Barth – Ein voller Erfolg, ein lebendiges Miteinander und jede Menge gute Stimmung: Das interkulturelle Kochangebot „Reise nach Moldawien“ im SOS-Familienzentrum in Barth hat eindrucksvoll gezeigt, wie verbindend gemeinsames Kochen und Essen sein kann.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt und setzte damit ein bewusstes Zeichen für Offenheit, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander.
Zahlreiche Teilnehmende folgten der Einladung und sorgten für eine rundum gefüllte Küche – im besten Sinne: Es wurde geschnippelt, gerührt, gelacht und sich ausgetauscht. Die Atmosphäre war lebendig, herzlich und geprägt von einem bunten Miteinander unterschiedlichster Generationen und kultureller Hintergründe. Jung und Alt standen gemeinsam am Herd, lernten voneinander und kamen ganz selbstverständlich ins Gespräch.
Begleitet wurde der Nachmittag von einer Moldawierin, die Einblicke in die traditionelle Küche ihres Heimatlandes gab und die Teilnehmenden bei der Zubereitung typischer Gerichte anleitete. So entstand nicht nur ein gemeinsames Menü, sondern auch ein Raum für Begegnung, Austausch und gegenseitiges Verständnis.
Besonders spürbar wurde an diesem Tag, was solche Angebote leisten können: Essen verbindet. Über das gemeinsame Tun, das Teilen von Rezepten und das anschließende Essen an einem Tisch werden sprachliche und kulturelle Barrieren ganz nebenbei überwunden. Es entsteht Nähe, wo zuvor vielleicht Distanz war – und ein Gefühl von Gemeinschaft, das weit über den Nachmittag hinaus wirkt.
Am Ende saßen alle zusammen, probierten die selbst zubereiteten Speisen und ließen den Tag in entspannter und fröhlicher Runde ausklingen.
Das SOS-Familienzentrum in Barth bedankt sich herzlich bei allen Mitwirkenden und Unterstützenden, die solche Angebote ermöglichen und damit einen wichtigen Beitrag zu Begegnung, Teilhabe und gelebter Gemeinschaft leisten.