Mehr als zwei Monate „Eiszeit“ mit frostigen Temperaturen, Schnee und vor allem Glätte liegen hinter uns.
Das war eine Herausforderung für jeden privaten Grundstücksanlieger, aber auch für den Bauhof der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft. Mit über 5.000 Kilometern gefahrenem Räumdienst und circa 320 Tonnen ausgebrachtem Streugut wurde das Gemeindegebiet nach bester Möglichkeit von Schnee und Eis befreit. Besonders das einsetzende Tauwetter am Tag, was dann wiederum zu Überfrierungen führte, hat für zusätzliche Herausforderungen gesorgt.
Apropos Streugut; dieses wurde von uns im letzten Jahr an 83 Stellen in der Gemeinde mit Streugutkisten zur Absicherung besonders glatter Stellen, wie beispielsweise an der Bergstraße in Feldberg, zur Verfügung gestellt, damit sich der Autofahrer im Ernstfall selbst behelfen kann. Diese Streukisten sind nicht für die allgemeine Winterdienstpflicht vor der eigenen Haustür gedacht oder gar als Zwischenlager, an welchem man die hauseigene Schubkarre befüllen kann, um diese dann in den nächsten Straßenzug zu befördern. Auch sollte diese nach dem Winter nicht mit bereits verwendeten Streugut „wieder befüllt“ werden. Der restliche Sand kann somit vom Bauhof nämlich gleich mit entsorgt werden, weil er unbrauchbar ist.
Nun steht endlich der Frühling in den Startlöchern und gleichzeitig geht bei vielen von uns der Frühjahrsputz los. Vor allem die bereits genannten 320 Tonnen Streugut sind an vielen Stellen nun doch mehr als gut zu erkennen. Dies hat zur Folge, dass beispielsweise bei ergiebigem Niederschlag die Einläufe der Regenentwässerung verstopfen und somit nicht ordnungsgemäß ablaufen können. Demzufolge entsteht auf dem einen oder anderen Grundstück immer mal wieder der ungewollte private Gartenteich.
Aber auch der optische Eindruck sollte uns wichtig sein. Gehen Sie nicht auch gern durch Ihr Dorf, ohne dass das Laub aus vergangenen Jahreszeiten noch an den Füßen raschelt? Fahren wir nicht alle lieber mit dem Fahrrad durch unsere schöne Landschaft, ohne dass wir auf Sandpisten hin und her rutschen, besonders unsere Kleinsten, die zum größten Teil auf den Gehwegen unterwegs sind.
Die Qualität unserer Gemeinde kann schon hier mit kleinen Handgriffen, beispielsweise einem sauberen und gepflegten Gehweg vor dem heimischen Grundstück aufgewertet werden. Und wenn jeder seinen kleinen Anteil einbringt, dann stellt sich unsere herrliche Feldberger Seenlandschaft bis zu den Osterfeiertagen auch wieder im gewohnten Glanz dar.
Packen wir´s an!
Patrick Reußow
SGL Ordnungsamt/Bürgerdienste