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Mitteilungsblatt des Amtes Franzburg Richtenberg
Ausgabe 9/2026
Gemeinde Splietsdorf
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Förderverein FFW Vorland

Eine Sommerparty, die wohl keiner so schnell vergessen wird

Am 1. August 2026 um 15:00 Uhr war es endlich soweit.

Wochenlang war geplant, organisiert, telefoniert, aufgebaut, verworfen und wieder neu geplant worden. Helfer wurden organisiert, Sponsoren angesprochen, Plakate aufgehängt und ein Programm zusammengestellt, bei dem für Groß und Klein etwas dabei sein sollte. Und dann kam dieser Moment: Die ersten Gäste betraten das Festgelände bei der Feuerwehr in Vorland. Was zu diesem Zeitpunkt wohl noch niemand ahnte: Dieser Tag sollte erst enden, als am nächsten Morgen die Sonne schon wieder am Horizont stand. Was für ein Fest. Was für eine Party. Was für Vorland! Schon am Nachmittag wurde deutlich, dass die Sommerparty des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Vorland e. V. etwas ganz Besonderes werden würde. Immer mehr Menschen kamen auf das Festgelände. Familien mit Kindern, Freunde, Nachbarn, Bekannte und Gäste aus der gesamten Umgebung. Die Hüpfburg wurde erobert, die Kinder wollten Pony reiten, Quad und Rasentraktor fahren, sich schminken lassen, Figuren bestaunen und bemalen – überall war Bewegung, überall wurde gelacht. Und mittendrin standen die Menschen, die all das in den Wochen zuvor vorbereitet hatten. Vereinsvorsitzender Robert Ladwig konnte seine Emotionen angesichts der vielen Besucher kaum verbergen. Mit feuchten Augen erzählte er uns sinngemäß: „So etwas hätte ich mir nicht erträumen lassen. Was für ein Fest, was für eine Party – und was für eine Masse an Besuchern!“ Vielleicht beschreibt genau dieser Satz am besten, was an diesem Tag in Vorland passiert ist. Denn aus einer Idee war ein Fest geworden. Aus vielen Stunden Arbeit wurde Freude. Und aus einem Festplatz wurde für einige Stunden ein Ort, an dem eine ganze Gemeinschaft zusammenkam. Die Kleinsten ganz groß: Wer an diesem Nachmittag Kinderaugen gesehen hat, wusste sofort, für wen sich die ganze Arbeit schon jetzt gelohnt hatte. Die große Hüpfburg war kaum zu übersehen. Dazu kamen Ponyreiten, Quad- und Rasentraktorfahren, Kinderschminken, Bogenschießen, Tierfiguren, Gipsfiguren zum Bemalen und viele weitere Angebote. Und das Kinderprogramm war keine kleine Randerscheinung. Bis zum Schluss gab es etwas zu entdecken und auszuprobieren. Die Resonanz war überwältigend. All die Stunden der Vorbereitung, all der Stress und die vielen kleinen Probleme, die bei einem solchen Fest zwangsläufig dazugehören, waren plötzlich vergessen. Wenn Kinder mit einem Lächeln nach Hause gehen, hat man vieles richtig gemacht. Dann kam „Proton“ – und Vorland hatte Livemusik. Am späten Nachmittag gehörte die Bühne dem Duo Proton. Mit Livemusik und bekannten Klängen sorgten die Musiker dafür, dass aus dem Familiennachmittag langsam ein musikalischer Sommerabend wurde. Die Menschen saßen zusammen, unterhielten sich, lachten und genossen die Atmosphäre.Bei Steak, Bratwurst, Currywurst und Pommes musste niemand hungrig bleiben. Kalte Getränke gehörten selbstverständlich dazu – und erstmals gab es in diesem Jahr auch leckere Cocktails. Ein Getränk in der Hand, Freunde am Tisch, Musik im Hintergrund und rundherum Menschen, die einfach eine gute Zeit miteinander hatten. Manchmal braucht es gar nicht mehr. Und dann kamen die „Damen“ …Spätestens bei der Modenschau mit Kittelschürzen Karin und ihrer Gang blieb dann kaum noch ein Auge trocken. Was dort auf die Beine gestellt wurde, hatte mit einer gewöhnlichen Modenschau nur bedingt etwas zu tun – und genau das machte den Auftritt so großartig.Mit Lockenwicklern, Kittelschürzen, Perücken, jeder Menge Verkleidung und vor allem