Sicherlich geht es nicht nur mir so, man hat den Eindruck, dass die Zeit einfach so an einem vorbeirauscht.
Vor nicht allzu langer Zeit freuten wir uns auf die besinnliche Vorweihnachtszeit mit den vielen Lichterbögen und Lichterketten, die dem tristen Novembergrau mit Optimismus entgegen strahlten.
Der traditionelle Straßenadventskalender in unserer Gemeinde Dummerstorf war auch im Jahr 2025 sehr erfolgreich, brachte er doch die Menschen, die Nachbarn etwas näher zusammen.
Auch unser Ortsteil Prisannewitz beteiligte sich mit einem Plätzchenbacken am Straßenadventskalender. In der Vorbereitung steckt sehr viel Arbeit. Dafür möchte ich mich stellvertretend bei Monique Laß, Annetta Küster und Madeleine Wendland bedanken. Die Teilnehmerzahlen gingen im Vergleich zum Jahr 2024 leider leicht zurück. Im Jahr 2026 werden wir uns ebenfalls wieder am Adventskalender beteiligen. Gemeinsam haben wir bereits über neue Ideen nachgedacht, um die Eltern bzw. Großeltern mit ihren Kindern und Enkelkindern in die vorweihnachtliche Gemeinschaft zu locken.
Am Samstag, den 20. Dezember 2025, lud der „Prisannewitzer Bürger- und Kulturverein e.V.“ Klein und Groß zum Puppentheater von Frau Hacker aus Sanitz ins Dorfgemeinschaftshaus ein. Aufgeführt wurde „Frau Holle“ ein Märchen der Gebrüder Grimm und ca. 80 kleine und große Märchenfans folgten der vorweihnachtlichen Aufführung, die künstlerisch und technisch von sehr hoher Qualität getragen war.
Auch das schönste Weihnachtsfest geht einmal zu Ende und was uns bleibt ist die Erinnerung an eine besinnliche Zeit und sind die Reste von Weihnachten in Form von abgeschmückten Weihnachtsbäumen. Stellte sich die alljährliche Frage, wohin mit den Baumresten? Die Freiwilligen Feuerwehren aller Ortsteile, so auch die von Groß Potrems und Prisannewitz boten traditionelle Lösungen an. So fand zum Beispiel das „Tannenbaumverbrennen“ in Prisannewitz am 17. Januar statt. Bei zünftiger Musik, Bratwurst, Stockbrot, Kinderpunsch und Glühwein wurden die einst stattlichen Bäume entsorgt.
Interessante Gespräche mit der Nachbarin, dem Nachbarn oder mit Menschen, die unser Dorfleben gerade neu bereichern, trugen dazu bei, sich näher zu kommen. Wieder einmal ein großes Dankeschön an unsere Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren.
Zum Schluss möchte ich ein großes Dankeschön an unsere Kollegen vom Bauhof Dummerstorf richten. Bei Wind und Wetter sorgten und sorgen sie bei Schneesturm und zweistelligen Minusgraden dafür, dass die öffentlichen Wege und Haltestellenbereiche von Schnee und Eis befreit wurden und werden. Meine allergrößte Hochachtung an Remo Utpadel und seine unermüdlichen Mitstreiter.