Seit Januar findet einmal im Monat der Suppenclub im KaMa statt.
Das Konzept ist bewusst solidarisch: Jeden Monat kocht eine andere Person ihre Lieblingssuppe - für Nachbarinnen und Nachbarn, Bekannte und alle, die Lust auf ein gemeinsames Mittagessen haben. Die Suppe wird gegen eine Spende angeboten. So kann jede und jeder nach den eigenen Möglichkeiten etwas geben und gleichzeitig Teil der Gemeinschaft sein.
Beim Suppenclub geht es um weit mehr als eine warme Mahlzeit. An einer großen Tafel kommen Menschen miteinander ins Gespräch, lernen sich kennen, tauschen Geschichten, Erfahrungen und natürlich auch Rezepte aus. Aus einem gemeinsamen Essen entstehen Begegnungen, die im Alltag oft zu kurz kommen. Genau das macht den besonderen Reiz des Formats aus.
Auch kulinarisch war in den ersten sechs Monaten einiges geboten. Auf den Tisch kamen bisher:
| • | Käse-Hack-Lauch-Suppe (Januar) gekocht von Barry |
| • | Kürbissuppe (Februar) gekocht von Raina |
| • | Tomaten-Paprika-Suppe (März) gekocht von Petra |
| • | Kartoffelsuppe (April) gekocht von Heidi |
| • | Erbsensuppe (Mai) gekocht von Konstantin |
| • | Linsensuppe (Juni) gekocht von Christin |
Jede Suppe erzählt dabei auch ein Stück persönliche Geschichte der Köchin oder des Kochs. Ob Familienrezept, Lieblingsgericht oder neu entdeckte Kreation - jede Veranstaltung ist ein bisschen anders und lebt von den Menschen, die sie gestalten.
Der Suppenclub zeigt, wie einfach Gemeinschaft entstehen kann: Jemand kocht, viele kommen zusammen, essen miteinander und verbringen eine gute Zeit. Wer Lust hat, selbst einmal eine Lieblingssuppe für den Suppenclub zu kochen oder einfach als Gast dabei zu sein, ist herzlich willkommen.