieb unter diesen Bedingungen aufrechterhalten – und Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, für Ihre Geduld. Denn eines ist klar: So ein Umbau gelingt nur gemeinsam.

Und wenn am Ende alles fertig ist, dann lade ich Sie ein, sich selbst ein Bild zu machen. Bestimmt sagen Sie dann: „Hat sich gelohnt."

Herzlich

Ihr

Friedrich-Carl Hellwig
Bürgermeister der Stadt Barth