Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Feldberger Seenlandschaft,
vielleicht wissen Sie vom Vorhaben, das kleine historische Spritzenhaus auf dem Feldberger Amtswerder mit seiner Freifläche als Heimatmuseum neu entstehen zu lassen.
Ein umfangreiches Konzept wurde schon erarbeitet und der Öffentlichkeit vorgestellt. Neben der Heimatstube als Museum selbst, sollen auch ein Leit- und Orientierungssystem und eine digitale Navigation entstehen. Alle drei Teile laden dann gemeinsam ein, vom Amtswerder, dem historischen Ursprung Feldbergs, unsere schöne Feldberger Seenlandschaft zu entdecken.
Es sind vor allem die besonderen Landschaftsformen eiszeitlicher Entstehung und die Zeugnisse der weit zurück reichenden Kulturgeschichte, die ihren Reiz ausmachen.
Die Gemeindevetretung hat die Umsetzung des Projektes einstimmig beschlossen. Dank der Unterstützung durch die Bürgermeisterin und des Bauamtes der Gemeinde wurden Fördergelder für die Realisierung des ersten Teilprojektes eingeworben. Mit ihnen kann nun das Museum mit seiner Freifläche umgesetzt werden.
Ein gelungener Museumsbesuch hängt nicht zuletzt von der Qualität der vermittelten Inhalte ab. Viel wurde schon erkundet, anderes ist noch unentdeckt, deshalb wenden wir uns an Sie. Ihr Wissen, Ihre gesammelten oder geerbten Schriftstücke, Fotos oder Objekte könnten das Museum bereichern und Teil einer Sammlung werden. Es gibt viele Möglichkeiten, in welcher Form letztendlich Ihr Wissen oder Ihr Material Verwendung finden kann. Was davon und wie genau, dass muss sich im Prozess entwickeln. Über die Präsentation von Originalen entscheiden aufgrund ihres Wertes und der räumlichen Situation im Spritzenhaus selbstverständlich Sie selbst. Vieles wird auch aus Platzgründen nicht gezeigt werden können, die Ausstellungsfläche ist begrenzt. Dennoch lohnt sich ein Erfassen und Sammeln, denn ein digitales Archiv soll nebenbei entstehen. Es wird uns von der Vergangenheit erzählen, zukünftigen Generationen unsere Gegenwart vermitteln und so der Feldberger Seenlandschaft ein bleibendes Gesicht geben. Bitte wenden Sie sich mit Ihrem Interesse an die Email-Adresse: mail@heimatmuseum-fsl.de, wir würden uns freuen.
Joachim Schumann
gestalterische Projektleitung