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Barther Boddenblick
Ausgabe 6/2026
Nichtamtlicher Teil
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Geschichte wird lebendig – Barth ist Gastgeber des 2. Festivals der Landesgeschichte

 

Barth  – Am Samstag, dem 4. Juli 2026, verwandelt sich das Kulturforum um Sankt Marien Kirche, Vienta Bürgerhaus und Papenhof in einen Ort der Begegnung mit der Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns.

Das 2. Festival der Landesgeschichte bringt Wissenschaft, Kultur und Stadtleben zusammen und das von morgens um zehn bis in den Abend hinein, bei freiem Eintritt.

Den Auftakt macht eine kleine Besonderheit. Am Bogislawplatz wird der neuer Brunnen eingeweiht. Bürgermeister Friedrich-Carl Hellwig eröffnet das Festival gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Bettina Martin und Staatssekretär Heiko Miraß. Das Festival wird in diesem Jahr erstmals hier ausgerichtet und verteilt sich über mehrere Spielorte. Bogislawplatz, Vineta Bürgerhaus, Museum Papenhof und St.-Marien-Kirche.

Das Programm hält für jeden etwas bereit. Wer Vorträgen mag, findet im Vineta Saal des Bürgerhauses Historikerinnen und Historiker, die über Backsteinarchitektur in der Kulturlandschaft sprechen, über Pflanzen als Geschichtsquellen und über den Dorfumbau Ost nach der Wende. Wer Musik mag, erlebt das Rostocker Liederbuch mittags in der Marienkirche und am Nachmittag zwölf Lieder der Barther Dichterin Sibylla Schwarz, dargeboten von Peter Tenhaef und Mechthild Kornow. Den Abschluss bildet eine szenische Lesung zum 220. Jahrestag der Aufhebung der Leibeigenschaft in Schwedisch-Pommern, mit Texten von Ernst Moritz Arndt.

Auf dem Bogislawplatz laden Vereine, Archive und Bibliotheken am Markt der Möglichkeiten von 10 bis 18 Uhr zum Stöbern und Gespräch ein. Ein Podiumsgespräch fragt am Nachmittag, wie Geschichte überhaupt in die Medien kommt, mit Gästen von der Ostsee-Zeitung, dem Nordkurier und dem Magazin Katapult.

Parallel laufen den ganzen Tag Führungen durch den Papenhof und seinen Garten, durch die Marienkirche mit ihrer Ausstattung von Friedrich August Stüler und durch die wertvolle Kirchenbibliothek Bibliotheca Bardensi. Außerdem ist die Ausstellung der DOK Barth geöffnet, die das Heinkel-Jagdflugzeug He 162 als Produkt der NS-Zwangsarbeit in den Blick nimmt.

Das Festival ist eine Veranstaltung des Runden Tischs Landesgeschichte des Heimatverbands Mecklenburg-Vorpommern.

2. Festival der Landesgeschichte | Samstag, 4. Juli 2026 | ab 10 Uhr | Barther Innenstadt | Eintritt frei