Im vergangenen Herbst -
wann genau, das habe ich vergessen,
da hat ein großes Feuer
die alte Dorfscheune aufgefressen.
Die Leute im Dorf
würden weniger darüber klagen,
hätte die alte Scheune nicht
das große Storchennest getragen.
Der Gemeinderat sitzt beisammen
- und das ist wohl klar -
beschließt einen Neubau
für das Storchenpaar.
Mitte März ist’s geworden
mittlererweile.
Die Storchenkenner und die Alten
raten zur Eile.
Nun verwirklicht man
mit Schwung und Elan
den gründlich beratenen
Neubauplan.
Am Sonntagmittag schließlich
ist es soweit.
Der Mast mit dem Rad obendrauf
steht zum Einzug bereit.
Nun muss man warten -
und Warten fällt schwer!
Die Tage vergehen
der Neubau bleibt leer.
Am einunddreißigsten März
- dieses Mal weiß ich’s genau -
da stand er schließlich oben
auf dem seltsamen Bau.
Im Dorf herrscht eitel Freude.
Na das ist ein Glück!
„Heh, Wilhelm, hest hürt?
De Adebar ist taurück!“.