einer gehörigen Portion Selbstironie wurde der Festplatz zur Showbühne.Es wurde gelacht, geklatscht und gestaunt. Humor kam bei diesem Auftritt garantiert nicht zu kurz. Die Bilder sprechen eigentlich für sich: Wer bereit ist, sich für sein Dorf und für ein gelungenes Fest derart ins Zeug zu legen, der hat nicht nur Humor – der zeigt auch, was Gemeinschaft bedeutet. Ein Moment, der Robert und Manuela besonders berührte Doch zwischen all dem Lachen gab es auch einen Moment, der stiller und emotionaler wurde. Vereinsvorsitzender Robert Ladwig und seine Frau Manuela durften für den Förderverein einen Spendenscheck in Höhe von 1.000 Euro entgegennehmen. Ein Moment, der beiden sichtbar naheging. Denn hinter einer solchen Spende steht weit mehr als eine Zahl auf einem Scheck. Sie bedeutet Anerkennung für ehrenamtliche Arbeit. Sie bedeutet Unterstützung für diejenigen, die ihre Freizeit investieren. Und sie hilft einem Verein dabei, auch zukünftig Dinge möglich zu machen, von denen am Ende die gesamte Gemeinschaft profitiert. 1.000 Euro für den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Vorland e. V. – und mindestens genauso wertvoll war die Botschaft dahinter: Wir sehen, was ihr macht. Und wir unterstützen euch dabei. Als es dunkel wurde, war in Vorland noch lange nicht Schluss. Während langsam die Sonne unterging, veränderte sich die Stimmung auf dem Festplatz. Aus dem Familienfest wurde Stück für Stück eine richtige Sommernachtsparty. Die Lichter gingen an, Musik erfüllte den Platz – und jetzt kam die Stunde von DJ Titter. Dass dieser ausgerechnet an diesem Tag mit seiner berühmt-berüchtigten „Männergrippe“ zu kämpfen hatte, hielt ihn glücklicherweise nicht davon ab, Vorland ordentlich einzuheizen. Und das tat er. Musik für nahezu jeden Geschmack, ausgelassene Stimmung und Menschen, die offensichtlich noch lange nicht nach Hause wollten. Und plötzlich waren da noch die Bilados …Wer nun glaubte, das Programm wäre irgendwann erschöpft, kennt Vorland schlecht. Zu später Stunde folgte noch ein weiterer Höhepunkt: Die Bilados! Das Karaoke-Duo sorgte noch einmal für beste Unterhaltung und bewies, dass man für einen unvergesslichen Auftritt manchmal weniger Perfektion als vielmehr Mut, Humor und die richtige Stimmung braucht. Und davon gab es an diesem Abend reichlich. Es wurde gesungen, getanzt und gefeiert. Stunde um Stunde. Bis plötzlich der Himmel wieder hell wurde. Irgendwann war Mitternacht längst vorbei. Aus Samstag war Sonntag geworden. Doch auf dem Festplatz wurde immer noch gefeiert. Und dann geschah etwas, das vielleicht das schönste Schlussbild dieses Festes lieferte: Am Horizont erschien langsam wieder die Sonne. Der Himmel über den Feldern rund um Vorland färbte sich orange und blau. Eine Nacht voller Musik, Begegnungen, Lachen und Gemeinschaft ging zu Ende. Gegen 4:00 Uhr morgens war dann tatsächlich Schluss. Zumindest mit dem Feiern. Ein Teil der Helfer begann sogar noch mit den ersten Aufräumarbeiten, bevor auch dort irgendwann die Vernunft siegte und eine kurze Pause eingelegt wurde. Denn nur wenige Stunden später ging es weiter. Um 10 Uhr standen sie wieder da. Nach dieser Nacht hätte vermutlich niemand etwas dagegen gehabt, den Sonntag vollständig im Bett zu verbringen. Doch nicht in Vorland.Gegen 10:00 Uhr trafen sich die fleißigen Vereinsmitglieder wieder. Zunächst gab es ein gemeinsames Frühstück. Danach wurden die Ärmel hochgekrempelt und gemeinsam aufgeräumt. Auch das gehört zu einem solchen Fest.Denn wenn die Musik verstummt ist und die letzten Gäste gegangen sind, bleiben diejenigen zurück, die vorher aufgebaut haben und anschließend alles wieder abbauen. Und genau diesen Menschen gebührt ein ganz besonderer Dank. Ohne euch wäre all das nicht möglich gewesen. An dieser Stelle kann man eigentlich nur noch eines sagen:

