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Kiek Rin
Ausgabe 4/2026
Zur Sache
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Gelungener Start in die Saison im Feldberger Kurpark

Mit der traditionellen Saisoneröffnung am Sonnabend, dem 4. April 2026, im Feldberger Kurpark ist die Feldberger Seenlandschaft erfolgreich in die neue Saison gestartet.

Die Veranstaltung hat sich längst zu einem festen Treffpunkt für Einheimische und Gäste entwickelt – insbesondere für Familien, die hier gemeinsam mit Kindern und Enkelkindern den Frühling begrüßen. Jahr für Jahr zeigt sich dabei ein vertrautes Bild: viele bekannte Gesichter, fröhliche Begegnungen, ein lebendiger Austausch und ein Besuch auf dem alljährlichen Flohmarkt unterstreichen den Charakter dieser Auftaktveranstaltung.

Für die kleinen Gäste sorgten eine Osterhäsin und ein Osterhuhn für leuchtende Augen und beste Unterhaltung. Insgesamt 120 liebevoll vorbereitete Osternester wurden im Kurpark versteckt und mit großer Begeisterung gesucht und gefunden. In kurzweiliger Runde wurde zudem mit einem (oder dem zweiten) Becher Eierlikör auf die bevorstehende Saison angestoßen – ein Moment, der die gelungene Atmosphäre des Tages abrundete.

 

 

Trotz zunächst wechselhafter Wetterprognosen zeigte sich auch der Ostersonntag noch am Abend von seiner guten Seite. Das traditionelle Osterfeuer entwickelte sich zu einer stimmungsvollen Veranstaltung, begleitet von der Livemusik der Band „Sunrise". Viele Besucherinnen und Besucher fanden den Weg auf die Halbinsel Amtswerder und genossen einen gelungenen Abend.

Zur Vorbereitung auf die touristische Saison als Kneipp-Kurort lässt sich weiterhin berichten, dass die Pumpen sowie die Wasseranlage des Kneippbeckens im Kurpark saniert und erneuert wurden mit dem Ziel, die Wasserqualität zu verbessern und den Springbrunnen wieder in Betrieb zu nehmen. Im weiteren Jahresverlauf sollen die Wege im Kurpark erneuert werden, damit wollen wir insgesamt ein gepflegtes Erscheinungsbild im Kurpark herstellen.

Auch die Weiterentwicklung des Kurortes schreitet voran, denn wir wollen Kneipp-Heilbad werden: Im Zuge der angestrebten Anerkennung wurden in Feldberg ein Feinstaubmessgerät sowie zwei sogenannte Sigma-2-Geräte installiert. Diese erfassen regelmäßig Luftproben, die wöchentlich ausgewertet und an den Deutschen Wetterdienst übermittelt werden.

Darüber hinaus ist der neue „Utröper-Feldberger Navi 2026" erschienen. Die beliebte Urlaubsbroschüre bietet Gästen wie Einheimischen wertvolle Informationen rund um die Region und ist ab sofort in der Touristinformation/HdG sowie bei unseren Hoteliers, Übernachtungsanbietern und touristischen Einrichtungen in der Feldberger Seenlandschaft erhältlich.

Ein weiterer Höhepunkt im Veranstaltungskalender steht bereits bevor: Am 24. und 25. April 2026 lädt das neue Veranstaltungsformat „Anradeln" in den Kurpark ein. Am Freitag, dem 24. April 2026, erwartet die kleinen Besucherinnen und Besucher ab 14:00 Uhr ein buntes Programm unter dem Motto „Alles, was Räder hat, kommt in den Kurpark". Ein Parcours sowie Spiel und Spaß an der frischen Luft sorgen für Bewegung und gute Laune. Ab 18:00 Uhr folgt Livemusik mit der Band „Smile", die den Abend stimmungsvoll begleitet.

Am darauffolgenden Tag, dem 25. April 2026, heißt es dann „Auf die Räder, fertig, Frühling!". Die beliebte Kneipp- und Biketour startet im Kurpark, führt rund um den Haussee, vorbei an der Quelle und dem Naturstein-Kneippbecken, am Aussichtspunkt Reiherberg, über Wittenhagen und weiter nach Carwitz. Dort ist ein Besuch im Hans-Fallada-Museum reserviert, bevor es zurück nach Feldberg geht. Bereits ab 11:00 Uhr steht im Kurpark zudem Manfred Fleege für einen Frühjahrs-Check-up Ihrer Fahrräder bereit.

Mit Blick auf die bevorstehende Badesaison 2026 wurde zwischen der Kurverwaltung und der DLRG erneut vereinbart, dass die Badeanstalt am Amtswerder ab dem 13. Juni 2026 durch Rettungsschwimmer betreut wird, während die Absicherung am Strand Lichtenberg bereits ab dem 6. Juni 2026 durch die DLRG gewährleistet wird.

Damit ist auch in diesem Jahr für Ihre Sicherheit gesorgt und unsere Gäste und Sie können einen unbeschwerten Badespaß genießen.

Zum Abschluss noch ein ernstes Wort:

Sie wissen alle, in der Feldberger Seenlandschaft dreht sich viel um den Tourismus. Davon profitieren wir Einheimischen besonders.

Das Geld muss aber in einer relativ kurzen Saison verdient werden. Auch in dieser Branche machen sich die hohen Energiepreise und Personalsorgen bemerkbar. Ohne die vielen Gäste in der Region wäre manch Vorteil bei der Lebensqualität für uns Einheimische gar nicht erreichbar. Wenn wir uns in unserer Heimatgemeinde umblicken, kann uns da alle ein bisschen Stolz erfassen, es ist viel geglückt in den letzten Jahren und es wurde viel geschaffen.

Unsere touristischen Unternehmen arbeiten in einem schwierigen hart umkämpften Markt und unsere Einheimischen leben gerne in einem sauberen und gepflegten Umfeld.

Warum um alles in der Welt gibt es dann halb- und erwachsene Menschen in der Feldberger Seenlandschaft, die sich um die Außenwirkung unsere Gemeinde einen Kehricht scheren? Die quasi in Familie durch die Gegend ziehen und uns im wahrsten Sinne des Wortes zukleben, uns mit ihrem politischen Kulturkampf von links nach rechts traktieren oder im sportlichen Sinne meinen, die Ultras von HANSA Rostock oder dem HSV seien geeignet, um einen Fußballverein zu führen.

Schauen Sie sich die Verschmutzung auf unserem neuen Spielplatz auf dem Amtswerder an. Es ist einfach furchtbar und die Gemeindevertretung muss sich zukünftig überlegen, ob in Infrastruktur überhaupt noch in Größenordnungen investiert werden kann. Was neu gebaut wird, wird zugeschmiert oder zerstört.

Die Hitliste der Verschmutzungen:

Aufkleber an Laternen Hinweis- und Verkehrsschildern

Vandalismus an Kinderspielplätzen

weggeworfene Zigarettenkippen

Lebensmittelreste, Einwegverpackungen, Plastikmüll, Kronkorken, Kaugummis in der Landschaft

Liegenlassen von Hundekot und gefüllten Kotbeuteln

Zigarettenfilter

Sperrmüll

Trotzdem bin ich nicht mutlos gegenüber diesen Menschen, die im Schutze der Dämmerung Ungutes tun und unsere Gemeinde, unsere Infrastruktur sinnlos verschandeln.

 

 

Die Feldberger Seenlandschaft blickt auf einen schönen Saisonauftakt zurück und freut sich auf eine sonnige, erlebnisreiche und erfolgreiche Sommersaison.

Constance von Buchwaldt

Bürgermeisterin