Danke. Danke. Danke.

Danke an die unzähligen Sponsoren. Danke an die Unternehmen und Privatpersonen, die mit Geld, Material oder Sachleistungen geholfen haben. Danke an alle, die Fahrzeuge, Technik oder Ausrüstung zur Verfügung gestellt haben. Danke an die Künstler und Mitwirkenden. Danke an diejenigen, die Essen zubereitet, Getränke ausgeschenkt, Cocktails gemixt, Kinder betreut, aufgebaut, abgebaut, sauber gemacht, organisiert und im Hintergrund dafür gesorgt haben, dass alles funktioniert. Danke an die Vereinsmitglieder und ihre Familien, die über Wochen viel Freizeit geopfert haben. Und natürlich: Danke an jeden einzelnen Besucher. Die Liste der Unterstützer ist inzwischen so lang, dass man kaum noch alle namentlich nennen kann. Deshalb gilt dieser Dank ganz bewusst jedem Einzelnen, der seinen Teil dazu beigetragen hat. Denn ohne euch wäre ein Fest in dieser Form schlichtweg nicht möglich gewesen. Der schönste Lohn für wochenlange Arbeit. Wochenlang hatten die Vorbereitungen gedauert. Es gab Stress. Es gab sicherlich Momente, in denen man sich fragte, warum man sich das eigentlich alles antut. Doch dann steht man dort. Man sieht einen vollen Festplatz. Man hört Kinder lachen. Man sieht Freunde miteinander anstoßen. Man hört Musik. Man sieht Menschen tanzen. Man erlebt einen Vereinsvorsitzenden mit feuchten Augen. Und irgendwann steht man morgens um vier da und sieht über den Feldern die Sonne wieder aufgehen. Spätestens dann weiß man wieder, warum man es gemacht hat. Der ganze Stress der vergangenen Wochen? Für einen Moment vergessen. Was bleibt, sind die Erinnerungen. Und wie heißt es in Vorland? Nach dem Fest ist vor dem Fest! Wer Robert Ladwig und sein Vereinsteam kennt, wird über den letzten Teil dieser Geschichte vermutlich nicht überrascht sein. Denn kaum ist die Sommerparty vorbei, laufen bereits die Vorbereitungen für das nächste Ereignis. Am 10. Oktober 2026 soll in und um Vorland das nächste Herbstfest stattfinden. Was genau geplant ist? Da hält sich das Organisationsteam bislang noch bedeckt. Nur so viel wurde bereits verraten: Es soll wieder etwas ganz Besonderes werden. Nach dem 1. August wissen wir zumindest eines: Wenn der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Vorland so etwas sagt, sollte man sich den Termin vielleicht besser schon einmal im Kalender markieren. Denn Vorland hat an diesem Wochenende gezeigt: Ein kleines Dorf kann ein ganz großes Fest feiern.Und manchmal braucht es dafür gar nicht viel mehr als Menschen, die gemeinsam anpacken, Menschen, die unterstützen – und Menschen, die einfach Lust darauf haben, miteinander eine richtig gute Zeit zu verbringen.

Danke, Vorland.

Danke an alle Helfer.

Danke an alle Sponsoren.

Danke an alle Gäste.

Und bis zum 10. Oktober!